Mit unter zwölf Kilo empfiehlt sich das neue Heet RC zweifellos für den Marathon-Einsatz – und das bei Federwegen, die sich auch im Enduro-Lager nicht verstecken müssten. Der Rahmen wiegt sensationelle zwei Kilo (ohne Dämpfer) und hat alle Details, die Stand der Technik sind. Lediglich die Schraub-Steckachse hinten nervt. Schneller und leichtfüßiger fährt man mit kaum einem Konkurrenz-Bike bergauf, die leichten Crank-Bros.- Laufräder helfen dabei. Frei von Antriebseinflüssen ist die Kinematik aber nicht, Kettenzug aktiviert die Federung, Abhilfe schafft der Plattform-Hebel am Dämpfer. Im Downhill fehlt dem Fliegengewicht im Vergleich zu den zwei Konkurrenten etwas Fahrstabilität, das Heet fährt deutlich nervöser und es fehlt die Teleskop-Stütze.
Fazit: Toller Rahmen, geringes Gewicht, gelungenes Design. Das Heet RC rollt trotz viel Federweg gerne auch bei Marathons an die Startlinie.
+ sehr leichtes Bike
+ durchdachter Rahmen
- Schraub-Steckachse hinten
- Tendenz zum Wippen
Web: www.haibike.de