Das Hamburger Bikelabel Yoonit verbindet den Verkauf einer Sonderedition des Cargobikes Mini mit einer Spendenaktion. Für jedes verkaufte Kompakt-Lastenrad der Impact Edition spendet die Marke 25 Kinderhelme an soziale Projekte. Die Übergaben werden auf der Internetseite wirpflanzenhelme.de dokumentiert.
Die technische Basis bildet das bewährte Yoonit-Konzept mit extrem kleinen Laufrädern. Diese Konstruktion ermöglicht den Transport von Fracht über dem Vorderrad, ohne den Schwerpunkt zu hoch zu setzen. Unser Test bescheinigt dem Yoonit Mini ein überaus quirliges Fahrverhalten mit entspannter, eher aufrechter Sitzposition.
Stark und schnell und spaßig: Das Yoonit ist ein flottes, flexibles Lasterchen für Kurvensucher, kann aber mehr als gedacht wegstecken. - Fazit MYBIKE-Test Yoonit Mini Electric Gates
Der Shimano EP6-Motor packt dabei “von Anfang an eher knackig zu”, bleibt dabei aber vergleichsweise leise. Die Mini Impact Edition nutzt den 630-Wh-Akku, während das Testmodell noch mit einem 504-Wh-Akku ausgestattet war.
Die elektrische 5-fach Shimano Steps Di2 Schaltung arbeitet mit einem Gates Riemenantrieb zusammen. Die Übersetzung liegt bei 55 zu 32 Zähnen. Der CroMo-Stahlrahmen passt sich per Schnellverstellung an Körpergrößen zwischen 1,60 und 2,00 Meter an. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt gut 180 Kilogramm. Die Sitzposition beschreibt das BIKE Magazin als "entspannt, eher aufrecht".
Die Mini Impact Edition kommt mit dem Trägersystem Daily Basket. Yoonit bietet drei verschiedene Carrier-Systeme an, die per Schnellspanner gewechselt werden können. Der Daily Basket ist der klassische Korb zum einfachen “Reinpacken und Losfahren” und trägt bis zu 80 Kilogramm inklusive Träger.
Der Job Carrier bietet eine Ladefläche für Kisten, Boxen oder Taschen mit vielen Befestigungsmöglichkeiten. Der Family Up Carrier besteht aus einem bespannten Alu-Käfig mit Kindersitz-Möglichkeit und Platz für Einkäufe.
Ein Ringschloss ermöglicht das Kurzzeitparken und lässt sich mit einem Kabelschloss erweitern. Optional gibt es einen Heckgepäckträger mit 20 Kilogramm Traglast. Der Schriftzug "Dieses Bike pflanzt 25 Helme" auf der Gabel bleibt auch Jahre später sichtbar und erinnert an die Idee hinter dem Projekt.
Yoonit nennt drei Gründe für die Initiative. Erstens stellt ein neuer Helm für manche Familien eine finanzielle Belastung dar. Sicherheit sollte aber für jedes Kind erreichbar sein. Zweitens werden viele Risiken im Alltag unterschätzt. Verkehrserziehung und Aufklärung helfen Kindern und Familien, sicher unterwegs zu sein.
Drittens werden Fahrradhelme oft zu lange genutzt. Sie sollten nach einem stärkeren Sturz ersetzt werden, werden aber häufig weitergegeben oder gebraucht gekauft. Ob sie noch zuverlässig schützen, bleibt dabei oft unklar.
Shimano fungiert als Technologiepartner der Yoonit Mini Impact Edition und unterstützt die Initiative. Lazer stellt als Projektpartner die Kinderhelme her. Paul Lange ermöglicht gemeinsam mit dem Fahrradfachhandel die Umsetzung der Aktion.
Yoonit formuliert die Motivation so: "Wir entwickeln Lastenräder, mit denen Familien täglich unterwegs sind. Kinder in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen und dabei bestmöglich zu schützen, ist für uns gelebte Verantwortung."
Die Marke betont drei Grundsätze: Sicherheit ist die Grundlage für selbstständige Mobilität und sollte für jedes Kind selbstverständlich sein. Jedes Kind sollte sich sicher mit dem Fahrrad bewegen können, unabhängig von der finanziellen Situation der Familie. Wer sicher unterwegs ist, gewinnt Selbstständigkeit, Vertrauen und mehr Freiheit im Alltag.
Schulen, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen, die neue Fahrradhelme benötigen, können sich das ganze Jahr über für eine Unterstützung bewerben. In Kürze sollen im Rahmen eines gemeinsamen Auftaktprojekts mit dem Berliner Lastenradhändler isicargo und der bundesweiten Initiative “Sport vernetzt” die ersten Kinderhelme übergeben werden.
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