Lange Sitzposition, ordentliche Sattelüberhöhung und das mit Abstand niedrigste Gewicht outen das Spark als rassiges Marathon-Gerät. Vortriebsorientiert und spritzig hängt das Scott am Gas, solange man per Twinloc-Hebel am Lenker das Fahrwerk komplett blockiert. Ein nützliches Feature für Fahrer mit Hardtail-Neigung. Im offenen Modus zieht sich der Hinterbau allerdings durch Kettenzug vor allem auf dem großen Blatt zusammen. Dabei reagiert der Hinterbau mit DT-M210-Dämpfer unwillig auf Feinheiten, taucht allerdings, nachdem das hohe Losbrechmoment überwunden ist, leicht durch. Ein echtes Manko, da dem Spark 40 die zusätzliche Traction-Mode-Option fehlt. Der entsprechende Nude-Dämpfer ist erst ab dem Spark 30 für 3199 Euro zu haben. An Geometrie und Handling des günstig ausgestatteten Bikes gibt es nichts zu mäkeln.
Fazit: sportliches, Marathonorientiertes Bike mit günstiger Ausstattung. Der Hinterbau kann nicht mit den teureren Modellen mithalten.
PLUS Geringes Gesamtgewicht, leichter Rahmen, sportive Sitzposition
MINUS Günstige Reifen, mäßige Hinterbau-Performance