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So richtig bekannt geworden ist Early Rider vermutlich mit seinem Belter. Das Kinder-Bike war für damalige Verhältnisse ziemlich leicht und ziemlich cool. Bunte Rahmen, quietschige Aufkleber und schwere Parts suchte man vergebens. Stattdessen gab es einen leichten Alu-Rahmen in Raw-Optik und einen Riemenantrieb. Seitdem hat sich der Markt der Kinder-Bikes extrem weiterentwickelt. Klar, dass auch die Briten an die wachsenden Bedürfnisse der Young Guns anpassen müssen. Bei der Entwicklung der Kinderfahrrad-Serie 2026 haben sich die Entwickler auf Balance, Kontrolle, Effizienz und Komfort für junge Fahrerinnen und Fahrer konzentriert.
Was macht ein gutes Bike aus? Balance natürlich! Daher haben die Ingenieure den Schwerpunkt der Räder durch tiefergesetzte Tretlager massiv abgesenkt. Das sorgt für Sicherheit beim Anhalten und Aufsteigen – kritische Momente für junge Entdecker. Ein flacherer Lenkwinkel bringt die nötige Laufruhe für die erste Schussfahrt, während ein höherer „Stack“ (die Höhe des Cockpits) dafür sorgt, dass die Kids aufrecht und mit vollem Überblick im Sattel sitzen.
Besonders clever: Auf die Kritik von Stiftung Warentest wurde bereits reagiert. Die 2026er Modelle kommen mit verstärktem Riemenschutz und – endlich – einer deutschen Anleitung.
Early Rider setzt konsequent auf Leichtbau. Das neue Microdrive-Riemensystem beim Belter ist nicht nur wartungsfrei (tschüss, fettige Ketten!), sondern spart auch wertvolle Gramm. Ausgewählte Belter-Modelle verfügen über eine mit Sturmey Archer entwickelte 2-Gang-Automatiknabe, die geschwindigkeitsabhängig schaltet.
Da Kinderhände weniger Kraft haben, wurden die Griffdurchmesser bei den 14- und 16-Zoll-Modellen verkleinert. Wer schon einmal versucht hat, mit Boxhandschuhen Klavier zu spielen, weiß, warum das ein echter Gamechanger für die Kontrolle ist. Die Kurbellängen und Q-Faktoren wurden ebenfalls angepasst, um eine natürlichere Pedalierbewegung zu ermöglichen.
Ab einem Alter von etwa 3 Jahren passen Kids auf das Belter mit Riemenantrieb, das vor allem im urbanen Einsatz eine gute Figur machen soll. Mit einem Gewicht von nur 5,48 Kilo ist das Bike mit Felgenbremsen und schickem Alu-Rahmen richtig leicht. Kostenpunkt: 529 Euro.
Ab einem Alter von 4 Jahren können die Kleinen auch schon auf das größere Belter mit 16-Zoll-Bereifung wechseln. Hier haben die Eltern die Wahl zwischen leichtem und wartungsfreiem Singlespeed-Antrieb oder der automatischen 2-Gang-Schaltung von Sturmey Archer. Hier für werden 549 bis 599 Euro fällig >> hier erhältlich.
Das Seeker ist der Allrounder im Early Rider Sortiment und in den Größen 14, 16, 20 und 24 Zoll erhältlich. Alle Modelle setzen auch Scheibenbremsen, starre Gabeln und einen klassischen Kettenantrieb. Die Gewichte starten bei 6,02 Kilo für das kleinste Seeker. Der Preis liegt bei 599 Euro. Hier macht sich natürlich die Scheibenbremse bemerkbar. Das Seeker 24 ist ein echter Flitzer für den Weg zur Schule und fürs Cruisen mit den Kumpels. Tektro-Scheibenbremsen und eine 9-Gang-Schaltung von Shimano liefern ein Gesamtgewicht von nur 10,32 Kilo und dürften für neidische Blicke im Freundeskreis sorgen.
Das Charger ist eine echte Ansage für Kids, die schon früh ins Gelände wollen. Los geht’s mit Laufradgröße 16 Zoll. Damit passt das Charger für 4- bis 6-Jährige und ab einer Überstandshöhe von 45 Zentimetern. Die Komponenten sind konsequent auf die Bedürfnisse der jungen Rider abgestimmt. Eine RST First Federgabel und Scheibenbremsen sind Standard. Gewicht: 7,9 kg.
Ab dem Charger 20 kommt dann eine Gangschaltung obendrauf, damit auch längere Touren möglich sind. 10 Kilo soll das 20-Zoll-Bike so ausgestattet wiegen und Kindern ab 8 Jahren zum ersten Flow-Erlebnis verhelfen. Kostenpunkt: 1299 Euro.
Das Charger 24 passt Kindern ab etwa 8 Jahren. Es bietet 100 Millimeter fein abgestimmten Federweg, schnell rollende Schwalbe-Reifen und wiegt 11,15 kg. Für diesen Trail-Boliden werden 1499 Euro fällig.
Early Rider legt die Messlatte hoch, aber der Markt für hochwertige Kinder-MTBs ist mittlerweile richtig spannend:

Redakteur