Um den Fahrer weiter hinterm Vorderrad zu platzieren, verlängert Mondraker das Oberrohr und damit den Reach und kombiniert die gestreckte Front mit einem super kurzen 30er-Vorbau und recht steilen 67°-Lenkwinkel. Das Resultat: Durch den langen Radstand vermittelt das Dune selbst in schnellen und steilen Passagen Souveränität, lässt sich aber dennoch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit agil durch enge Turns zirkeln. Schade, dass der Hinterbau bei schnellen Schlägen ans Limit kommt und nicht mit den Besten mithalten kann. Die Zweifach-Kurbel ermöglicht lange Kletterorgien, müsste aber um eine Kettenführung ergänzt werden. Der Hinterbau wurde auf wenig Wippen ausgelegt, besitzt aber spürbaren Pedalrückschlag.
Das Dune vermittelt viel Sicherheit bergab. Gewicht und Hinterbau könnten besser sein.
PLUS Sehr steifer Rahmen, Geometrie vermittelt viel Sicherheit, Zweifach-Kurbel
MINUS Schwerstes Bike im Test, spürbarer Pedalrückschlag, fehlende Kettenführung, nur kleine Bremsscheibe vorne
Die Alternative 3299 Euro kostet das günstigste Dune mit Marzocchi-Gabel und einfacherem Rock-Shox-Monarch-Plus-Dämpfer. Statt DT Swiss kommen einfacherer Laufräder und eine FSA-Kurbel zum Einsatz.
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