Barbara Merz-Weigandt
· 11.04.2026
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Das Diamant Nhoma Plus trägt die Bezeichnung "Equipped Gravel" und ist ab Werk mit Licht, Gepäckträger, Schutzblechen und Seitenständer ausgestattet. Diese Kombination macht das Rad für Pendelstrecken ebenso nutzbar wie für Wochenendausfahrten oder mehrtägige Touren.
Das Nhoma gehört zu den meistverkauften Modellen von Diamant. Die Plus-Variante soll diese Position mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis untermauern, das Einsteiger und Alltagsfahrer ansprechen soll. Diamant positioniert das Rad zwischen klassischen Trekkingrädern und reinen Gravelbikes. Die Zielgruppe sind Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich unterwegs sein, aber auf praktische Ausstattung nicht verzichten wollen.
Der Rahmen besteht aus Aluminium und nutzt dieselbe Plattform wie das Diamant Mahon. Während das Mahon mit Flatbar-Lenker auf Komfort ausgelegt ist, interpretiert das Nhoma Plus die Basis sportlicher. Der Dropbar-Lenker verändert die Sitzposition und macht das Rad schneller. Die Rahmengeometrie soll Komfort und Sport ausbalancieren, ohne in eine der beiden Richtungen zu kippen.
An Rahmen und Gabel finden sich zahlreiche Montagepunkte für Flaschenhalter, Schlösser und weiteres Zubehör. Die Gabel bietet großzügige Reifenfreiheit und erlaubt Reifen bis 29 x 2,0 Zoll oder 27,5 x 2,6 Zoll. Ab Werk rollt das Nhoma Plus auf Bontrager-Girona-Reifen. Diese Flexibilität ermöglicht Anpassungen an unterschiedliche Einsatzbereiche, von befestigten Wegen bis zu leichten Trails.
Für den Antrieb setzt Diamant auf die Gravel-Variante der Shimano Cues-Schaltung. Das System ist auf Robustheit und Wartungsarmut ausgelegt. Die Schalt-Bremshebel sind für Dropbar-Lenker konzipiert. Shimanos Linkglide-Technologie soll die Haltbarkeit der Antriebskomponenten erhöhen und die Schaltperformance auch unter Last aufrechterhalten.
Das System ist für Einsteiger und Alltagsfahrer gedacht, die keine extremen Anforderungen stellen, aber ein belastbares Setup erwarten. Die Auslegung zielt auf regelmäßigen, vielseitigen Einsatz ab. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano ergänzen den Antrieb und sollen bei allen Wetterbedingungen zuverlässig funktionieren.
Das Nhoma Plus ist ab Werk mit Komponenten ausgestattet, die viele Käufer sonst nachrüsten müssten. Dynamobeleuchtung vorne und hinten mit Standlichtfunktion gehört zur Serienausstattung. Schutzbleche schützen vor Nässe und Schmutz. Ein Seitenständer ist montiert.
Der Gepäckträger trägt die Bezeichnung Clever Rack, ist MIK-kompatibel und für bis zu 25 Kilogramm Zuladung ausgelegt. Die MIK-Kompatibilität ermöglicht die Montage entsprechender Taschen ohne zusätzliche Adapter. Der tiefe Schwerpunkt soll die Fahrstabilität mit Gepäck verbessern. Diese Ausstattung macht das Rad für Einkäufe, Pendelstrecken und Bikepacking-Touren nutzbar.
Das Nhoma Plus kostet 1699 Euro. Das bisherige Nhoma bleibt im Sortiment, erhält aber einen neuen Namen. Die Variante heißt künftig Nhoma Pro und kostet 1999 Euro. Der Aufpreis von 300 Euro bringt eine Shimano-GRX-Schaltung, stärkere Beleuchtung und kräftigere Bremsen.
Die Modellstruktur schafft zwei Einstiegspunkte. Das Nhoma Plus spricht Käufer an, die ein ausgestattetes Gravelbike zu einem zugänglichen Preis suchen. Das Nhoma Pro bietet mehr Performance für Fahrer mit höheren Ansprüchen. Beide Modelle teilen die Grundphilosophie eines alltagstauglichen Gravelbikes mit Serienausstattung.
Gravelbikes liegen voll im Trend. Mit Alltagsausstattung wie Licht, Schutzblech und Gepäckträger sind sie auch beliebt bei sportlichen Pendlern. Diamant spricht mit dem Nhoma Plus eine große Käuferschicht an, auch weil das Rad beweist, dass ein modernes Alltagsrad nicht mehrere tausend Euro kosten muss.

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