Das Vampire Bikes Riperatti ist ein direkter Erbe der berühmten Canfield-Bros.-Bikes. Hinter dem 2024 gegründeten Label steckt nämlich niemand geringeres als Chris Canfield. In den 2000ern sorgten die Canfield Brothers mit spektakulären Hinterbau-Konzepten in der Gravity-Szene für für Furore. Daran will das Vampire Ripperatti direkt anknüpfen und basiert auf einigen der alten Patente. Gleichzeitig setzt sich der Rahmen aus einem Titan-Aluminium-Materialmix zusammen und integriert ein Pinion-Getriebe. Ohne Frage: Das Vampire Ripperatti ist ein ganz besonderes Downhill-Bike!
Für leidenschaftliche kleine Marken habe ich viel übrig. Das Vampire Bikes Ripperatti steckt voller liebevoller Details und der Titan-Aluminium-Hybridrahmen ist ein absoluter Hingucker. Das variable Fahrwerk mit Canfield-Heritage und die Getriebeschaltung sind weitere coole Alleinstellungsmerkmale. Geile Kiste! - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur
Das Fahrwerk des Vampire Ripperatti basiert auf dem CF3-Patent, das sich Canfield einst schützen ließ, und dem bewährten I-Track-System, welches eine an die Federung gekoppelte Umlenkrolle integriert. Innerhalb von nur zwei Minuten soll sich der Hinterbau von einem Mid-Pivot- zu einem High-Pivot-Setup umbauen lassen. Erstere Option verknappt den Federweg um 30 Millimeter und will mit einem reaktiven Verhalten die Einstellung für Jumps und Bikeparks bieten. In der hohen Konfiguration verspricht Canfield ein schluckfreudiges Downhill-Monster für die richtig groben Pisten. Wenige Handgriffe reichen am Vampire Ripperatti also aus, um den Hauptdrehpunkt des Hinterbaus versetzen und den Charakter des Fahrwerks zu verändern.
Am Ripperatti kombiniert er einen Hauptrahmen aus Titan mit einem Aluminium-Hinterbau und einem Pinion-Getriebe. Die ungewöhnliche Materialkombination soll gleichzeitig Vibrationen im Chassis reduzieren und ein präzises Handling ermöglichen. Titan ist bekannt für eine ganz besondere Materialresonanz, die gerne als “lebendig und komfortabel” beschrieben wird. Aluminium wiederum gilt als steif und akkurat. Vampire Bikes macht sich also die Vorteile beider Metalle zu nutze, um ein optimiertes Fahrerlebnis zu schaffen. Das Gewicht des Rahmens gibt Canfield mit 4,1 Kilo ohne Dämpfer an. Komplettbikes sollen bei rund 18,8 Kilo starten.
Das Vampire Ripperatti ist in vier Rahmengrößen zu haben. Alle sind entweder mit einer 170er oder einer 200er Federgabel kompatibel und setzen auf größenspezifische Kettenstrebenlängen. Der Lenkwinkel liegt mit 63 Grad flach. Kunden können aktuell ausschließlich Rahmensets ordern. Für das nackte Chassis liegt der Preis bei 4500 US-Dollar, beziehungsweise circa 3580 Euro. In Sachen Getriebe stehen drei Varianten von Pinion zur Auswahl. Alle kommen mit elektronischer Smart-Shift-Funktion und kosten zwischen 1600 und 1800 US-Dollar Aufpreis. Für weitere 700 Dollar zusätzlich gibt’s entweder einen Fox DHX 2 Factory oder einen Rockshox Vivid Coil Ultimate Dämpfer dazu. Das Vampire Ripperatti ist ausschließlich auf Mullet-Bereifung ausgelegt.
Wie seht ihr das: Habt ihr gute Erinnerungen an die Bikes von Canfield? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

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