WeltneuheitStahl-Bike mit Breitreifen im Format 29+

Sebastian Brust

 · 27.03.2013

Weltneuheit: Stahl-Bike mit Breitreifen im Format 29+Foto: Georg Grieshaber
Weltneuheit: Stahl-Bike mit Breitreifen im Format 29+
Die kleine US-Marke Surly stemmt sich gegen den Mainstream aus Leichtbau, Federweg und Modellwechseln. Kann es das ungefederte Krampus dank monströser 30,5-Zoll-Reifen mit Fullys aufnehmen?

Was hat man denen bei Surly jetzt schon wieder in die Drinks getan? Ein Stahl-Bike ohne Federung als bahnbrechende Neuheit? Oder: Wie innovativ kann Retro sein? Zugegeben, ganz offensichtlich ist der Neuheitsgrad des puristischen Surly Krampus nicht: null Federung, rustikaler Stahlrohrrahmen und vorne nicht mal ein Umwerfer. Doch da ist noch etwas: diese riesigen Räder. Das Krampus rollt auf monströsen drei Zoll breiten 29er-Reifen daher, weswegen es genau genommen gar kein 29er mehr ist, sondern ein 30,5er! Oder eben einfach 29+. Das ist neu. Das Surly Krampus ist das erste Großsereien-Bike der Welt, das für die Reifengröße 29 x 3.0 optimiert ist.

Das Krampus ist eine zarte Kampfansage an Fullsuspensions. Komfort und Traktion, jedoch ohne teure, störanfällige Technik. Kann das funktionieren? Ob das Surly Krampus rockt oder bockt lesen Sie in BIKE 5/2013, erhältlich ab 2. April am Kiosk.

Mehr Infos auf www.surlybikes.com und auf der Seite des Deuschland-Importeurs: www.cosmicsports.de

  Die Laufruhe der Riesenräder ist Wahnsinn. Der Luftdruck entscheidet, ob das Krampus wie ein wilder Stier bockt oder wie ein Luftkissenboot dahingleitet.Foto: Ronny Kiaulehn Die Laufruhe der Riesenräder ist Wahnsinn. Der Luftdruck entscheidet, ob das Krampus wie ein wilder Stier bockt oder wie ein Luftkissenboot dahingleitet.

Sebastian Brust ist Jahrgang 1979 und ursprünglich vom Klapprad der Oma sozialisiert, seit seinem fünften Geburtstag aber hauptsächlich auf Stollenreifen unterwegs. Liebt alle Arten Bikes – und das Verschmelzen mit der Natur. Findet, dass Scheibenbremsen heute viel sicherer sind als vor 15 Jahren und glaubt, mit seinen Bremsen- und Belagstests dabei geholfen zu haben. Dass sich die Fahrradindustrie an anderer Stelle ausgerechnet an für ihn falschen Idealen der Autobranche orientiert, bedauert der gelernte Ingenieur für Fahrzeugtechnologie allerdings sehr. Bei BIKE korrigiert, produziert und organisiert er digitalen Content auf der Webseite.

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