Megamo Along Avinox E-GravelGravelbike mit DJI-Power

Florentin Vesenbeckh

 · 12.06.2026

Das Megamo Along ist ein sportiches E-Gravelbike - das aber komfortabler ausgelegt ist, als das Roadbike Upon.
Foto: Megamo
Am E-Mountainbike haben die neuen Motoren von Avinox voll eingeschlagen. Bei Gravel-, Road- oder City-Bikes sieht man die Antriebe der Chinesen noch eher selten. Mit dem Along zeigt Megamo jetzt ein sportliches Gravel E-Bike mit Avinox M2S und edlem Carbonrahmen.

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Erst das motorisierte Road-Bike Upon, jetzt die Gravel-Variante Along: Die Spanier von Megamo geben auch im Dropbar-Bereich mit E-Bikes mit Avinox-Motoren richtig Gas. Megamo positioniert seine neue Along-Serie als E-Gravelbike für gemischtes Terrain zwischen Asphalt und unbefestigten Wegen. Kernstück aller fünf Modellvarianten ist ein gemeinsamer Carbon-Rahmen, der ab Werk auf eine Reifenfreiheit von 50c ausgelegt ist – eine Entscheidung, die das spanische Unternehmen bewusst an den Anfang der Entwicklung stellte.

​Geometrie für Langstrecken und Mixed-Terrain

Die Rahmengeometrie distanziert das Along klar vom Road-Spezialisten Upon. Laut Megamo ist das Chassis nicht einfach ein Rennradrahmen mit mehr Platz für breite Reifen. Sondern das Along wurde von Grund auf klar auf die Anforderungen von Gravel-Touren im gemischten Gelände zugeschnitten: Eine aufrechte Sitzposition soll Komfort auf langen Distanzen bieten, längere Kettenstreben die Traktion auf losem Untergrund verbessern. Der Lenkwinkel fällt mit 71 bis 72 Grad etwas flacher aus als bei Rennrädern, um bei Abfahrten und mit Gepäck mehr Fahrstabilität zu liefern.

Das Along ist in den Größen S, M, L und XL erhältlich, wobei Megamo nach eigenen Angaben Wert auf proportionale Geometrieanpassungen über alle Rahmengrößen legt.

Zwei Motorvarianten aus der Avinox-Familie

Bei den Antrieben setzt Megamo auf das Avinox-Motorsystem, das in zwei Varianten zum Einsatz kommt. Die drei oberen Modelle Along 01, 03 CW und 03 erhalten den Top-Motor M2S mit 130 Nm Drehmoment und 1300 Watt Spitzenleistung. Die günstigeren Varianten Along 10 und Flatbar nutzen den M2 mit 110 Nm und 1100 Watt.

Beide Motoren sind werksseitig mit drei Unterstützungsmodi kalibriert, die in den Megamo Along-Modellen speziell für Gravel-Anforderungen ausgelegt sein sollen: Ein Eco-Modus für lange, flache Passagen, ein Trail-Modus als Allrounder für wechselnde Untergründe und ein Boost-Modus für steile Anstiege oder beladene Bikepacking-Touren. Die Motorcharakteristik lässt sich über das Avinox DPC100 Display oder eine Begleit-App anpassen.

Für die Energieversorgung verbaut Megamo durchgängig einen 600-Wh-Akku fest im Unterrohr. Die Top-Modelle laden mit einem 12-Ampere-Schnellladegerät, die Einstiegsversionen mit dem langsameren 4-Ampere-Standardladegerät.

​Ab 3699 Euro

Die Modellpalette startet bei 3.699 Euro mit dem Along Flatbar mit M2-Motor, Shimano Deore und Aluminium-Komponenten. Das Along 10 mit GRX-Ausstattung kostet 3.999 Euro. Bei den XPLR-Modellen verlangt Megamo 5.299 Euro für die Along 03 mit Aluminium-Laufrädern, 5.999 Euro für die Along 03 CW mit Carbon-Laufrädern. Das Topmodell Along 01 mit SRAM Force AXS, DT Swiss F132 Federgabel und Carbon-Vision-Laufrädern ist für 7.999 Euro gelistet.

Einheitliche Bereifung, unterschiedliche Laufräder

Alle Along-Modelle rollen serienmäßig auf Vittoria Terreno T50 Mixed in 50 Millimeter Breite. Bei den Laufrädern differenziert der Hersteller nach Preisklasse: Die Along 01 und 03 CW erhalten Carbon-Laufräder von Vision (TC45 i30 mit 45 Millimeter Felgenhöhe), während die übrigen Modelle mit Megamos eigenen Aluminium-Laufrädern ausgestattet sind.

Die Top-Modelle bieten zudem ein vollständig integriertes Carbon-Cockpit, das Kabel im Rahmen verschwinden lässt. Bei den günstigeren Versionen kommen Aluminium-Lenker zum Einsatz – die Flatbar-Variante erhält einen geraden Lenker statt Drop-Bar.

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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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