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E-Mountainbike-Hersteller müssen sich bisweilen vorkommen wie im Hamsterrad. Viel mehr als bei unmotorisierten Bikes ist die Entwicklung und Konstruktion der E-MTBs von den Produkten und Vorgaben der Zulieferer abhängig. Genaugenommen sind es die großen Antriebshersteller, deren Produktzyklen die Bike-Marken hinterherhecheln.
Im Modelljahr 2022 wird das besonders sichtbar, denn Marktführer Bosch wirbelt mit seinem neuen Smart-System die Produktwelt der E-MTB-Hersteller gehörig durcheinander. Bikes, die mit dem alten System im Laden stehen – und davon hat so ziemlich jede Marke noch Modelle im 22er-Portfolio – sehen sich allzu schnell mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht up to date zu sein.
Das Duell zwischen dem brandneuen Stevens E-Inception AM 8.7.1 GTF und dem Ghost E-Riot Trail Pro wird somit auch zum Schlagabtausch der Bosch-Generationen. Stevens steht mit dem überarbeiteten Performance CX mit Smart-System und riesigem Powertube-750-Akku am Start, während Ghost auf den 2021 noch aktuellen Vorgänger mit 625er-Batterie setzt. Ein unfairer Vergleich? Mitnichten. Denn zum einen hat sich mit dem Modellwechsel in Sachen Power, Kraftentfaltung und Modulation nichts geändert. Zum anderen lässt sich die Frage, welche Lösung besser ist, letztendlich nur am Gesamtkonzept des Bikes und dessen Einsatzbereich festmachen.
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Redakteur CvD
Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.