Wir luden das nur 3299 Euro teure Racefully als Referenzmodell mit in das zum Teil über doppelt so teure Testfeld ein. Als Bonus spendierte Lapierre zumindest das automatische E:i-Shock-System, das eigentlich erst ab dem Modell 729 erhältlich ist. Auf Grund des Preises fallen Ausstattung und Gewicht deutlich schlechter aus. 13,14 Kilo hätten wir allerdings auch hier nicht erwartet, wodurch der Vortrieb des Franzosen spürbar leidet. Im Automatikmodus bleibt der Hinterbau während des kompletten Serpentinen-Uphills geschlossen. Selbst in den steinigen Passagen, wo wir uns etwas mehr Traktion gewünscht hätten. In der anschließenden Abfahrt gespickt mit kurzen Gegenanstiegen unterstützt die Automatik allerdings perfekt. Durch die langen Kettenstreben fällt es schwer, das Vorderrad des laufruhigen XRs anzuheben. Schwere Fahrer könnten Steifigkeit vermissen.
Fazit: Hohes Gewicht und geringe Rahmensteifigkeit bremsen das günstige XR 629 spürbar ein.
Die Alternative: Wer auf E:i-Shock verzichten kann, bekommt das besser ausgestattete 729 bereits für 4000 Euro.
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