Trek Remedy 9Foto: Georg Grieshaber
Trek Remedy 9
Das Trek Remedy 9 ist das teuerste Bike in der Gruppe, liefert aber das beste Ergebnis.

In dieser Testgruppe darf das Remedy nicht fehlen. Seit vier Jahren tritt es mit 150er-Fahrwerk in den Ring. Für 2013 erhält das Bike eine kleine Änderung, man kann den Lenkwinkel um ein halbes Grad steiler stellen (Mimo-Link in Wippe), außerdem steckt die Reverb-Sattelstütze ab Werk drin. Dank DRCV-Technik (zwei Luftkammern in Dämpfer und Gabel) besitzt das Remedy eine sehr lineare Fahrwerksabstimmung, das feine Ansprechverhalten spendet enormen Fahrkomfort. Sehr sympathisch, dass man am Fahrwerk alles verstellen kann – aber (bergauf) nicht muss. So sieht eine gute Konstruktion aus. Harten Fahrern fehlt allerdings die Progression und die Rückmeldung im Federweg. Kaum zu glauben, dass das Basis-Layout des Remedy mal als Enduro funktioniert hat, so ändern sich die Ansprüche. Im Handling ist es in der Gunst der Tester nicht mehr ganz vorn, in der Punkte-Endabrechnung allerdings schon – wer hätte das gedacht?


Fazit: teuerstes Bike, bestes Ergebnis: Nach Punkten behauptet das Remedy seine Vormachtstellung in dieser Klasse. Nur in hartem Einsatz fehlen Reserven.


PLUS Hoher Fahrkomfort, sensibles Fahrwerk, ausgewogenes Handling, sehr gute Geometrie. 40 Jahre Garantie, keine Gewichtsbeschränkung
MINUS Gabel nicht absenkbar. Vergleichsweise teuer.

  Eine Teleskop-Stütze ist Pflicht in dieser Liga. Bei Trek läuft der Zug gut geführt, noch besser sind die internen Zugverlegungen (bei Reverb Stealth).Foto: Georg Grieshaber Eine Teleskop-Stütze ist Pflicht in dieser Liga. Bei Trek läuft der Zug gut geführt, noch besser sind die internen Zugverlegungen (bei Reverb Stealth).  Die linearen Federwege bringen viel Fahrkomfort, aggressiven Fahrern fehlt jedoch Endprogression und damit Reserve.Foto: BIKE Magazin Die linearen Federwege bringen viel Fahrkomfort, aggressiven Fahrern fehlt jedoch Endprogression und damit Reserve.

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