Santa Cruz StigmataNeues Gravelbike aus Kalifornien

Julian Schultz

 · 05.08.2023

Allrounder: Ursprünglich ging das Stimgata als Cyclocrosser an den Start. In der neuesten Version ist es jetzt ein vielseitiges Gravelbike, das sich auf verschiedensten Untergründen wohlfühlt.
Foto: Hersteller
Das neue Gravelbike Stigmata von Santa Cruz im Detail

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Das neue Stigmata von Santa Cruz ist als ein echter Allrounder konzipiert, der sich auf unterschiedlichsten Terrains wohlfühlen soll. Der MTB Hersteller aus Kalifornien stattet sein neues Gravelbike dafür unter anderem mit einer Federgabel, einer Teleskop-Sattelstütze und einem Staufach im Carbon-Rahmen aus. Kostenpunkt: zwischen 3999 und 8299 Euro. Ein erster Blick auf das Bike.

Gravelbikes sind vielseitige Gefährten, die sich auf schnellen Schotterpisten, hügeligen Waldwegen und fließenden Trails gleichermaßen wohl fühlen. Die Hersteller haben längst spezialisierte Modelle entwickelt, um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Doch Santa Cruz geht mit dem neuen Stigmata einen anderen Weg und präsentiert eine All-In-One-Lösung. Die Neuheit ist in insgesamt fünf Ausstattungsvarianten erhältlich und richtet sich gleichermaßen an Bikepacker, Racer und MTB-Enthusiasten.

Neues Santa Cruz Gravelbike Stigmata: Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Stack/Reach/STR: 600/420 Millimeter/1,42 (Größe L)
  • Gewicht Komplettrad: 8,5 bis 9,5 Kilogramm
  • Maximale Reifenfreiheit: 50 Millimeter
  • Rahmengrößen: S, M, L, XL, XXL
  • Schaltgruppen: Apex, Rival AXS und Force AXS
  • Preise: 3999 bis 8299 Euro >> hier erhältlich
Santa Cruz bietet das neue Stigmata in fünf Ausstattungsvarianten ab 3999 Euro an.Foto: HerstellerSanta Cruz bietet das neue Stigmata in fünf Ausstattungsvarianten ab 3999 Euro an.

Alle Versionen des neuen Stigmata teilen sich eine Carbon-Plattform mit sportlicher Rahmengeometrie (STR: 1,42) und einer einheitlichen Lackierung. Ein praktisches Feature ist das kleine integrierte Staufach im Unterrohr, das Platz für ein Pannenset in zwei kleinen Täschchen bietet. Die Serienversion des Stigmata ist mit 45-Millimeter-Reifen von Maxxis ausgestattet, doch der US-Hersteller ermöglicht die Verwendung von Rahmen und Gabel auch mit bis zu 50 Millimeter breiten Reifen. Die Möglichkeit der Montage für Schutzbleche sowie einen dritten Flaschenhalter, der unter dem Unterrohr angebracht ist, bietet auch das Stigmata gleichermaßen wie fast alle modernen Gravelbikes.

Santa Cruz Stigmata: Rockshox Rudy mit 40 Millimetern Federweg

Aufgrund ihrer Erfahrung im MTB-Bereich überrascht es nicht, dass Santa Cruz auch eine Variante des Stigmata anbietet, die mit einer Federgabel (Rockshox Rudy Ultimate XPLR) ausgestattet ist, die 40 Millimeter Federweg bietet, sowie einer Teleskop-Sattelstütze (Rockshox Reverb AXS XPLR) mit 75 Millimetern Hub. Die anderen Ausstattungsvarianten des Stigmata kommen hingegen mit einer Carbon-Starrgabel und bieten wahlweise Einfach- oder Zweifach-Antriebe von SRAM. Dank des UDH-Standards des Schaltwerks kann das Stigmata zudem mit der neuen Transmission-Schaltung von SRAM ohne Schaltauge aufgebaut werden.

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Das Stigmata mit Zweifach-Force sowie Carbon-Laufrädern von Reserve bringt in der Renn-Ausstattung 8,5 Kilogramm auf die Waage. Kostenpunkt: 7499 Euro.Foto: HerstellerDas Stigmata mit Zweifach-Force sowie Carbon-Laufrädern von Reserve bringt in der Renn-Ausstattung 8,5 Kilogramm auf die Waage. Kostenpunkt: 7499 Euro.

8,5 Kilo wiegt das leichteste der fünf Gravelbike-Modelle

Laut Angaben des Herstellers wiegen die verschiedenen Modelle des Santa Cruz Stigmata zwischen 8,5 und 9,5 Kilogramm. Die leichteste Ausführung ist das Modell für 7499 Euro, das eine elektronische Zweifach-Force-Schaltung (43/30, 10-36 Zoll) besitzt. Das schwerste und teuerste Modell ist die gefederte Variante für 8299 Euro, die mit Force AXS (40, 10-44 Zoll) ausgestattet ist. Die Basisversion mit der neuen Apex XPLR-Schaltung (40, 10-44 Zoll) kostet 3999 Euro. Das Stigmata ist in fünf verschiedenen Rahmengrößen erhältlich.

Julian Schultz ist studierter Sportwissenschaftler und gelernter Sportjournalist und zeichnet für Tests von Kompletträdern verantwortlich. Vom Wettkampfboliden bis zum Gravelbike testet er die neuesten Modelle und hält die Augen nach aktuellen Trends offen. So auch bei der Tour de France, wo sich der Test-Redakteur seit 2022 auf die Suche nach technischen Details und Geschichten aus dem Fahrerlager macht.

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