Vorhang auf für den Matchwinner: Nach Punkten fährt das Rumblefish den Testsieg nach Hause. Kein Bike der Testgruppe kletterte besser – das bezieht sich nicht auf 1000-Höhenmeter-Trips sondern auf schwierige Rampen – die Traktion ist gigantisch (1,7 bar im Reifen). Tester Watzke krabbelte damit felsdurchsetzte, unfahrbar erscheinende Anstiege rauf. Doch das ist nur eine Stärke des Bikes. Eine weitere Qualität steckt im DRCV-Fahrwerk, das ausgezeichnet arbeitet und sich nach mehr als den gemessenen 120 Millimetern anfühlt. Das Dämpferpumpen bergauf eliminiert man mit der effektiven Plattform. Die Geometrie ist perfekt, wirkt fast kompakt: Man sitzt im Bike, die großen Laufräder fallen nicht negativ auf. Den 105er-Vorbau tauschten wir gegen einen 90er. Bergab vermittelt das Rumblefish Sicherheit und Laufruhe, ist dabei wendig genug. Der leichte Alu-Rahmen gefällt durch seine cleveren Details, Verarbeitung und Steifigkeit. Was fehlt? Die Teleskop-Stütze. Doch die ist für 3999 Euro im Vergleich zur Konkurrenz auch noch im Budget.
Fazit: ausgezeichnetes Trail-Bike für schwere Aufgaben. Ein Monstertruck für Fahrtechnik-Fans.
PLUS Top Fahreigenschaften, Top Fahrwerk
MINUS Schwere Laufräder, Vorbau zu lang