Yuccie Bikes stellt zwei E-Bike-Modelle für den urbanen Einsatz vor. Die neue Marke mit Hamburger Wurzeln fokussiert sich auf reduziertes Design und Alltagstauglichkeit. Bergamont-Gründer Stefan Berkes will damit eine neue, smarte Option am E-Bike-Markt aufmachen.
Das Junico Flow kommt mit Trapezrahmen und tiefem Einstieg nutzt den Bafang H 700 Nabenmotor mit 40 Nm Drehmoment. Die 2-Gang-Automatik kombiniert Yuccie mit einem Gates Riemenantrieb, was wartungsarme Nutzung verspricht. Das Gesamtgewicht soll bei nur 20 kg liegen. Eine Bergziege ist das 2.399 Euro teure Junico Flow damit natürlich nicht, könnte aber ein vielversprechendes Alltagsmobil für flache Städte sein.
Für etwas mehr Vielseitigkeit setzt das Junico Active mit klassischem Diamant-Rahmen auf den Bafang H 305 Nabenmotor mit 45 Nm und 9-Gang Kettenschaltung von Tektro. Das Modell soll 21 kg wiegen und 2.499 Euro kosten.
Im Gegensatz zu manchen anderen Urban-E-Bikes kommen bei Yuccie beide Modelle mit einem herausnehmbaren Akku. Die Kapazität liegt bei 360 Wattstunden, die Reichweite gibt Yuccie mit bis zu 80 km an. In der Praxis dürften um 50 Kilometer realistisch sein - selbst kompakte Touren sind damit aber möglich. Ein GPS-Tracker ist als Diebstahlschutz serienmäßig verbaut. Das Tracking ist das erste Jahr kostenlos. Danach fallen wie bei den meisten GPS-Trackern monatliche Gebühren an. Fahrdaten können über ein im Oberrohr integriertes Display abgelesen werden. Eine Smartphone-App ermöglicht Tracking und Steuerung. Hydraulische Bremsen gehören zur Serienausstattung.
Der Aluminiumrahmen kommt in zwei Varianten. Die Diamantform (Active) gibt es in drei Größen: M, L und XL. Der Trapezrahmen ist in SM und ML verfügbar. Interne Kabelführung und verschliffene Schweißnähte prägen die saubere Optik. Kindersitze und Transportlösungen lassen sich nachrüsten. Mit den Montagepunkten am Steuerrohr ist auch ein Frontträger kein Problem.
Das Junico Flow kostet 2.499 Euro und ist in Grau und Schwarz erhältlich. Das Junico Active liegt bei 2.399 Euro, verfügbar in Ice Blue und Schwarz. Der Vertrieb erfolgt sowohl direkt über die Hersteller-Website, wie auch über Fachhändler mit Testfahrt-Möglichkeit.
Der erste Auftritt von Yuccie wirkt vielversprechend. Statt auf glanzvolle Komponenten will die Marke lieber auf einen fairen Preis und Features wie GPS-Tracking setzen. Damit schlägt Yuccie in eine ähnliche Kerbe wie andere Urban-Spezialisten à la Ampler oder Vanmoof zu einem noch günstigeren Preis. Wir sind gespannt, wie sich die Räder in der Praxis schlagen. - Adrian Kaether, Redakteur Test & Technik