​YT Szepter im SaleCarbon-Gravelbike mit MTB-DNA für 1599 Euro

Florentin Vesenbeckh

 · 16.10.2026

Das YT Szepter Gravelbike ist explizit auf Gelände, Fahrsicherheit und Komfort ausgelegt.
Foto: Y
Wer auf ein geländetaugliches Gravelbike mit klarer MTB-DNA gewartet hat, dem bietet YT Industries gerade eine attraktive Gelegenheit: Die Szepter-Modellreihe ist aktuell deutlich reduziert. Der Versender gibt bis zu 40 Prozent Rabatt, los geht’s schon bei 1599 Euro.

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YT Industries ist für Trail-, Enduro- und Downhill-Bikes bekannt. Und diese DNA überträgt der Forchheimer Versender auch auf sein Gravelbike Szepter. Seine progressive Geometrie und die Federgabel zielen auf Kontrolle abseits glatter Wege. Die MTB-Anleihen des Gravelbikes haben wir bereits bei der Vorstellung des Szepter eingeordnet. Das aktuelle Angebot macht nun besonders die Einstiegsversion interessant - die zum jetzigen Zeitpunkt in allen Größen zum reduzierten Preis verfügbar ist.

Was bietet das YT Szepter Core 2?

Beim Einstiegsmodell Core 2 kombiniert YT den Carbonrahmen mit einer SR Suntour GVX 32. 40 Millimeter Federweg sollen Schläge auf grobem Schotter und unebenen Wegen abfedern. Geschaltet wird mechanisch mit Shimano GRX: Ein 40-Zähne-Kettenblatt trifft auf eine 12-fach-Kassette mit 10 bis 51 Zähnen. Diese große Übersetzungsbandbreite passt zu steilen Anstiegen. Dazu kommen DT-Swiss-G1800-Laufräder und WTB-Resolute-Reifen. YT nennt für das Modell ein Gewicht von 10,9 Kilogramm. Damit ist das Szepter kein Leichtgewicht, das muss einem klar sein. Die Prioritäten liegen bei YT eher auf Komfort und Geländeeignung.

Eine absenkbare Sattelstütze gehört beim Core 2 nicht zur Serienausstattung: YT verbaut eine starre Easton EA50. Der Rahmen ist aber für eine Variostütze vorbereitet. Ab Werk steckt dieses Feature nur im Topmodell Core4, das auf der YT-Homepage ebenfalls deutlich reduziert wurde.

​Der Rahmen trägt eine ASTM-3-Klassifizierung, das Szepter ist also für anspruchsvolles Offroad-Gelände und kleinere Sprünge ausgelegt. Das passt zur Ausstattung und Geometrie des Bikes.

Alle drei YT-Szepter-Modelle im Vergleich

ModellAngebotspreis statt bisherigem PreisWesentliche Ausstattung
Szepter Core 21.599 statt 2.499 EuroSR Suntour GVX 32, mechanische Shimano GRX, starre Sattelstütze
Szepter Core 31.899 statt 3.299 EuroRockShox Rudy Ultimate XPLR, elektronische SRAM Rival XPLR eTap AXS, starre Stütze
Szepter Core 42.599 statt 4.499 EuroRockShox Rudy Ultimate XPLR, elektronische SRAM Force XPLR eTap AXS, absenkbare SRAM Reverb AXS XPLR

Der Aufpreis von 300 Euro zum Core 3 bringt vor allem die RockShox-Federgabel und eine elektronische Sram-Funkschaltung. Mehrkosten, die sich durchaus lohnen können. Es sei denn, ihr bevorzugt den simplen Charakter einer mechanischen Schaltung. Das Core 4 kostet weitere 700 Euro mehr und ergänzt unter anderem die absenkbare Stütze. Wer genau dieses MTB-Feature ab Werk sucht, findet es somit erst beim Topmodell. Wer dagegen mit einer mechanischen Schaltung und starrer Stütze zufrieden ist, bekommt die grundlegende Szepter-Idee bereits mit dem Core 2.

​Einordnung zum Rabatt: Beim Core 2 beträgt der Abschlag gegenüber dem angegebenen bisherigen Preis rund 36 Prozent. Bei Core 3 und Core 4 sind es rechnerisch jeweils rund 42 Prozent.

Für wen lohnt sich das Angebot?

Das YT Szepter Core 2 ist die naheliegende Wahl für preisbewusste Biker, die ein Gravelbike für Schotter, Waldwege und gelegentlich rauere Abschnitte suchen. Federgabel und breite Gangabstufung sind dafür überzeugendere Argumente als ein möglichst niedriges Gewicht. Für lange, schnelle Asphaltpassagen oder Gravel-Rennen mit Fokus auf Leichtbau wäre ein ungefedertes Rad eher der passende Partner. Und in diesem Sektor gibt es bei anderen Marken konsequentere Flitzer.

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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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