Das Clash V3 bleibt bewusst beim kleineren Laufradformat.
Der Hersteller aus Andorra verfolgt damit ein klares Ziel: direktes Handling statt maximaler Laufruhe. Schnelle Richtungswechsel, Sprünge und verspielte Linien stehen im Vordergrund. Das Einsatzgebiet liegt im Bikepark und auf technischen Abfahrten.
Vorn arbeitet eine Federgabel mit 180 mm Federweg. Am Heck stehen 170 mm zur Verfügung.
Commencal setzt weiterhin auf Aluminium statt Carbon. Der Rahmen kombiniert die Legierungen 6066 und 6061. Macht Sinn für so eine Shred-Maschine. Ein Freerider muss einstecken können.
Der Viergelenk-Hinterbau wurde überarbeitet. Ziel war weniger Pedalrückschlag und sensibleres Ansprechverhalten. Gleichzeitig soll die Endprogression harte Landungen kontrollieren.
Der Rahmen erfüllt den EFBE-Tri-Test-5-Standard. Diese Prüfung bestätigt die Eignung für extremen Gravity-Einsatz. Aber auch ohne Zertifikat kann man der Karre abnehmen, dass sie ne Menge aushält. Schließlich haben die Big Boys wie Tomas Lemoine, Edgar Briole und Paul Couderc mit dem Clash schon alles angestellt, was man einem Bike Extremes zumuten kann.
Weitere Details:
Die Geometrie bleibt klar auf Agilität ausgelegt.
Wichtige Eckdaten:
Die Reach-Werte der drei Rahmengrößen.
Sie fallen moderat aus.
Der Radstand liegt zwischen 1.211 und 1.260 mm.
Die Kombination aus kurzen Kettenstreben und flachem Lenkwinkel soll Stabilität im steilen Gelände mit direktem Einlenkverhalten verbinden.
Das Signature-Komplettbike kostet 5850 €.
Zur Ausstattung gehören:
Bereifung:
Zum Lieferumfang gehören außerdem Schutzfolie und Mudguard.
Commencal bietet das Clash V3 vorerst in zwei Versionen an:

Redakteur