Fatmodul wurde als Hausmarke des Münchner Bikeshops Alphabikes kreiert. Die Suche nach dem perfekten Bike war der Antrieb, eine eigene Bike-Marke ins Leben zu rufen – nicht mehr und nicht weniger. Dass viel Herzblut in den auf Isar-Trails erprobten Bikes steckt, sieht man dem Ant, das mit nützlichen Details überhäuft ist, geradezu an. Durch die Zweifach-Kurbel mit 39er-Kettenblatt besitzt die fleißige Ameise viel Bodenfreiheit, während die Mini-Kettenführung von Bionicon ein lautes Kettenschlagen verhindert. Eine ISCG-Aufnahme sorgt sogar für Hammerschmidt-Kompatibilität. Mit kurzem 75er-Vorbau fällt die Position recht kurz und gedrungen aus, dennoch schiebt der steile Sitzwinkel das Körpergewicht nach vorne, was den Vortrieb an steilen Rampen fördert. Bergab sorgt der breite 700er-Lenker in Kombination mit einem 68er-Lenkwinkel für gute Kontrolle, auch wenn das Tretlager und dadurch der Schwerpunkt etwas hoch liegen. Auf Feinheiten reagiert der DT-Dämpfer sensibel, fühlt sich bei grobem Geläuf jedoch eher straff und keineswegs nach den gemessenen üppigen 157 Millimetern an. Tuning-Potenzial gibt es bei den Conti-Mountain-King-Reifen aus dem Vorjahr – die neuen Modelle sind besser.
Fazit: durchdachtes All Mountain Plus mit vielen nützlichen Details und sauberer Verarbeitung. Von Trail-Bikern für Trail-Biker gemacht.
+ Gute Verarbeitung
+ Sinnvolle Details
– Nur drei Rahmenhöhen
– Etwas hohes Tretlager
Info: www.fatmodul.de