Yeti ASR T3 im TestDas beste aus zwei Welten

Jan Timmermann

 · 17.02.2026

Ein Race-Fully von Yeti hat die Welt lange nicht gesehen. Kann das Yeti ASR an alte Erfolge anknüpfen?
Foto: Max Fuchs
Bei so manchem Bike-Freak regt der Name Yeti ASR schlagartig die Speichelbildung an. Das Modell begeisterte einst Rennsport-Fans weltweit. Nach zehn Jahren Pause ist das Race-Fully zurück und schickt sich an das prestigeträchtige Erbe mit den modernen Fahreigenschaften eines Cross-Country-Bikes zu vereinen. Ob das gelingt? Im Test des Yeti AST T3 haben wir es herausgefunden.

Auf dem Papier hat das Yeti ASR das Zeug zum Kultobjekt. Um kaum eine andere Mountainbike-Marke ranken sich so viele Mythen und Begehrlichkeiten. ​Seit über 40 Jahren steht die Marke aus Kalifornien für leidenschaftlichen Bike-Spirit und ihre Kreationen schrieben sich mehrfach in die Geschichtsbücher des MTB-Sports.

Die Rückkehr des Yeti ASR auf die Weltbühne nach einem vollen Jahrzehnt Wartezeit ist von einer Frischzellenkur begleitet. Hinter dem legendären Namen verbirgt sich nun ein topmodernes Cross-Country- und Marathon-Fully mit 120 Millimetern Federweg an der Gabel und 115 Millimetern am Hinterbau. Wir scheuchten das Yeti ASR T3 X0 Transmission durch den BIKE-Test und haben den alten Knaben dabei nicht geschont.

Farbe und Namen des Yeti ASR wecken gute Erinnerungen. Wir haben herausgefunden, ob das Racebike auch 2026 ganz vorne mitspielen kann.Foto: Max FuchsFarbe und Namen des Yeti ASR wecken gute Erinnerungen. Wir haben herausgefunden, ob das Racebike auch 2026 ganz vorne mitspielen kann.

Yeti ASR T3 im Detail

  • ​Einsatzbereich: Cross-Country / Marathon
  • Federweg: 120 / 115 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Rahmengewicht: 1,7 kg (BIKE-Messung, Größe L, ohne Dämpfer)
  • Komplettbikegewicht: 11,2 kg (BIKE-Messung, Größe L, ohne Pedale)
  • Maximales Systemgewicht: 120 kg
  • Garantie: lebenslang
  • Preis: 9500 Euro
  • Besonderheiten: Flex-Pivot

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Ein klassisches Steuersatzlogo darf natürlich nicht fehlen: Beim Yeti ASR T3 kaufen Racer auch ein Liebhaberstück.Foto: Max FuchsEin klassisches Steuersatzlogo darf natürlich nicht fehlen: Beim Yeti ASR T3 kaufen Racer auch ein Liebhaberstück.

​Ausstattung

  • Federgabel: Rockshox SID Ultimate 3P
  • Dämpfer: Rockshox SID Luxe Ultimate
  • Schaltung: Sram X0 Transmission
  • Übersetzung: 32; 10-52 Z.; 520%
  • Bremsen*: Sram Level TLM, 180 / 160 mm
  • Laufräder*: DT Swiss XM1700
  • Reifen: Maxxis Rekon 3C MaxxTerra / Rekon Race Exo TR , 29 x 2,4”

*Die Ausstattung unseres Testbikes weicht leicht von der Serie ab: Fürs Modelljahr 2026 kommt das Yeti ASR T3 X0 AXS Transmission mit DT Swiss XRC1700 Carbon-Laufrädern und Sram Motive SLVR Bremsen.

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Zwei Flaschenhalter sind an einem Racebike Pflicht. Yet-Fans greifen zu den passenden Trinkflaschen.Foto: Max FuchsZwei Flaschenhalter sind an einem Racebike Pflicht. Yet-Fans greifen zu den passenden Trinkflaschen.

Das aufwändigste Yeti der Geschichte

Die Entwicklung des neuen Yeti ASR war laut eigenen Angaben das aufwändigste Carbon-Projekt in der Firmengeschichte der Amerikaner. Um das Chassis möglichst leicht zu halten, wurde wo immer möglich auf überschüssiges Material verzichtet. Trotz 20 Jahren in der Carbon-Entwicklung setzte Yeti am neuen ASR erstmalig spezielle Analyse-Tools ein, um das Optimum aus Steifigkeit, Haltbarkeit und geringem Gewicht herauszukitzeln. Der ASR-Rahmen kommt mit größenspezifischen Carbon-Layups, um für jedem Fahrer ein gleichbleibendes Verhalten zu garantieren. Obwohl die Umlenkwippe des Yetis nicht aus Kohlefaser, sondern aus Aluminium besteht, bearbeitet der Hersteller das Bauteil derart stark mit der CNC-Fräse, dass diese superleicht ausfällt. Hinterbauten, bei denen anstatt eines zusätzlichen Lagers der Flex des Carbon-Materials die Rolle eines Drehpunktes übernimmt, sind heute so etwas, wie der Gold-Standard bei Race-Fullys. Kaum zu glauben: Das Yeti ASR setzte bereits vor 23 Jahren auf diese Flex-Pivot-Technologie. Da ist es nur konsequent, dass die Technologie auch bei der Neuinterpretation mit an Bord ist. Fullys unter zehn Kilo sind aus dem XCO-Worldcup fast vollständig verschwunden. Das ASR von Teamfahrerin Isla Short bringt es in Rahmengröße XS noch auf 9,96 Kilo.

Die Carbonrahmen der Yeti Turq-Serie sind besonders hochwertig und aufwändig produziert. Das Label markiert ausschließlich die teuersten Bikes im Lineup.Foto: Max FuchsDie Carbonrahmen der Yeti Turq-Serie sind besonders hochwertig und aufwändig produziert. Das Label markiert ausschließlich die teuersten Bikes im Lineup.

Kultobjekt

​Als der Bike-Boom zündete war Yeti bereits Kult. Retro-Modelle werden gehandelt wie Kunstwerke. Das originale ASR ist ein Meilenstein der Firmengeschichte, der die Fangemeinde aber bis heute spaltet. Yeti vertreibt bereits seit 1985 Bikes unter eigenem Label. Erst zur Jahrtausendwende aber eisten sich die Kalifornier vom Mutterkonzern Schwinn los und brachten 2000 das ASR als erstes Modell der Selbstständigkeit auf den Markt. Was heute angesichts von Felgenbremsen und Dreifach-Kurbel undenkbar erscheint, wurde damals Realität: Kein anderes Bike der Kalifornier sollte sich jemals besser verkaufen. Das ASR war leichter und besaß eine geringere Überstandshöhe als die meisten Zeitgenossen - quasi das erste massentaugliche Yeti der Geschichte. Gerade deshalb hadern heute aber Hardcore-Fans mit dem Bike. Schließlich markierte es auch den Fortgang von Firmengründer und Rock’n’Roll-Freigeist John Parker. Die ersten fünf je verkauften ASR kamen in Farbgebung „Royal Blue“ - eine Entscheidung, welche die Unabhängigkeit betonen sollte, bis heute jedoch von der Marke bereut wird. Unser ASR-Testbike trägt selbstverständlich eine Lackierung in Yeti-Türkis.

Das erste Yeti ASR aus dem Jahr 2000 ist bei Fans der Marke hart umstritten. Der größte Kult rankt sich um die Modelle aus den 90ern.Foto: YetiDas erste Yeti ASR aus dem Jahr 2000 ist bei Fans der Marke hart umstritten. Der größte Kult rankt sich um die Modelle aus den 90ern.

​Superleichter Rahmen

Der Rahmen des Yeti ASR gehört mit 1675 Gramm (ohne Dämpfer, inklusive 30 Gramm Steuersatzschalen und 49 Gramm Steckachse) zu den leichtesten vollgefederten Cross-Country-Fahrgestellen , welche jemals durch unser Testprozedere liefen. Zum Vergleich einige Referenzwerte aus dem BIKE-Testlabor für Marathon-Rahmen unter 1,7 Kilo Gewicht:

Trotz Gewichts-Optimierung schützt Yeti sein Bike mit starken Protektoren. Gut so, denn der hochwertige Turq-Rahmen alleine kostet 4300 Euro. Im Unterrohr sitzt außerdem eine Service-Klappe für Wartungsarbeiten.Foto: Max FuchsTrotz Gewichts-Optimierung schützt Yeti sein Bike mit starken Protektoren. Gut so, denn der hochwertige Turq-Rahmen alleine kostet 4300 Euro. Im Unterrohr sitzt außerdem eine Service-Klappe für Wartungsarbeiten.

So fährt sich das Yeti ASR T3 X0 AXS Transmission

Beim Setup des Yeti ASR ist erst einmal Pumpen angesagt, denn der Hinterbau braucht auffällig viel Druck, um die 25% SAG zu erreichen. Aufgesattelt fühlt man sich auf dem Ami-Schlitten gleich zuhause. Die Sitzposition ist neutral gezeichnet und erinnert mit ihrer modernen, zentralen Integration des Fahrers ins Bike fast schon an ein Trailbike. Die Kombination aus kurzem Vorbau und recht schmalem Lenker passt gut ins Konzept. Mit dem steilen Sitzwinkel können Racer den ganzen Tag lang effizient durch welliges Gelände treten. Auch der Hinterbau präsentiert sich auffällig antriebsneutral. Wer Touren ohne Zeitdruck unter die Stollen nimmt, könnte am Yeti ASR auch getrost auf die Dämpferplattform verzichten.

Den dreistufigen Fahrwerkslockout könnte man sich am Yeti ASR eigentlich sparen. Das Racebike kommt äußerst antriebsneutral daher.Foto: Max FuchsDen dreistufigen Fahrwerkslockout könnte man sich am Yeti ASR eigentlich sparen. Das Racebike kommt äußerst antriebsneutral daher.

​Zum entspannten Charakter passt auch die Reifenwahl: Die Kombination aus Maxxis Rekon an der Front und Rekon Race im Heck rollt auf unterschiedlichsten Untergründen gut aber nicht ganz so zackig, wie etwa ein zahmeres Aspen-Profil. Auch die Aluminium-Laufräder kommen eine Klasse träger in Schwung, als gewichtsoptimierte Carbon-Rundlinge. Im Sprint bleibt das Yeti ASR deshalb hinter der Konkurrenz der schnellsten Cross-Country-Bikes zurück. Es fehlt der giftig-gierige Vortrieb eines reinrassigen Racers. Inzwischen haben die Produktmanager nachgesteuert und statten die 2026er T3-Variante mit etwas hochwertigeren Carbon-Laufrädern von DT-Swiss aus.

Die Sitzposition auf dem Yeti ASR ist sportlich-ausgewogen.Foto: BIKE-MagazinDie Sitzposition auf dem Yeti ASR ist sportlich-ausgewogen.Einen Maxxis Rekon dürften nur die wenigsten Sportler am Renntag wählen: zu schwer und zu grob. Der Reifen ist bedeutend stärker profiliert als das Aspen-Modell am Giant. Gerade bei feuchten Bedingungen bringt das aber auch mehr Sicherheit.Foto: Max FuchsEinen Maxxis Rekon dürften nur die wenigsten Sportler am Renntag wählen: zu schwer und zu grob. Der Reifen ist bedeutend stärker profiliert als das Aspen-Modell am Giant. Gerade bei feuchten Bedingungen bringt das aber auch mehr Sicherheit.

Bester Kumpel

Gerade in unbekanntem Gelände und auf sehr abwechslungsreichen Kursen kann das neue Yeti ASR punkten. Auf dem Trail sorgen der unkomplizierte Charakter, die kompakten Kettenstreben und ein angenehmes Feedback im Fahrwerk für Fahrspaß. Die prominenten Reifen gewähren ein Sicherheits-Plus und die zentrale Positionierung im Rahmen sorgt für ein gefälliges Handling. So gibt sich das ASR merklich umgänglicher, als spitz konzeptionierte Race-Diven und präsentiert sich als Traumbike für den Everyday-Ride. Auch für Mehrtages-Rennen, anspruchsvolle Marathons und Transalp-Projekte dürfte das Yeti eine formidable Wahl sein. Geometrie und Fahrposition passen zu fast allen erdenklichen Situationen.

Eine zweiteilige Steuerzentrale und eine konventionelle interne Zugführung freuen Schrauber. Der 35er Lenker ist steif und mit 730 Millimetern recht schmal geschnitten.Foto: Max FuchsEine zweiteilige Steuerzentrale und eine konventionelle interne Zugführung freuen Schrauber. Der 35er Lenker ist steif und mit 730 Millimetern recht schmal geschnitten.

Der Hinterbau des Yeti ASR ist kein Komfort-Wunder und macht kein Geheimnis aus seinem knappen Federweg. Verglichen mit den besten 120-Millimeter-Konzepten am Markt fehlt es dem ASR-Fahrwerk etwas an Raffinesse. In ruppigen Sektionen arbeitet es straff aber gerade noch sensibel genug. Traktion und Kontrolle gehen in Ordnung, mehr Reserven gibt es woanders. Der Hinterbau und der flache Lenker sind definitiv die sportlichsten Eigenschaften des Yetis. Nicht mehr Zeitgemäß sind die schwachen Sram Level Bremsen. Die Motive-Modelle der überarbeiteten 2026er Ausstattung dürften dem Abfahrpotential des ASR besser gerecht werden.

Alte Bekannte: Die Sram Level Bremsen gehören noch zur Vorjahres-Ausstattung und werden mit ihrer geringen Power dem Yeti ASR nicht gerecht.Foto: Max FuchsAlte Bekannte: Die Sram Level Bremsen gehören noch zur Vorjahres-Ausstattung und werden mit ihrer geringen Power dem Yeti ASR nicht gerecht.

​Daten aus dem BIKE Testlabor

​Bei BIKE betreiben wir einen beispiellosen Aufwand, um Fahrräder zu testen. Als einziges Fachmagazin weltweit betreiben wir ein eigenes Testlabor. Die ermittelten Daten stützen die Eindrücke aus dem Praxistest. Auch bei den Geometriedaten verlassen wir uns nicht ausschließlich auf die Herstellerangaben, sondern setzen selbst das Lasermessgerät an.

  • Komplett-Gewicht: 11,15 kg (Größe L, ohne Pedale)
  • Rahmen-Gewicht: 1675 g (ohne Dämpfer, inkl. 30 g Steuersatzschalen u. 49 g Steckachse)
  • Laufrad-Gewicht: 3403 g (inkl. Reifen, Tubeless-Milch und -Ventile, Kassette, Bremsscheiben)
  • Dämpfer-Gewicht: 228 g
  • Gabel-Gewicht: 1555 g (Schaftlänge 183 mm)
  • Laufradträgheit: 3403 kg x cm² (je geringer der Wert, desto besser die Beschleunigung)
  • Rahmensteifigkeit vorne / hinten: 6,4 / 20,1 N/mm
  • Servicefreundlichkeit: 8,5 (von 15 möglichen Punkten)
Mit einer geringen Trägheit können die DT-Swiss XM1700 Alu-Laufräder im Yeti-Bike nicht überzeugen. Für 2026 hat der Hersteller nachgebessert.Foto: Max FuchsMit einer geringen Trägheit können die DT-Swiss XM1700 Alu-Laufräder im Yeti-Bike nicht überzeugen. Für 2026 hat der Hersteller nachgebessert.BIKE-Messung der Geometrie des Yeti ASR in Rahmengröße L.Foto: BIKE-MagazinBIKE-Messung der Geometrie des Yeti ASR in Rahmengröße L.Der Umlenkhebel des Yeti-Hinterbaus besteht aus Aluminium. Dank kunstvoller CNC-Ausfräsung wiegt er dennoch einen Hauch von Nichts. Auf einen Flip-Chip muss das ASR verzichten.Foto: Max FuchsDer Umlenkhebel des Yeti-Hinterbaus besteht aus Aluminium. Dank kunstvoller CNC-Ausfräsung wiegt er dennoch einen Hauch von Nichts. Auf einen Flip-Chip muss das ASR verzichten.BIKE-Messung der Rahmensteifigkeit des Yeti ASR.Foto: BIKE-MagazinBIKE-Messung der Rahmensteifigkeit des Yeti ASR.Tipp für den Mehrtages-Marathon: Das Yeti ASR nimmt es mit fast jedem Gelände auf, ist in dieser Ausstattungsvariante aber nicht ganz so spritzig, wie die schnellsten Cross-Country-Mountainbikes.Foto: Max FuchsTipp für den Mehrtages-Marathon: Das Yeti ASR nimmt es mit fast jedem Gelände auf, ist in dieser Ausstattungsvariante aber nicht ganz so spritzig, wie die schnellsten Cross-Country-Mountainbikes.BIKE-Bewertung der Servicefreundlichkeit des Yeti ASR.Foto: BIKE-MagazinBIKE-Bewertung der Servicefreundlichkeit des Yeti ASR.Eine eigens entwickelte Kettenführung hält den Antriebsstrang des Yeti ASR auch in ruppigem Terrain auf Linie.Foto: Max FuchsEine eigens entwickelte Kettenführung hält den Antriebsstrang des Yeti ASR auch in ruppigem Terrain auf Linie.

Bewertung

Kategorie: Marthon-BikesGewichtungNote
Uphill Fahrverhalten15%2,3
Uphill Effizienz Fahrwerk15%2,0
Spieltrieb8%1,5
Downhill Fahrverhalten12%2,0
Downhill Fahrwerk15%2,8
Note Fahrverhalten65%2,2
Gewicht6%1,8
Trägheit Laufräder4%2,5
Note Labor10%2,1
Ausstattungsqualität5%1,3
Usability / Mehrwert5%3,3
Transportvolumen Flaschenhalter5%1,0
Versenkbarkeit Sattel5%1,0
Qualität / Verarbeitung5%0,5
Note Ausstattung25%1,4
Gesamtnote100%2,0

Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. Notenspektrum: 0,5-5,5 (analog zum Schulnotensystem).

Bewertung Spinnendiagramm: Uphill, Spieltrieb, Downhill bezieht sich auf das Fahrverhalten: Je größer der Ausschlag, desto besser die Eignung. Ausstattung: bezieht sich auf die Qualität der verbauten Anbauteile.

Stärken und Schwächen des Yeti ASR im BIKE-Spinnendiagramm.Foto: BIKE-MagazinStärken und Schwächen des Yeti ASR im BIKE-Spinnendiagramm.Spaßgerät: Am ausgewogenen Fahrverhalten des Yeti ASR hatten unsere Tester sichtlich Freude.Foto: Max FuchsSpaßgerät: Am ausgewogenen Fahrverhalten des Yeti ASR hatten unsere Tester sichtlich Freude.

​Fazit zum Yeti ASR T3 im Test - von BIKE-Redakteur Jan Timmermann

Das Yeti ASR löst sofort den Haben-Will-Reflex aus. Es ist ein vielseitiges, spaßiges Short-Travel-Bike, das man gerne jeden Tag bewegen möchte. Marathonisti werden den breiten Kompetenzbereich und das neutrale Handling vor allem für Mehrtages-Rennen zu schätzen wissen. Im direkten Vergleich zur Speerspitze des Cross-Country-Sports jedoch lässt das Kultmodell mit den pfundigen Alu-Laufrädern das letzte Quäntchen Race-Konsequenz vermissen. Trotz hohem Preis bleibt also Raum zum Träumen. - BIKE-Redakteur Jan Timmermann

Pro

  • ausgewogen-moderne Sitzposition
  • antriebsneutrales Fahrwerk
  • hoher Trail-Fahrspaß
  • vielseitiges Einsatzgebiet
  • leichtes Rahmengewicht und lebenslange Garantie

Contra

  • im Antritt träger als andere High-End-Race-Bikes
  • Preis-Leistungs-Verhältnis der Ausstattung hinkt im Vergleich zurück
BIKE-Redakteur Jan TimmermannFoto: Marketa NavratilovaBIKE-Redakteur Jan Timmermann

BIKE-Redakteur Jan Timmermann ist ein Mountainbiker aus echtem Schrot und Korn. Dabei deckt sein Interesse von Marathon- bis Trailbikes und von Street bis Gravel fast alles ab. Getreu dem Motto „das Leben ist zu kurz für langweilige Fahrräder“ hängt Herz des Technik-Redakteurs jedoch vor allem an Bikes mit Charisma. Nebenbei leitet Jan auch noch das Fitness-Resort unserer Radsport-Marken.

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Redakteur

Jan Timmermann ist ein Mountainbiker aus echtem Schrot und Korn. Dabei deckt sein Interesse von Marathon- bis Trailbikes und von Street bis Gravel fast alles ab. Getreu dem Motto „das Leben ist zu kurz für langweilige Fahrräder“ hängt Herz des Technik-Redakteurs jedoch vor allem an Bikes mit Charisma. Nebenbei leitet Jan auch noch das Fitness-Resort unserer Radsport-Marken.

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