Orbea KimuKinderräder vom Laufrad bis zum Trail-Bike

Stefan Frey

 · 23.03.2026

Der spanische Hersteller Orbea launcht eine komplette Palette neuer Kinder-Bikes. Angefangen beim Laufrad in 16 Zoll, bis hin zum ausgewachsenen Jugend-MTB in 27 ist alles mit dabei.
Foto: Orbea

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Orbea stellt mit Kimu eine Produktfamilie für Kinder von 3 bis 12 Jahren vor. Das Kimu 16 startet als Laufrad und lässt sich zum Fahrrad umbauen. Die Development-Modelle mit 20, 24 und 27 Zoll Laufrädern nutzen hydraulische Scheibenbremsen, kurze Kurbeln und angepasste Griffe. Ein mitwachsender Vorbau verlängert die Nutzungsdauer. Die Trail-Varianten H10 TR verfügen über Federgabeln und Variostützen. Alle Modelle basieren auf dem Big Wheel-Konzept mit proportional größeren Laufrädern.

Der baskische Hersteller bringt eine durchgängige Produktlinie für den Nachwuchs auf den Markt. Der Name Kimu bedeutet auf Baskisch „Trieb" oder „Knospe". Die Bike-Familie gliedert sich in zwei Kategorien: Learning für den Einstieg und Development für fortgeschrittene junge Fahrer.

Kimu 16: Vom Laufrad zum Pedalrad

Das Kimu 16 begleitet Kinder von 3 bis 6 Jahre bei den ersten Schritten auf zwei Rädern und lässt sich vom Laufrad zum Pedalrad umbauen.Foto: OrbeaDas Kimu 16 begleitet Kinder von 3 bis 6 Jahre bei den ersten Schritten auf zwei Rädern und lässt sich vom Laufrad zum Pedalrad umbauen.

Das Kimu 16 begleitet Kinder von 3 bis 6 Jahren. Es beginnt als Laufrad mit speziellen Bremshebeln, die den Umgang mit der Bremse vermitteln sollen. Sobald das Kind sicher bremst und sich fortbewegt, lässt sich die Fußstütze gegen Kurbeln und Pedale tauschen. Der Umbau erfolgt ohne Stützräder.

  • Kimu 16: 3 bis 6 Jahre; 499 Euro

Ein Stabilisator zwischen Rahmen und Gabel verhindert, dass sich der Lenker zu weit eindreht. Der elastische Lenkanschlag führt den Lenker sanft in die Mittelposition zurück. Um die Nutzungsdauer zu verlängern, liegt eine zweite, längere Sattelstütze liegt. Die vormontierten Protektoren am Laufrad lassen sich mit Aufklebern individuell gestalten, ein Namensschild gehört ebenfalls zum Lieferumfang.

Development-Reihe mit drei Laufradgrößen

Die Development-Modell starten bei 20 Zoll und setzen auf geringes Gewicht sowie kindgerechte Komponenten.Foto: OrbeaDie Development-Modell starten bei 20 Zoll und setzen auf geringes Gewicht sowie kindgerechte Komponenten.

Die Development-Kategorie umfasst drei Modellvarianten mit unterschiedlichen Laufradgrößen. Das Kimu 20 passt für Kinder von 5 bis 8 Jahren, das Kimu 24 für 7- bis 10-Jährige und das Kimu 27 für 9- bis 12-Jährige. Jede Laufradgröße gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten.

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Das Kimu 20 H10 und Kimu 24 H10 setzen auf geringes Gewicht. Die H20-Versionen nutzen eine Aluminiumgabel für stabiles Handling. Das Kimu 24 H10 TR, Kimu 27 H10 und Kimu 27 H20 kommen mit MTB-Komponenten wie Federgabeln und Variostützen für den Trail-Einsatz.

Komponenten für kleine Fahrer

Alle Development-Modelle sind bereits mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet. Kurze Kurbeln, angepasste Griffe und spezielle Sättel berücksichtigen die Körperproportionen von Kindern. Die Schalthebel sind leichtgängig ausgelegt. Ein mitwachsender Vorbau verlängert die Nutzungsdauer über mehrere Jahre.

Das Big Wheel-Konzept von Orbea setzt auf proportional größere Laufräder, vergleichbar mit 29-Zoll-Laufrädern bei Erwachsenen. Die größeren Räder sollen für gutmütigeres Fahrverhalten und mehr Stabilität sorgen. Die Schaltwerke sind kurz gebaut und geschützt positioniert bei ausreichend Bodenfreiheit.

Aluminiumrahmen mit internen Zügen

Die Rahmen bestehen aus Aluminium. Die Kabelführung verläuft intern. Protektoren schützen den Rahmen vor Beschädigungen. Die Konstruktion soll Stürze und Schläge wegstecken, die im Kinderalltag auftreten.

Alle Kimu-Modelle lassen sich individualisieren. Zwei Sets austauschbarer Protektoren mit verschiedenen Designs liegen bei. Das Kimu 20 kommt wie das Kimu 16 mit Aufklebern und Namensschild. Die gesamte Kimu-Familie ist ab sofort erhältlich.


Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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