​Transition TR11Das Downhill-Bike aus dem Regenwald

Dimitri Lehner

 · 13.04.2026

Blaues Wunder: Das TR11 ist für Raser entwickelt. Ob DH-Worldcup oder Hobby-Rennen.
Foto: Transition
Aus Freeride wird „Racing Only“: Transition präsentiert die Neuauflage des TR11 als reines Downhill-Bike. Das US-Bike-Label aus Washington ist jetzt voll auf Speed getrimmt.

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Transition hat das TR11 komplett neu entwickelt und positioniert es als Downhill-Bike für Renneinsätze – ob Worldcup oder Hobby-Rennen. Der Aluminiumrahmen bietet 211 Millimeter Federweg am Heck bei 200 Millimeter vorne. Das Bike wird ausschließlich in Mullet-Konfiguration mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad angeboten. Die Transition-Dudes sagen, die Entwicklung sei zwischen Weltcup-Strecken und lokalen Rennen passiert. Das klingt vielversprechend.

Der Rahmen wiegt in Größe Large ohne Dämpfer 3.650 Gramm. Das komplette Bike mit GX-Ausstattung bringt 17,9 Kilogramm auf die Waage. Kein Leichtgewicht, doch dafür gibt es eine lebenslange Garantie.

Transition TR11: Fahrwerk mit zwei Kennlinien

Das Hinterbausystem arbeitet mit zwei wählbaren Kennlinien, die sich über verschiedene Wippen einstellen lassen. Die linearere Variante eigne sich besonders für Stahlfederdämpfer, während die progressivere Abstimmung für Luftdämpfer konzipiert sei, erklärt der Hersteller. Beide Kennlinien böten eine konsistente Progression über den gesamten Federweg.

Der Rahmen nimmt Dämpfer im Standardmaß 230 mal 65 Millimeter auf. Transition liefert das Komplettbike mit einem RockShox Vivid Ultimate Coil aus. Die Gabel ist eine RockShox Zeb Ultimate mit 200 Millimeter Federweg. Das E13 Sidekick-Hinterrad verfügt über einen Anti-Kickback-Mechanismus, der Rückschläge vom Antrieb reduzieren soll.

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Geometrie & Verstellmöglichkeiten

Die Geometrie lässt sich über das CHIPS-System (Chainstay Height Integrated Position System) in zwei Positionen einstellen. Zusätzlich ermöglichen die SALSA-Ausfallenden (Strategic Axle Location System Adjustment) drei Kettenstrebenlängen.

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In Größe Large beträgt die Reach 480 Millimeter bei einem Lenkwinkel von 63 Grad. Der Sitzwinkel liegt bei 77 Grad. Die Kettenstrebenlänge variiert zwischen 445 und 455 Millimeter. Der Stack misst 640 Millimeter. Das Tretlager sitzt 345 Millimeter über dem Boden. Der Steuersatz hat ein gerades Steuerrohr und ermöglicht die Nutzung von Reach-Adjust-Steuersätzen.

Ausstattung & Preis

Das GX-Komplettbike kostet 6.699 € und nutzt eine mechanische Sram GX-Schaltung mit zwölf Gängen. Die Bremsen stammen von TRP mit dem Evo-Modell. Die Laufräder sind E13-Komponenten mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten. Die Reifen kommen von Maxxis in der Assegai-Variante vorne und Dissector hinten.

Der Lenker ist ein Deity Skywire mit 800 Millimeter Breite. Der Vorbau misst 50 Millimeter. Die Sattelstütze ist eine OneUp Dropper V3 mit 150 Millimeter Hub. Der Rahmen alleine kostet 2.699 €. Transition bietet vier Rahmengrößen von Small bis Extra Large an. Die Reach-Werte reichen von 435 Millimeter in Small bis 515 Millimeter in Extra Large.

Technische Spezifikationen:

Rahmen:

  • Material: Aluminium
  • Federweg hinten: 211 mm
  • Federweg vorne: 200 mm
  • Gewicht Rahmen (L): 3.650 g
  • Laufradkonfiguration: Mullet (29"/27,5")
  • Dämpfermaß: 230 x 65 mm

Geometrie (Größe Large):

  • Reach: 480 mm
  • Stack: 640 mm
  • Lenkwinkel: 63°
  • Sitzwinkel: 77°
  • Kettenstrebenlänge: 445-455 mm (verstellbar)
  • Tretlagerhöhe: 345 mm

Komplettbike GX:

  • Gewicht: 17,9 kg
  • Schaltung: Sram GX (12-fach, mechanisch)
  • Bremsen: TRP Evo
  • Gabel: RockShox Zeb Ultimate (200 mm)
  • Dämpfer: RockShox Vivid Ultimate Coil
  • Laufräder: E13 Sidekick
  • Reifen: Maxxis Assegai (vorne), Dissector (hinten)
  • Lenker: Deity Skywire (800 mm)
  • Vorbau: 50 mm
  • Sattelstütze: OneUp Dropper V3 (150 mm)

Preise:

  • Komplettbike GX: 6.699 €
  • Rahmen: 2.699 €

Größen:

  • Small: Reach 435 mm
  • Medium: Reach 450 mm
  • Large: Reach 480 mm
  • Extra Large: Reach 515 mm

Wer ist Transition?

Kyle Young und Kevin Menard gründeten Transition 2001. Damals montierten die zwei ihre Bikes im muffigen Untergeschoss von Kevin in Bellingham, Waschington, ganz nah an der Grenze zu Kanada. „Rider owned brand“, nennen die zwei ihre Firma und sind stolz drauf. Von Bikern für Biker. Dem Motto wollten sich die US-Boys treu bleiben. Die Trails im Küstenregenwald von Washington sind anspruchsvoll, Freeride-Gelände in Reinform.

Zu den Transition-Team zählen die Rampage-Helden und Heldinnen Jaxson Riddle, Talus Turk, Hannah Bergemann, Niko Vink u.a.

Warum der Name: TR 11?

Hier bitte schön: die Erklärung! Transition beruft sich auf Rock-Gitarrist Nigel Tufnel.

Dimitri Lehner ist diplomierter Sportwissenschaftler. Er studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ihn fasziniert fast jede Disziplin des Funsports – neben Biken ganz vorne: Windsurfen, Skifahren und Fallschirmspringen. Seine neueste Leidenschaft: das Gravelbike. Damit fuhr er kürzlich von München an die Ostsee – und fand es herrlich. Und anstrengend. Herrlich anstrengend!

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