Früher hieß diese Bike-Klasse schlicht Tourenfully. Ein Name so aufregend wie Funktionsunterwäsche. Später wurde daraus All Mountain – deutlich sexier. Damals wogen diese Alleskönner oft kaum mehr als zwölf Kilo. Heute haben sie sichtbar Zeit im Kraftraum verbracht: 29-Zoll-Laufräder, breite Lenker, voluminöse Reifen. Das macht sie bergab souveräner denn je – drückt jedoch auf die Waage. Knapp 16 Kilogramm wiegt das YT Jeffsy fahrfertig, Canyon und Radon liegen auf ähnlichem Niveau.
Immerhin: Die modernen Kinematiken arbeiten so effizient, dass alle drei Bikes erstaunlich effizient klettern. Das Mehrgewicht bleibt trotzdem. Wer lange Alpentouren plant, braucht also weiterhin kräftige Beine. Deshalb fänden wir den Begriff Trailduro eigentlich treffender, denn diese Räder sind weder klassische Tourenbikes noch kompromisslose Enduros. Sie schließen die Lücke dazwischen – mit erstaunlich viel Downhill-Potenzial, solange der Trail nicht völlig eskaliert.
Eigentlich gehört das Radon Jab gar nicht in dieses Testfeld. Es ist offiziell ein Enduro. Weil das Trailbike Slide jedoch nicht mehr verfügbar war, schickte Radon stattdessen das Carbon-Enduro Jab ins Rennen – und lag damit erstaunlich richtig. Mit seinen Genen passt es besser ins All-Mountain-Segment als man vermuten möchte. Nur die Rahmengröße machte uns einen Strich durch die Rechnung: Medium war etwas zu klein, Large etwas zu groß. So zeigte das Jab vor allem seine Stärken bei Laufruhe und Highspeed, während Canyon und YT mit mehr Agilität und Spielfreude punkteten. Aus früheren Tests wissen wir allerdings: Mit der passenden Größe fährt sich auch das Jab deutlich lebendiger. Unser Tipp: Medium probieren – oder gleich die MX-Version.
Getestet wurde dort, wo Allrounder Farbe bekennen müssen: im Bike Park Zugspitze und am Geißkopf. Ehrwald verlangte schnelle Richtungswechsel und saubere Sprünge, am Geißkopf warteten auf den beiden Trails Mallet und Transformer Steinfelder, Geländekanten und enge Kurvenkombinationen.
Auffällig: Die empfohlenen Luftdrücke der Federgabeln waren bei allen drei Rädern zu hoch. Mit bis zu zehn PSI weniger arbeiteten die Fahrwerke deutlich sensibler und boten spürbar mehr Grip.
Alle Testbikes rollen auf 29 Zoll und setzen auf Fox-Fahrwerke. Canyon und YT ähneln sich sogar bis in die Geometrie hinein – entsprechend ähnlich ist ihr Charakter. Beide fahren sich herrlich verspielt, direkt und leichtfüßig – wahre Spielgefährten!
Sobald der Trail jedoch steiler, schneller und ruppiger wurde, drehte das Radon Jab auf. Sein Kashima-goldenes Fox-Factory-Fahrwerk und der größere Federweg bügeln selbst grobe Schläge souverän weg. In richtig hartem Gelände zieht das Jab davon und gewinnt verdient die Downhill-Wertung. Mit ihm kann man auch spontan auf eine Downhill-Strecke abbiegen – ohne flaues Gefühl im Magen. Wir haben das Jab auch schon für Enduro-Rennen ausgewählt – das sagt eigentlich alles.
Fast noch beeindruckender als die Fahreigenschaften ist derzeit die Preisentwicklung. Die Hersteller liefern sich eine wahre Rabattschlacht. Radon senkte den Preis des Jab MX 10.0 um satte 2100 Euro – von 4799 auf 2699 Euro. Auch das getestete Jab 10.0 wurde deutlich günstiger. Canyon und YT ziehen mit kräftigen Preisnachlässen nach. Da können wir eigentlich nur sagen: Let’s go! Die Preis-Spaß-Ratio passt – mit diesen Bikes liegst du richtig!
Die DT-Swiss-EX-1700-Laufräder am Radon sind hochwertiger aber robuster ausgelegt als die Laufräder der Konkurrenz. Zusammen mit den Continental-Kryptotal-Reifen in Enduro-Karkasse besitzt das Radon die schwerste Laufrad-Reifen-Kombi im Test. Das macht sich auch beim Beschleunigen bemerkbar: Die günstigeren M-1900-Laufräder mit leichterer Bereifung an YT und Canyon kommen leichter in Schwung. Dass Canyon dem Spectral am Vorderrad lediglich einen Maxxis-Reifen mit leichter EXO-Karkasse spendiert, wirkt im All-Mountain-Einsatz allerdings wenig konsequent – Gewichtsersparnis hin oder her.
Carbonrahmen sind immer steifer? Von wegen! Unsere Messwerte zeigen ein anderes Bild. Der Hauptrahmen des Radon gibt auf dem Prüfstand den Messdaten zufolge sogar am stärksten nach. Am Heck erzielt hingegen das YT den höchsten Steifigkeitswert. In der Praxis spielen diese Unterschiede jedoch kaum eine Rolle. Alle drei Bikes bieten ein ausgewogenes Maß an Flex und fühlten sich für unsere rund 75 Kilogramm schweren Testfahrer weder störrisch noch unnötig harsch an. Wer allerdings deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringt und gern mit viel Druck durch Anlieger presst, könnte vom steiferen Heck des YT profitieren.
Die drei Testkandidaten begegnen sich nicht nur preislich auf Augenhöhe – auch bei den Testergebnissen liegen sie nur Nuancen auseinander. Ein kleiner Vorsprung in der Abfahrtswertung sichert dem Radon letztlich den Testsieg.
Gabel / Dämpfer: Fox 36 Float Performance Elite/ Fox Float X Performance
Schaltung / Bandbreite: Shimano SLX / 510 %
Bremsen: Shimano SLX /203/203 mm
Laufräder: DT Swiss M1900
Reifen: Maxxis Minion DHR II 3C MaxxTerra Exo Protection TR 29 x 2,4
Sattelstütze / Hub: Canyon SP0081 / 200 mm
max. Systemgewicht: 120 kg
Garantie: 6 Jahre
Gesamtgewicht: 15,37 kg ohne Pedale
Gewicht Laufräder: 5492 g
Laufradträgheit: 4414 kg x cm²
Vor Kurzem noch marschierten die Bio-Bikes bei Canyon in enger Front – Trail, All Mountain und Enduro Seite an Seite. Die Einsatzbereiche von Neuron, Spectral, Strive und Torque überschnitten sich dabei nicht selten. Das ehemalige Enduro-Flaggschiff Strive wurde inzwischen ausgemustert, sodass die verbliebenen Modelle nun in die Bresche springen müssen. Das gelingt dem Spectral ausgesprochen gut. Sechs Modelle bieten die Koblenzer insgesamt an: drei mit Carbonrahmen (ab 3499 Euro), drei mit Alu-Rahmen (ab 2299 Euro), darunter auch das Signature-Model von Youtube-Star Fabio Wibmer.
Draufsetzen und losfahren lautet die Devise beim Spectral 6 AL. Kein Firlefanz, kein Einstellungsmarathon. Der Alu-Rahmen ist robust, die Ausstattung solide – alles funktioniert. Wer schon länger im Sport unterwegs ist, mag sich über das Gewicht wundern: 15,3 Kilo für ein All Mountain? Das ist üppig! Trotzdem ist das Canyon sogar das leichteste Bike im Testfeld. Denkt man an frühere Spectral-Generationen mit weit unter 13 Kilo, wirkt das fast surreal. Dafür sind die heutigen All Mountains mit 29-Zoll-Rädern ausgerüstet und rollen auf fette 2,4er-Reifen. Das erhöht die Geländegängigkeit und ermöglicht sogar Bikepark-Einsätze.
Canyon und YT machen es den Testern nicht leicht, denn sie tragen die gleiche Uniform: gleiche Schaltung, gleiche Laufräder, gleiches Fahrwerk und sogar die gleiche Hinterbau-Anlenkung. Dazu kommt eine nahezu identische Geometrie. Was soll da bitteschön anderes herauskommen als ein ähnlicher Fahreindruck. Und der überzeugt! „Da kannst du am Ende nach Farbe und Markenimage entscheiden“, witzelte ein Tester. Im Fall von Canyon ist das Olivgrün oder Flieder – die Koblenzer nennen den Farbton „Haze“. Das Spectral fällt mit seinem tief gezogenen Oberrohr und der großen Bewegungsfreiheit vergleichsweise lang aus. Deshalb entschieden wir uns für die Größe Medium, die bei YT trotz nahezu identischer Werte einem Large entspricht. Das muss man wissen, sonst findet man sich schnell auf einer Streckbank wieder – Large hat einen Reach von satten 500 Millimetern!
Wie das YT trumpft das Canyon mit viel Fahrspaß auf. Das kurze Heck macht das Bike agil, verspielt, wendig. Man schwänzelt durch enge Turns, drückt es in Anlieger, lässt das Heck ausbrechen zum Scandi-Flick. Das Spectral will spielen und steckt den Piloten mit seiner guten Trail-Laune sofort an. Wer es beim Trail-Shredden übertreibt, spürt den härteren Vorderreifen – der rutscht in der MaxxTerra-Mischung früher weg. Ein kleiner Fehlgriff bei der Ausstattung mit großer Wirkung. Ansonsten liegt das Spectral für ein All Mountain angenehm satt auf dem Trail und beweist erstaunliche Downhill-Qualitäten für ein Bike mit so knappem Federweg. In zwei Worten beschrieben: souverän und spaßig. Das Spectral klettert willig und wippt kaum – selbst bei offenem Dämpfer. Damit wird es seinem Ruf als Allroundtalent gerecht.
+ quirliges Handling
+ gute Allroundqualitäten
+ Preis-Leistungs-Verhältnis
- Vorderreifen mit wenig Grip
Gutes Fahrwerk, angenehme Geo, stimmige Ausstattung, Killer-Preis – das Spectral ist ein sehr souveränes All Mountain. Mit diesem Bike kann man im Bikepark durchaus auch auf die Downhill-Strecke abbiegen. Am meisten Spaß machte mir das Rad allerdings auf technischen Naturtrails, auf denen das Spectral seinen Spieltrieb voll ausleben kann.
Gabel / Dämpfer: Fox 38 Float Factory / Fox Float X2 Factory
Schaltung / Bandbreite: Shimano XT / 510 %
Bremsen: Shimano XT /203/203 mm
Laufräder: DT-Swiss EX 1700
Reifen: Continental Kryptotal Fr Enduro Soft 29 x 2,4 / Re Enduro Soft 29 x 2,4
Sattelstütze / Hub: SDG / 170 mm
max. Systemgewicht: 115 kg
Garantie: 5 Jahre
Gesamtgewicht: 15,41 kg ohne Pedale
Gewicht Laufräder: 5569 g
Laufradträgheit: 4597 kg x cm²
Der Faustschlag (Jab) ist seit Jahren ein Topseller und Evergreen bei Radon. Um genau zu sein: seit 2018. Damals stellte der Direktversender vom Rhein seinen Carbon-Allrounder zum ersten Mal vor – gezeichnet und „kinematisiert“ von Federungs-Mastermind Bodo Probst. Das Carbon-Enduro wurde sofort zum Hit, denn es war super leicht (unter 13 Kilo, damals in 27,5 Zoll), verspielt und doch potent genug, um mit hartem Gelände zurecht zu kommen. Über die Jahre wurde die Geometrie modernisiert und dem Trend folgend auf 29 Zoll aufgerüstet. Die Stärke des Jab: sein breiter Einsatzbereich. Das leichte Enduro wildert selbst im Trail- und All-Mountain-Segment. Früher bot Radon die gesamte Range an Bikes an, doch die mangelnde Nachfrage nach unmotorisierten Bikes hat das Portfolio so verschlankt, dass das Jab mittlerweile als einziges Fully übrig geblieben ist.
Fünf Modelle bietet Radon von seiner Jab-Plattform an – allesamt mit Carbonrahmen. Drei Varianten kommen als MX-Version mit kleinem Hinterrad und 160 Millimetern Federweg am Heck. Bei den zwei reinen 29ern reduziert sich der Hub auf 150 Millimeter. Alle fünf Bikes sind Radon-typisch unverschämt gut ausgestattet, knallhart kalkuliert und aktuell auch noch brutal reduziert – bis zu 2100 Euro! Wie geht das? Wir haben keine Ahnung. Unser Testrad kostet regulär 4199 Euro, aktuell sind es nur 2999 Euro – und das trotz Top-Ausstattung mit Fox-Factory-Fahrwerk samt Kashima-Beschichtung. Oder wie wir kürzlich jemanden sagen hörten: „Kashmir“. Weil so kuschelig im Ansprechverhalten. Auch die restliche Ausstattung des Jab ist makellos.
Steigt man aufs Jab, will man sofort Vollgas bergab brausen. Im Vergleich zu YT und Canyon wirkt das Bike wie eine Klasse darüber – was es streng genommen ja auch ist: ein Enduro. Dazu kommt, dass das Jab in Large groß ausfällt. In M wäre es mit 455 Millimetern Reach einen Tick zu klein gewesen. Breiter Lenker, mehr Reach, mehr Radstand, mehr Federweg – und im Steuerrohr steckt zudem die wuchtige Fox 38. Das gibt Selbstvertrauen im Ringkampf mit der Schwerkraft. Wir sind das All-29-Jab schon in allen erdenklichen Szenarien gefahren, von alpinen Epic-Rides bis hin zu Enduro-Rennen. Das Bike erzeugt viel Sicherheit bergab und sticht die Konkurrenz erwartungsgemäß aus, wenn das Gelände besonders launisch und derbe wird. In gemäßigtem Gekurve und Trail-Einsatz dagegen, wendet sich das Blatt: Hier wirkt das Jab im direkten Vergleich mit der Testkonkurrenz übermotorisiert. In schnellen Kurvenwechseln erfordert es dann mehr Nachdruck als Canyon und YT, die dort verspielt wie junge Welpen durch den Trail tollen. Wirklich abstrafen kann man das Jab dafür aber nicht. In unseren Augen ist das eher Charaktersache als fehlende Performance. Fast hätten wir es vergessen: Bergauf wippt das Jab kaum, klettert willig und taugt für nahezu jedes Abenteuer. Sehr gut!
+ top Fahrwerk
+ Downhill-Performance
+ breiter Einsatzbereich
+ Preis-Leistungs-Verhältnis
- in Large weniger verspielt
Passender für den Test wäre das Radon Slide gewesen. Doch das ist leider ausverkauft. So schickte uns der Versender sein Allround-Talent Jab, ein leichtes Enduro. Es verwundert nicht, dass das Jab die Konkurrenz in Sachen Laufruhe und Downhill-Skills abhängt. Aber auch im klassischen Trail- und All-Mountain-Einsatz macht das Jab eine gute Figur. Der Preis ist für ein Carbon-Bike mit dieser Ausstattung sensationell! .
Gabel / Dämpfer: Fox 36 Float Performance / Fox Float X Performance
Schaltung / Bandbreite: Shimano SLX / 510 %
Bremsen: Hayes Dominion A4 /203/203 mm
Laufräder: DT-Swiss M 1900
Reifen: Maxxis Minion DHF 3C Maxx-Grip Exo+ Protection TR 29 x 2,50 WT /
Minion DHR II 3C MaxxTerra Exo+ Protection TR 29 x 2,40 WT
Sattelstütze / Hub: YT Postman V2 / 170 mm
max. Systemgewicht: 120 kg
Garantie: 5 Jahre
Gesamtgewicht: 15,58 kg ohne Pedale
Gewicht Laufräder: 5269 g
Laufradträgheit: 4143 kg x cm²
Das Konkurs-Gewitter ist abgezogen, das Gravity-Label aus Forchheim in Franken hat das Tiefdruckgebiet überstanden – YT-Gründer Markus Flossmann hält das Steuer wieder in der Hand. Gut so! Denn seit YT im Jahr 2008 angefangen hat, mit seinen unkonventionellen Ansätzen die Szene aufzumischen, haben uns deren Bikes immer viel Spaß gemacht – durch die Bank. Die Palette der Modelle ohne Motor reicht vom Trailbike Izzo bis hin zum siegverwöhnten Worldcup-Downhiller Tues.
Das All Mountain Jeffsy ist der Clown im YT-Portfolio. Ein wahres Fun-Bike, das mit seiner vielgelobten Wohlfühl-Geo und intuitiver Handhabung schier überall Spaß macht und einen beachtlich großen Einsatzbereich auffaltet – von Trailrides in der Ebene bis zu Bikepark-Missionen. YT bietet das Jeffsy wahlweise mit Carbon- oder Alu-Rahmen, fünf Modelle insgesamt. Das Einstiegsmodell Core 1 für 2499 Euro gibt es ausschließlich in Alu, das Core 2 sowohl als auch. Wir entschieden uns für das robuste Leichtmetall-Jeffsy; es wurde uns in der trendigen Farbe Frost Blue geliefert – sehr schick!
Erstaunlich: Die Geometrien von Canyon Spectral und YT Jeffsy sind nahezu identisch. Wer hat hier von wem abgekupfert? Zufall? Absicht? Egal, die Geo ist „spot on“, wie es auf Neudeutsch heißt und sorgt für irren Spieltrieb und ein agiles Handling – Eigenschaften, die man sich in dieser Bike-Kategorie besonders wünscht. Auch an der Ausstattung des Jeffsy haben wir nichts auszusetzen. Sehr angenehm liegen die Bremshebel der Hayes Dominion in den Fingern. Sie überzeugt durch eine gute Modulation. Die braucht man, denn das Jeffsy will förmlich bei jeder Gelegenheit zum Manual aufs Hinterrad gezogen werden. Das passiert schon, wenn die Handgelenke nur leicht zucken – dem kurzen Heck sei Dank.
Das Jeffsy positioniert den Fahrer schön zentral auf dem Bike – das ist für Sprungeinlagen von Vorteil. In der Luft fühlt sich das Rad besonders wohl und besitzt alle Attribute, um abzuheben. Das Fahrwerk erzeugt genügend Gegendruck. Und Popp. So macht es das Jeffsy seinem Piloten leicht, über Kicker und Kanten zu schanzen. Das Bike fühlt sich leichter an, als es nominal ist – gerade in schnellen Kurvenwechseln kippt es wieselflink von Turn zu Turn. Für All Mountains lassen es sowohl das YT als auch das Canyon bergab richtig krachen. Das Spectral ist zwar mit der etwas höherwertigen Federgabel ausgestattet, doch der Vorteil ist uns nicht aufgefallen. Gespürt dagegen haben wir den besseren Vorderreifen am Jeffsy – in der weichen MaxxGrip-Mischung. Er erzeugt deutlich mehr Traktion. Mag das Jeffsy in der Gesamtnote auch nicht ganz vorne liegen, beim Fahrspaß setzt es für uns den Maßstab.
+ Wohlfühl-Geo
+ Handling und Spieltrieb
+ breiter Einsatzbereich
+ solide Ausstattung
- nicht gerade leicht
Das Jeffsy ist ein Spaßbike, wie man es sich wünscht: Wohlfühl-Geometrie, Spieltrieb und agiles Handling. Draufsetzen, losballern! Das trifft auch auf das günstige Core 2 aus Aluminium zu. Daran kann weder das stattliche Gewicht noch die hart kalkulierte Ausstattung etwas ändern. Rein vom Funfaktor her hat mir das Jeffsy im Test am besten gefallen.

Redakteur
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.