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Wer beim Namen Unibet Rose Rockets an klassische Profi‑Rennradteams denkt, liegt nur halb richtig. Das von Bas Tietema initiierte Team verbindet sportlichen Anspruch mit Unterhaltung Die “Rockets” wollen im sonst so professionellen und unnahbaren Radrennsport bewusst mit ihren unkonventionellen Aktionen im Umfeld der großen Rundfahrten auffallen. Storytelling statt reiner Ergebnisfixierung. Fan‑Nähe und ein frischer Blick auf den Radsport stehen im Fokus. Genau in diesem Kontext steht auch das neue Projekt zum Giro d’Italia 2026: das Rose Hobo in einer speziellen Rockets Edition.
Das Rose Hobo steht im Portfolio der Bochholter bewusst abseits reiner Race‑Kategorien. Vielseitig, funktional und offen für urbane wie sportive Einsätze – ein Bike für Pendelstrecken ebenso wie für spontane Abenteuer. Für den Giro wurde es nicht neu erfunden, sondern gezielt durchgestylt.
Die „Rockets Edition“ bleibt ein Einzelstück, das den Gedanken des Teams aufgreift: Rennsport darf ernsthaft sein, muss sich aber nicht immer ernst nehmen. Damit wird das Hobo zum rollenden Symbol für einen Radsport, der Performance und Alltag nicht voneinander trennt.
Ob die Rockets mit der Hobo-Soneredition die Versorgung des Teams während des Rennens sicherstellen wollen? Fraglich. Möglich wäre es aber, denn das zentrale Highlight des Einzelstücks in Team-Lackierung ist der Hobo-Frontgepäckträger. Mit einer maximalen Traglast von fünf Kilogramm bietet er Platz für bis zu acht handelsübliche Pizzakartons. Was zunächst wie ein Gag wirkt, passt erstaunlich gut zur Identität der Unibet Rose Rockets: Nähe zu den Fans, funktionale Lösungen und die bewusste Abkehr von reinem Aero‑Denken.
Technisch zeigt sich das Hobo in einer klar sportlich geprägten, aber nicht gewichtsfanatischen Ausstattung. Verbaut ist ein Vision SC 45 XDR‑Laufradsatz, kombiniert mit Sram Rival eTap AXS XPLR. Als Bereifung kommen Vittoria Terreno T30 Fine Loose G2.0 zum Einsatz, der Kontakt zur Sitzfläche erfolgt über einen Selle Italia SLR Superflow L3 mit Carbonstreben.
Die Auswahl wirkt bewusst ausgewogen: ausreichend performanceorientiert für lange Etappen im Giro‑Umfeld, gleichzeitig robust und alltagstauglich – ganz im Sinne des Hobo‑Konzepts.
Das Rose Hobo „Rockets Edition“ ist als Einzelstück konzipiert und nicht als Serienmodell vorgesehen. Die Basis des Bikes ist jedoch kein Unikat: Das Rose Hobo ist fest im Everyday‑Gravel‑Portfolio von Rose verankert und regulär in mehreren Ausstattungsvarianten erhältlich. Alle Modelle folgen demselben Grundkonzept: Stahlrahmen, Flatbar‑Lenker, breite Reifen und eine hohe Transport‑ und Alltagskompetenz. Das Hobo ist damit klar zwischen Urban Bike, Gravelbike und leichtem Adventure‑Rad positioniert.
Der Einstieg in die Hobo‑Welt richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein robustes, unkompliziertes Bike für Alltag, Pendelstrecken und gelegentliche Abstecher auf Schotter suchen.
Die sportlichere Variante zielt stärker Richtung Gravel und längere Touren.
Was alle Hobo‑Modelle auszeichnet Unabhängig von der Ausstattung verfolgt das Hobo stets dasselbe Design‑ und Nutzungsprinzip:
Das Rose Hobo „Rockets Edition“ ist keine klassische Produktneuheit, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen. Es zeigt, wie sich Marke, Team und Produkt zu einer stimmigen Geschichte verbinden lassen, ohne das Bike selbst zu verbiegen. Technisch bleibt das Hobo das, was es ist: ein vielseitiges Flatbar‑Gravelbike jenseits von Rennzwängen.
Der eigentliche Neuheitenwert entsteht durch den Kontext. In einem Umfeld, das vom High‑End‑Carbon‑Rennrad dominiert wird, setzt Rose gemeinsam mit den Unibet Rose Rockets auf Alltagstauglichkeit, Funktion und Humor. Ein Projekt, das weniger über Messergebnisse wirkt, dafür aber umso mehr über Haltung – und genau damit im modernen Radsport auffällt.

Redakteur