Schon wieder ein neuer Laufrad-Standard? Oder ein Rennrad mit Stollenreifen? Keine Angst, denn was auf den ersten Blick wie eine seltsame Kreuzung aus Mountainbike und Rennrad aussieht, ist eigentlich ein traditionsreiches Sportgerät. Und dazu wesentlich älter als das Mountainbike selbst. Bereits um 1910 entstanden die ersten nationalen Meisterschaften im Cyclocross, 1948 wurde die erste Weltmeisterschaft ausgetragen.
Doch auch nach fast 100 Jahren entwickelt sich der Sport und vor allem die Sportgeräte noch immer beständig weiter. Ein gutes Beispiel dafür ist das neue Scott Addict CX. Scheibenbremsen sorgen an diesem Cyclocross-Rad für die nötige Entschleunigung, Steckachsen für eine steife Verbindung der Laufräder zu Rahmen und Gabel. Doch ein Cyclocrosser muss vor allem eins sein: Schnell und deswegen leicht. Unter 1300 Gramm wiegt das Rahmen-Set des Addict CX und ist damit das leichteste Cyclocross-Bike mit Scheibenbremsen überhaupt.
Doch das Addict CX ist nicht nur ein Leichtgewicht. Auch eine verblüffende Liebe zum Detail hat Scott in sein Cyclocross-Flaggschiff gesteckt. Das Oberrohr wurde für mehr Steifigkeit oval gefertigt, die Fasern des Hinterbaus sind mit dem Oberrohr verbunden, damit weniger Flex in vertikaler Richtung möglich ist. Das Sitzrohr hingegen wurde auf Flex hin optimiert, um besseren Komfort zu bieten. Keine Sieben Kilogramm wiegt das fahrfertige Gesamtpaket. Eine echte Ansage, die der Diskussion um Felgenbremsen am Cyclocrosser endgültig den Wind aus den Segeln nimmt.

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