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Das Kimu 16 startet als Laufrad und lässt sich später zum Tretrad umbauen - ziemlich clever, wie wir finden. Denn die Entwicklung vom ersten Rollen hin zum richtigen Fahrradfahren geht mitunter so schnell, dass die Kinder noch nicht einmal dem Laufrad entwachsen sind. Kinder ab drei Jahren nutzen das Kimu 16 zunächst ohne Pedale, um Balance und Bremsen zu lernen. Sobald diese Fähigkeiten sitzen, werden Pedale und Kurbeln montiert. Die kurzen Kurbeln sollen eine natürliche Tretbewegung ermöglichen, ohne dass die Knie zu stark angewinkelt werden müssen.
Orbea liefert das Kimu 16 mit zwei Sattelstützen aus. Die erste deckt die Anfangsphase ab, die zweite verlängerte Variante kommt zum Einsatz, wenn das Kind etwas größer ist und bereits mit dem Kimu im Pedal-Setup unterwegs ist. Dieses System soll die Nutzungsdauer verlängern und in jeder Phase die passende Sattelhöhe gewährleisten. Die Geometrie ist für Körpergrößen zwischen 94 und 115 cm ausgelegt.
Ein vollständig geschlossener Kettenschutz umhüllt die Kette komplett, sodass die Kinderbeine nicht mit der öligen Kette in Berührung kommen. Das soll Verschmutz und Verschleiß reduzieren. Kleidung und Finger bleiben sauber und geschützt. Rahmenschutz, Namensschild und farblich abgestimmte Sticker gehören zum Lieferumfang. Kinder können ihr Rad damit individuell gestalten.
Das Kimu 16 kommt in zwei Farbvarianten, Slate Blue und Acid Gum, und ist bereits mit Scheibenbremsen ausgestattet. Zudem gehört zur Ausstattung ein kleiner Mudguard an der Starrgabel sowie ein Stabilisator, der allzu schnelle Lenkbewegungen verhindert und für ein sicheres Fahrgefühl sorgen soll >> hier erhältlich.
Setzt man Kinder so früh wie möglich auf das erste Laufrad, zeigt die Erfolgskurve steil nach oben. Oft könnte man längst auf das erste Kinderrad wechseln, doch die Knirpse haben noch nicht die entsprechende Größe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht. Dass man das Kimu 16 vom Laufrad zum Kinderrad umbauen kann, ist ein ziemlich cleverer Move. Die Scheibenbremsen sind beim zu erwartenden Einsatzbereich zwar maßlos überdimensioniert, doch den Umgang mit der Bremse können die Kids meiner Meinung nach nicht früh genug lernen. Daumen hoch für dieses Konzept.

Redakteur