Kategorie Enduro | Federweg 160 bis 170 Millimeter | Preisklasse 2999–3699 Euro
Geld kann man bekannterweise nur einmal ausgeben. Das gilt für die Hersteller als auch für die Kunden gleichermaßen. Wer sich beim Rahmenmaterial für das teure Carbon entscheidet, hat am Ende weniger Budget für die Ausstattung zur Verfügung und umgekehrt. Ein Blick auf die verbauten Komponenten in unserer Testgruppe bestätigt diese Theorie: In der Preisklasse zwischen 3000 und 3700 Euro klafft eine besonders große Lücke zwischen Rahmenmaterial und Ausstattungsqualität. Wir wollten wissen, welcher Hersteller die beste Schnittmenge bietet.
Enduros müssen im Alltag harte Belastungen wegstecken, das gilt für die Rahmen wie auch für die Komponenten: Verblockte Abfahrten, weite Sprünge, hohe Drops und der ein oder andere Sturz zählen zur Tagesordnung. Ausgeklügelte Fahrwerke sowie durchdachte Kinematiken und Geometrien verwandeln Enduros zu Abfahrtsspezialisten und sollen die großhubigen Bikes obendrein noch passabel klettern lassen. Seriöse Enduros sind daher teuer und für unter 2000 Euro nicht zu bekommen. Mit mindestens 3000 Euro bewegen sich unsere sieben Test-Bikes bereits in einem ambitionierten Bereich und sind der Einsteigerklasse entwachsen
Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.
Diesen Artikel finden Sie in BIKE 9/2020. Die gesamte Digital-Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im DK-Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht: