Rose Hobo „Rockets Edition“Mit Flatbar‑Gravelbike zum Giro

Stefan Frey

 · 16.05.2026

Versender Rose schickt sein Flatbar-Gravelbike Hobo zum Giro - in einer Sonderedition im Unibets Rose Rockets Look.
Foto: Rose Bikes

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​Ein Hobo im Peloton? Nicht ganz – aber zumindest ein ziemlich schickes Unikat von versender Rose. Passend zum Start des Giro d’Italia 2026 zeigt Rose Bikes gemeinsam mit dem Team Unibet Rose Rockets eine spezielle Interpretation seines Flatbar‑Gravelbikes Hobo. Kein neues Serienmodell, sondern eine einmalige Team‑Edition, die Radsport, Alltag und eine gute Portion Humor zusammenbringt.

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Wer beim Namen Unibet Rose Rockets an klassische Profi‑Rennradteams denkt, liegt nur halb richtig. Das von Bas Tietema initiierte Team verbindet sportlichen Anspruch mit Unterhaltung Die “Rockets” wollen im sonst so professionellen und unnahbaren Radrennsport bewusst mit ihren unkonventionellen Aktionen im Umfeld der großen Rundfahrten auffallen. Storytelling statt reiner Ergebnisfixierung. Fan‑Nähe und ein frischer Blick auf den Radsport stehen im Fokus. Genau in diesem Kontext steht auch das neue Projekt zum Giro d’Italia 2026: das Rose Hobo in einer speziellen Rockets Edition.


Das Hobo als Bühne für eine andere Art von Radsport

Das Rose Hobo steht im Portfolio der Bochholter bewusst abseits reiner Race‑Kategorien. Vielseitig, funktional und offen für urbane wie sportive Einsätze – ein Bike für Pendelstrecken ebenso wie für spontane Abenteuer. Für den Giro wurde es nicht neu erfunden, sondern gezielt durchgestylt.
Die „Rockets Edition“ bleibt ein Einzelstück, das den Gedanken des Teams aufgreift: Rennsport darf ernsthaft sein, muss sich aber nicht immer ernst nehmen. Damit wird das Hobo zum rollenden Symbol für einen Radsport, der Performance und Alltag nicht voneinander trennt.

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Rockets‑Setup statt Serienkonfiguration

Ob die Rockets mit der Hobo-Soneredition die Versorgung des Teams während des Rennens sicherstellen wollen? Fraglich. Möglich wäre es aber, denn das zentrale Highlight des Einzelstücks in Team-Lackierung ist der Hobo-Frontgepäckträger. Mit einer maximalen Traglast von fünf Kilogramm bietet er Platz für bis zu acht handelsübliche Pizzakartons. Was zunächst wie ein Gag wirkt, passt erstaunlich gut zur Identität der Unibet Rose Rockets: Nähe zu den Fans, funktionale Lösungen und die bewusste Abkehr von reinem Aero‑Denken.

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Technisch zeigt sich das Hobo in einer klar sportlich geprägten, aber nicht gewichtsfanatischen Ausstattung. Verbaut ist ein Vision SC 45 XDR‑Laufradsatz, kombiniert mit Sram Rival eTap AXS XPLR. Als Bereifung kommen Vittoria Terreno T30 Fine Loose G2.0 zum Einsatz, der Kontakt zur Sitzfläche erfolgt über einen Selle Italia SLR Superflow L3 mit Carbonstreben.

Die Auswahl wirkt bewusst ausgewogen: ausreichend performanceorientiert für lange Etappen im Giro‑Umfeld, gleichzeitig robust und alltagstauglich – ganz im Sinne des Hobo‑Konzepts.


Rose Hobo „Rockets Edition“ - Die wichtigsten Fakten

  • Team: Unibet Rose Rockets
  • Kategorie: Flatbar‑Gravelbike / Urban Adventure
  • Antrieb: Sram Rival eTap AXS XPLR
  • Laufräder: Vision SC 45 XDR
  • Reifen: Vittoria Terreno T30 Fine Loose G2.0
  • Sattel: Selle Italia SLR Superflow L3 Carbon Rail
  • Besonderheit: Frontgepäckträger mit 5 kg Traglast (Pizza‑Rack)
  • Verfügbarkeit: Einzelstück, kein Serienmodell
  • Aktion: Verlosung eines aufgebauten Rades im Rahmen des Giro

Rose Hobo - ​Sonderedition mit Serien‑Basis

Das Rose Hobo „Rockets Edition“ ist als Einzelstück konzipiert und nicht als Serienmodell vorgesehen. Die Basis des Bikes ist jedoch kein Unikat: Das Rose Hobo ist fest im Everyday‑Gravel‑Portfolio von Rose verankert und regulär in mehreren Ausstattungsvarianten erhältlich. Alle Modelle folgen demselben Grundkonzept: Stahlrahmen, Flatbar‑Lenker, breite Reifen und eine hohe Transport‑ und Alltagskompetenz. Das Hobo ist damit klar zwischen Urban Bike, Gravelbike und leichtem Adventure‑Rad positioniert.


Die Rose‑Hobo‑Modelle im Überblick

Rose Hobo Deore

Der Einstieg in die Hobo‑Welt richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein robustes, unkompliziertes Bike für Alltag, Pendelstrecken und gelegentliche Abstecher auf Schotter suchen.

  • Schaltung: Shimano Deore
  • Charakter: zuverlässig, wartungsarm
  • Einsatz: Stadtverkehr, Commuting, Wochenend‑Runden
  • Typisch: Stahlrahmen, Carbon‑Gabel, Flatbar, optionale Front‑Racks
  • Preis: 1100 Euro >> hier erhältlich

Rose Hobo GRX 810

Die sportlichere Variante zielt stärker Richtung Gravel und längere Touren.

  • Schaltung: Shimano GRX 810 (Gravel‑spezifisch)
  • Charakter: präziser, tourenorientiert
  • Einsatz: längere Distanzen, Schotter, Bikepacking
  • Typisch: breitere Übersetzung, hohe Kontrolle abseits des Asphalts
  • Preis: 1500 Euro >> hier erhältlich

Was alle Hobo‑Modelle auszeichnet Unabhängig von der Ausstattung verfolgt das Hobo stets dasselbe Design‑ und Nutzungsprinzip:

  • Stahlrahmen mit hoher Dauerhaltbarkeit und komfortablem Fahrgefühl
  • Carbon‑Gabel zur Gewichtseinsparung und Vibrationsdämpfung
  • Flatbar‑Lenker für Kontrolle, Übersicht und entspannte Sitzposition
  • Große Reifenfreiheit (bis 47 mm) für Asphalt, Schotter und schlechte Wege
  • Zahlreiche Montagepunkte für Taschen, Flaschen und Zubehör
  • Optionales Hobo‑Frontgepäckträgersystem mit bis zu 5 kg Traglast

Fazit aus Redaktionssicht

Das Rose Hobo „Rockets Edition“ ist keine klassische Produktneuheit, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen. Es zeigt, wie sich Marke, Team und Produkt zu einer stimmigen Geschichte verbinden lassen, ohne das Bike selbst zu verbiegen. Technisch bleibt das Hobo das, was es ist: ein vielseitiges Flatbar‑Gravelbike jenseits von Rennzwängen.
Der eigentliche Neuheitenwert entsteht durch den Kontext. In einem Umfeld, das vom High‑End‑Carbon‑Rennrad dominiert wird, setzt Rose gemeinsam mit den Unibet Rose Rockets auf Alltagstauglichkeit, Funktion und Humor. Ein Projekt, das weniger über Messergebnisse wirkt, dafür aber umso mehr über Haltung – und genau damit im modernen Radsport auffällt.


Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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