​Neues Moustache LundiFuturistisches Alltags-E-Bike mit Bosch-Nabenmotor

Max Fuchs

 · 16.09.2026

Urban-Klassiker für jeden Tag: Das Lundi 27 richtet sich an die urbane Mobilität – vom täglichen Weg zur Arbeit über den Einkauf bis zur entspannten Tour durch die Stadt. Nabenmotor, kompakter Akku und die wartungsarme Ausstattung machen es zum unkomplizierten Alltags-Bike. Und das Design macht auch was her!
Foto: Moustache
Moustache legt sein E-Bike Lundi neu auf und verpasst seinem urbanen Klassiker erstmals einen Bosch-Nabenmotor. Mit 360-Wh-Akku, 45 Nm Drehmoment und zwei Rahmengrößen soll das französische E-Bike leichter, schlanker und alltagstauglicher werden.

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Fazit von Max Fuchs, BIKE-Redakteur

Moustache krempelt das Lundi 27 für 2026 ordentlich um. Statt eines Mittelmotors arbeitet im Hinterrad erstmals der neue Bosch-Hub-Line-Nabenmotor. Dazu kommen ein herausnehmbarer 360-Wh-Akku, zwei Antriebsvarianten und ein futuristisches und meiner Meinung nach sehr gelungenes Design. Das Konzept zielt weniger auf maximale Reichweite als auf unkomplizierte Mobilität in der Stadt. Der Preis fällt angesichts der Ausstattung und der durchdachten Plattform fair aus.

Moustache Lundi 27 – die wichtigsten Fakten

  • Bosch Hub Line Nabenmotor
  • 45 Nm Drehmoment, 400 Watt Maximalleistung
  • Bosch PowerTube 360 mit 360 Wh
  • Akkugewicht: 2,1 kg
  • Reichweite laut Hersteller: bis zu 70 km
  • Gates-Riemenantrieb oder Shimano 9-fach
  • zwei Rahmengrößen: XS/S und M/L
  • vier Farben
  • ab 2.399 Euro
  • Limited Launch Edition: 2.899 Euro, 270 Stück

Der Bosch sitzt jetzt im Hinterrad

2012 startete Moustache mit dem Lundi in die E-Bike-Welt. Für die Neuauflage schlägt die französische Marke nun einen neuen Weg ein und verabschiedet sich vom Mittelmotor: Der Bosch Hub Nabenmotor Line sitzt direkt im Hinterrad. Das kompakte Aggregat bringt 2,4 Kilogramm auf die Waage, liefert 45 Nm Drehmoment und erreicht eine Maximalleistung von 400 Watt. Wir haben den Motor an sich schon ausführlich getestet. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Der kleine PowerTube-360-Akku ermöglicht ein schlankes Design und hält mit nur 2,1 Kilogramm das Gesamtgewicht im Rahmen. Moustache verspricht trotz des kleinen Energiespeichers bis zu 70 Kilometer Reichweite. Zum Laden lässt sich der Akku entnehmen und dank integriertem Tragegurt bequem transportieren. Das 4-Ampere-Ladegerät lädt ihn laut Hersteller in 54 Minuten auf 50 Prozent, nach knapp zwei Stunden soll er voll sein.

Riemen oder Kette? Beides möglich!

Beim Antriebsstrang lässt Moustache dem Kunden die Wahl. Das Lundi 27 gibt es mit einem wartungsarmen Gates-Riemenantrieb als Singlespeed-Bike – eine maximal pflegeleichte Kombination für alle, die keine Steigungen vor der Haustür haben. Für alle, die mehr Gangvielfalt brauchen, gibt es das neue Bike aber auch mit 9-fach-Kettenschaltung. Beide Varianten kosten 2.399 Euro.

Neu sind außerdem zwei Größenoptionen. XS/S passt laut Moustache für Fahrerinnen und Fahrer zwischen 150 und 162 Zentimetern Körpergröße, M/L deckt das Größenspektrum von 162 bis 190 Zentimetern ab. Vier Farben stehen zur Wahl: Stone Grey, Black, Lavender und Avocado.

270 Sondermodelle zum Start

Zum Verkaufsstart legt Moustache außerdem eine auf 270 Stück limitierte Launch Edition auf. Diese kommt in Chromatic Blue und kombiniert eine Shimano-CUES-10-fach-Schaltung mit Bosch Connect Modul, speziellem Smartphone-Halter, MIK-Frontgepäckträger und integriertem 80-Lux-Scheinwerfer. Eine nummerierte Plakette macht jedes Exemplar quasi zum Sammlerstück. Der Preis: 2.899 Euro.

Redaktionelle Einordnung

Moustache geht beim Lundi 27 bewusst einen anderen Weg als viele aktuelle E-Bike-Konzepte. Statt möglichst großer Akkus und kräftiger Mittelmotoren setzt das Lundi auf geringes Gewicht, einfache Technik, Bedienung und einen fairen Preis. Der neue Bosch-Nabenmotor und der kleine Akku machen Letzteres überhaupt erst möglich.

Vorteile

  • leichter, kompakter Antrieb
  • kleiner und entnehmbarer Akku
  • mit pflegeleichtem Gates-Riemen erhältlich
  • zwei Größen
  • charakteristisches Design

Nachteile

  • 360 Wh als vergleichsweise kleine Akkukapazität
  • Nabenmotor wirkt etwas ungestümer als das Mittelmotor-Pendant
  • Gepäckträger, Licht und Smartphone-Dock nur beim Sondermodell inklusive, gegen dicken Aufpreis.
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Max Fuchs

Max Fuchs

Redakteur

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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