Mit dem Codo Evo 8 bringt Pegasus für das Modelljahr 2027 ein besonders preisattraktives Marken-E-Bike an den Start. Bosch-Mittelmotor, entnehmbarer 400-Wh-Akku und eine alltagstaugliche Ausstattung machen den günstigen Tiefeinsteiger gerade für Alltag und Touren interessant.
Das neue Pegasus Codo Evo 8 ist kein E-Bike für Ausstattungsfetischisten. Es ist ein bewusst einfach gehaltenes Alltagsrad für Menschen, die einen günstigen Einstieg in die Welt der E-Bikes mit Bosch-Mittelmotor suchen. Zu den Stärken zählen der bequeme Tiefeinstieg, der nach oben entnehmbare Akku, das Purion-200-Farbdisplay und der bis 30 Kilogramm belastbare Racktime-Gepäckträger. In Summe zu diesem Preis ein richtig starkes Paket. - Adrian Kaether, Redakteur Test & Technik
Das Codo Evo 8 wird ausschließlich als Tiefeinsteiger angeboten. Damit richtet es sich insbesondere an Alltagsfahrerinnen und Alltagsfahrer, die bequem auf- und absteigen möchten. Interessant ist das nicht nur im Stadtverkehr, sondern auch dann, wenn das E-Bike mit Gepäck beladen ist oder häufig angehalten werden muss. Der Preis ist attraktiv: Schon nach Liste wird das Rad nur 2.499 Euro kosten.
Für die elektrische Unterstützung setzt Pegasus auf den bewährten Bosch Active Line Plus Mittelmotor mit 60 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Der Antrieb passt zum Einsatzbereich des Codo Evo 8: Das E-Bike ist in erster Linie als komfortables Alltags-, Einkaufs- und Tourenrad konzipiert, nicht als sportlicher Kilometerfresser.
Die Energie liefert ein in den Rahmen integrierter 400-Wh-Akku. Der Akku lässt sich praktisch nach oben aus dem Unterrohr entnehmen. Dadurch kann er vergleichsweise unkompliziert zum Laden mit in die Wohnung, den Keller oder ins Büro genommen werden. Gleichzeitig bleibt der Akku während der Fahrt sauber in den Rahmen integriert.
Bedient wird das Bosch-System über das Purion 200. Das kompakte Farbdisplay sitzt direkt am Lenker und verbindet Anzeige und Bedieneinheit. Wichtige Fahrdaten und die gewählte Unterstützungsstufe bleiben damit gut im Blick. Auf tiefergehende Infos wie etwa eine Navigationsanzeige wie bei den Kiox-Displays von Bosch muss man aber verzichten.
Bei den Komponenten verfolgt Pegasus einen klaren Ansatz: Das Codo Evo 8 soll bezahlbar bleiben und trotzdem alle wichtigen Funktionen für den täglichen Einsatz bieten. Entsprechend kommt eine günstige aber funktionale Essa-Kettenschaltung zum Einsatz, die wir an diesem Bike schon testen konnten.
Mit seinen 50 Millimeter breiten Schwalbe Big Apple Urban Reifen ist das Pegasus Codo Evo 8 auf Komfort und Alltagssicherheit ausgelegt. Das zusätzliche Reifenvolumen kann Unebenheiten, Pflastersteine und schlechte Radwege besser abfedern als eine schmale Citybike-Bereifung. Zudem kommt eine günstige Suntour Federgabel zum Einsatz. Feinfühliges Ansprechverhalten darf man hier nicht erwarten. Bordsteinkanten und Schlaglöchern könnte die Forke aber gut entschärfen.
Ein wichtiges Detail für den Alltag ist der serienmäßige Racktime-Gepäckträger. Er nutzt den aktuellen Snap-it-2.0-Standard, mit dem sich kompatible Körbe, Taschen und weiteres Zubehör schnell befestigen und wieder abnehmen lassen.
Mit einer Freigabe für bis zu 30 Kilogramm Zuladung bietet der Gepäckträger zudem reichlich Reserven. Das macht das Codo Evo 8 für größere Einkäufe und den täglichen Weg zur Arbeit interessant. Auch schwerere Packtaschen lassen sich transportieren, sofern die zulässigen Gesamtlasten eingehalten werden. Das Rad selbst soll um 26 Kilo wiegen. Bei üppigen 150 Kilo zulässigem Systemgewicht bleiben so immer noch fast 125 Kilo für Fahrer und Gepäck.
Zur Ausstattung gehört außerdem eine MonkeyLink-Schnittstelle. Über das System lässt sich kompatibles Zubehör wie Licht unkompliziert am Fahrrad befestigen oder auch ein Handy per SP Connect einklicken. Der Vorteil liegt vor allem in der einfachen Handhabung: Statt zusätzlicher Halterungen oder aufwendiger Montageschritte können passende Komponenten direkt über die vorgesehene Schnittstelle angebracht werden.
Das Pegasus Codo Evo 8 gehört zu den interessantesten günstigen Marken-E-Bikes des Modelljahrs 2027. Statt mit möglichst vielen Komfortfunktionen zu werben, konzentriert sich Pegasus auf die Kernanforderungen: Bosch-Mittelmotor, entnehmbarer Akku, funktionale Schaltung, breite Reifen und ein belastbarer Systemgepäckträger.
Der 400-Wh-Akku fällt kleiner aus als bei deutlich teureren Trekking-E-Bikes. Für typische Alltagsstrecken, Einkäufe und kürzere Touren kann diese Kapazität jedoch ausreichen. Gleichzeitig hilft der kleinere Akku dabei, den Preis und voraussichtlich auch das Gewicht im Rahmen zu halten.
| Modelljahr | 2027 |
| Preis | 2.499 Euro |
| Rahmenform | Tiefeinsteiger |
| Motor | Bosch Active Line Plus, 60 Nm |
| Akku | 400 Wh, nach oben entnehmbar |
| Display | Bosch Purion 200 Farbdisplay |
| Federgabel | SR Suntour, 100 mm |
| Schaltung | Shimano Essa 8-fach Kettenschaltung |
| Reifen | Schwalbe Big Apple, 50 mm |
| Gepäckträger | Racktime Snap-it 2.0 |
| Gepäckträger-Zuladung | bis 30 kg |
| Zubehörschnittstelle | MonkeyLink |
| Ventilsystem | Clik Valve |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 150 kg |

Redakteur
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