Centurion No PogoCarbon zum Jubiläum

Florentin Vesenbeckh

 · 29.06.2016

Centurion No Pogo: Carbon zum JubiläumFoto: Georg Grieshaber
Centurion No Pogo: Carbon zum Jubiläum
Das No Pogo von Centurion war über Jahre eines der beliebtesten Touren-Bikes auf dem Markt. Zum 20-jährigen Jubiläum kommt der Klassiker in einer Carbon-Variante und speckt deutlich ab.

Das bekannteste Bike von Centurion ist mit Sicherheit das No Pogo. 2017 wird der Klassiker 20 Jahre alt und zum Jubiläum gibt´s eine Carbon-Version. 700 Gramm soll der Rahmen im Vergleich zum Alu-Pendant sparen. Geometrie und Kinematik des abgestützten Eingelenkers orientieren sich an der Alu-Version und auch die 27,5-Zoll-Laufräder sowie der Federweg von 150 Millimeter an der Front und 145 Millimeter am Hinterbau sind identisch. Wie bei den neuen Centurion Numinis-Modellen soll ein einstellbares Hauptlager die Steifigkeit des Hinterbaus verbessern. Das Carbon-No Pogo wird es in drei Varianten geben, mit Einfach-Antrieb oder auch mit Umwerfer. Das Topmodell baut auf Srams 12-fach-Eagle, ein Rock-Shox-Fahrwerk aus Pike-Gabel und Monarch RT3-Dämpfer, Magura MT Carbon-Bremsen und Boost-Standard an Vorder- und Hinterrad. Das Topmodell des No Pogo Carbon wiegt 12,4 kg – also etwa ein Kilo weniger weniger als die aktuelle Topversion aus Aluminium. Es wird drei Modellvarianten geben, die preislich etwa zwischen 3500 und 5500 Euro rangieren werden.

  Aufgeräumte Optik: Die Bremsleitung läuft außen, Schaltzüge und Variostützen-Leitung innen im Rahmen.Foto: Georg Grieshaber Aufgeräumte Optik: Die Bremsleitung läuft außen, Schaltzüge und Variostützen-Leitung innen im Rahmen.  Einzig die Wippe besteht beim neuen Centurion No Pogo Carbon noch aus Alu. Der Aufdruck verrät, wie viel drinsteckt, nämlich 145 Millimeter.Foto: Georg Grieshaber Einzig die Wippe besteht beim neuen Centurion No Pogo Carbon noch aus Alu. Der Aufdruck verrät, wie viel drinsteckt, nämlich 145 Millimeter.  Das Hauptlager am No Pogo-Hinterbau lässt sich einstellen. Laut Entwickler Genze soll die Anbindung des Hinterbaus dadurch verwindunssteifer sein.Foto: Georg Grieshaber Das Hauptlager am No Pogo-Hinterbau lässt sich einstellen. Laut Entwickler Genze soll die Anbindung des Hinterbaus dadurch verwindunssteifer sein.  Hilft beim Gewicht-Sparen: die filigrane Carbon-Sattelklemme, die man sonst nur von Centurions Race-Bikes kennt.Foto: Georg Grieshaber Hilft beim Gewicht-Sparen: die filigrane Carbon-Sattelklemme, die man sonst nur von Centurions Race-Bikes kennt.

Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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