Orbea Kimu 16Verwandelt sich vom Laufrad zum Kinderrad

Stefan Frey

 · 10.04.2026

Orbea hat mit dem Kimu 16 ein cleveres Laufrad im Programm, das mit der Zeit zum ersten Kinderrad umgebaut werden kann.
Foto: Orbea

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Orbea stellt mit dem Kimu 16 ein wandelbares Kinderrad vor, das zunächst als Laufrad dient und später zum vollwertigen Fahrrad wird. Das Konzept setzt auf geschlossenen Kettenschutz, zwei Sattelstützen unterschiedlicher Länge und kurze Kurbeln für natürliche Tretbewegungen. Das Kimu 16 passt Kinder mit einer Körpergröße von 94 bis 115 cm. Zwei Farbvarianten stehen zur Wahl, der Preis liegt bei 499 Euro.

Themen in diesem Artikel

Das Kimu 16 startet als Laufrad und lässt sich später zum Tretrad umbauen - ziemlich clever, wie wir finden. Denn die Entwicklung vom ersten Rollen hin zum richtigen Fahrradfahren geht mitunter so schnell, dass die Kinder noch nicht einmal dem Laufrad entwachsen sind. Kinder ab drei Jahren nutzen das Kimu 16 zunächst ohne Pedale, um Balance und Bremsen zu lernen. Sobald diese Fähigkeiten sitzen, werden Pedale und Kurbeln montiert. Die kurzen Kurbeln sollen eine natürliche Tretbewegung ermöglichen, ohne dass die Knie zu stark angewinkelt werden müssen.

Zwei Varianten für verschiedene Wachstumsphasen

Orbea liefert das Kimu 16 mit zwei Sattelstützen aus. Die erste deckt die Anfangsphase ab, die zweite verlängerte Variante kommt zum Einsatz, wenn das Kind etwas größer ist und bereits mit dem Kimu im Pedal-Setup unterwegs ist. Dieses System soll die Nutzungsdauer verlängern und in jeder Phase die passende Sattelhöhe gewährleisten. Die Geometrie ist für Körpergrößen zwischen 94 und 115 cm ausgelegt.

Geschlossener Kettenschutz und Personalisierung

Ein vollständig geschlossener Kettenschutz umhüllt die Kette komplett, sodass die Kinderbeine nicht mit der öligen Kette in Berührung kommen. Das soll Verschmutz und Verschleiß reduzieren. Kleidung und Finger bleiben sauber und geschützt. Rahmenschutz, Namensschild und farblich abgestimmte Sticker gehören zum Lieferumfang. Kinder können ihr Rad damit individuell gestalten.

Ausstattung und Verfügbarkeit

Das Kimu 16 kommt in zwei Farbvarianten, Slate Blue und Acid Gum, und ist bereits mit Scheibenbremsen ausgestattet. Zudem gehört zur Ausstattung ein kleiner Mudguard an der Starrgabel sowie ein Stabilisator, der allzu schnelle Lenkbewegungen verhindert und für ein sicheres Fahrgefühl sorgen soll >> hier erhältlich.

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Laufrad und erstes Kinderrad in einem - der Umbau auf Kurbel und Pedale ist eine clevere Idee.Foto: OrbeaLaufrad und erstes Kinderrad in einem - der Umbau auf Kurbel und Pedale ist eine clevere Idee.

Orbea Kimu 16: Technische Daten

  • Radgröße: 16 Zoll
  • Körpergröße: 94-115 cm
  • Konzept: Laufrad mit Umbau-Option zum Tretrad
  • Kettenschutz: Vollständig geschlossen
  • Sattelstützen: Zwei Stück (Standard und verlängert)
  • Kurbeln: Kurze Ausführung für natürliche Tretbewegung
  • Bremsen: Clarks M2 Hydraulic Disc w/Kids Lever
  • Reifen: Schwalbe Billy Bonkers Perf, 16x2.00
  • Personalisierung: Namensschild, Rahmenschutz, Sticker
  • Farben: Slate Blue, Acid Gum
  • Preis: 499 Euro >> hier erhältlich

Die Meinung der Redaktion

Setzt man Kinder so früh wie möglich auf das erste Laufrad, zeigt die Erfolgskurve steil nach oben. Oft könnte man längst auf das erste Kinderrad wechseln, doch die Knirpse haben noch nicht die entsprechende Größe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht. Dass man das Kimu 16 vom Laufrad zum Kinderrad umbauen kann, ist ein ziemlich cleverer Move. Die Scheibenbremsen sind beim zu erwartenden Einsatzbereich zwar maßlos überdimensioniert, doch den Umgang mit der Bremse können die Kids meiner Meinung nach nicht früh genug lernen. Daumen hoch für dieses Konzept.


Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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