Dass man mit dem Felt Edict schnell fahren kann, hat Thomas Litscher mit WM-Bronze bewiesen. Dabei hat das Edict eine lange Tradition im Hause Felt und war immer Garant von guten Testurteilen. Zu Anfangszeiten rollte das Edict noch auf 26-Zoll-Laufrädern über die Trails. Auch unsere letzten BIKE-Tests haben dem Edict meist hohe Punktzahlen beschert. Trotzdem wird es den Schweizer Litscher und Hobby-Racer freuen, dass das Racefully für die nächste Saison 450 Gramm leichter wird. Mit seinem 1925 Gramm leichten Chassis soll das 10000 Euro teure FRD-Modell lediglich 10,0 Kilo auf die Waage bringen. Doch auch den vier anderen Modellen des 29er-Fullys kommt die neue Carbon-Wippe und das optimierte Faser-Layup zugute (Rahmengewicht 2125 Gramm). Den charakteristischen Knick im Sitzrohr sowie eine Umwerfer-Aufnahme gibt’s nicht mehr, dafür einen steiferen Hinterbau und Boost-Achsen. Bei der Geometrie haben die Felt-Ingenieure die Wünsche von Litscher umgesetzt: 1,6 Grad flacherer Lenkwinkel, ein steilerer Sitzwinkel und 14 Millimeter kürzere Kettenstreben. In Kombination mit einem langen Reach ergibt sich eine sehr vortriebsorientierte, sportliche Position auf dem Bike. Für ein besseres Ansprechverhalten sitzen an der oberen Aufnahme des metrischen Dämpfers Kugel- statt der üblichen Gleitlager. Edict FRD und Edict 1 (5500 Euro) sind weiterhin reinrassige Racebikes mit 100 mm Hub, die übrigen drei Edict-Modelle kommen mit 120er-Gabel. Los geht es mit dem Edict 5 für 3200 Euro.