CENTURION Speeddrive R600Stadtrad mit Boschs erstem Nabenmotor – zwei Rahmen, ein Preis

Max Fuchs

 · 07.10.2026

Das CENTURION Speeddrive R600 D EQ bringt den neuen Bosch Hub Line Nabenmotor in den Stadtverkehr. Mit entnehmbarem 360-Wh-Akku und vollständiger Alltagsausstattung ab Werk. Erhältlich ab Februar 2027, 2.499 Euro.
Foto: Centurion
Ab Februar 2027 ergänzt CENTURION sein urbanes Portfolio um zwei neue Speeddrive-Varianten. Beide setzen auf den Bosch Hub Line – den ersten eigenen Nabenmotor, den Bosch im Juni 2026 auf den Markt gebracht hat. Wir haben uns das spannende Aggregat in Kombination mit der Speeddrive-Plattform genauer angesehen.

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Mein Fazit von Max Fuchs, BIKE-Redakteur

Cool zu sehen, dass Boschs Nabenmotor hochwertige Marken-E-Bikes wie das Speeddrive erschwinglicher machen könnte. Ob der schwere Motor am Hinterrad bei einem sportlich angehauchten Bike fahrdynamisch überzeugt, muss allerdings erst ein Test zeigen.

Der Antrieb: Ja, wo ist er denn?

Bosch beschreibt die Hub Line als stylischen, smarten und kräftigen Antrieb für die Stadt. Die Eckdaten: 45 Nm Drehmoment, bis zu 400 Watt Leistung, rund 2,3 kg Motorgewicht und kompakte Integration in die Hinterradnabe. Der Rahmen des Speeddrive behält seine schlanke Silhouette. Wer das Rad sieht, erkennt auf den ersten Blick kein E-Bike.

Der Motor entkoppelt sich oberhalb von 25 km/h vollständig. Wer auf der Stadtstraße Fahrt aufnimmt, tritt danach ungebremst weiter.

Akkumanagement leicht gemacht

Ein zentrales Argument des Speeddrive R600 ist der entnehmbare Akku. Gerade im städtischen Alltag, wo Garagen und sichere Abstellplätze rar sind, macht das einen Unterschied. Der 360-Wh-Akku lässt sich nach oben aus dem Rahmen nehmen – und separat in der Wohnung laden. Bosch gibt die Reichweite mit dem 360-Wh-Akku im Eco-Modus mit rund 89 Kilometern an. Für eine Woche Pendeln in der Stadt reicht das locker.

Als Teil des smarten Bosch-Systems sind Over-the-Air-Updates, Diebstahlschutz, Navigation und Personalisierung über die eBike Flow App an Bord. Auch das ist kein Luxus mehr – sondern Pflicht für alle, die ihr Rad täglich nutzen und schützen wollen.

Diamant oder Trapez – ohne Aufpreis

Das Speeddrive R600 gibt es in zwei Rahmenformen. Der Diamantrahmen für alle, die klassische Proportionen bevorzugen. Die Trapezversion mit abgesenktem Oberrohr für ein bequemeres Auf- und Absteigen – bekannt aus CENTURIONs bisherigen Speeddrive-Modellen mit Bosch-SX-Antrieb. Beide kosten exakt 2.499 Euro. Beide kommen vollständig ausgestattet für den Alltag.

Unter 2.500 Euro, zwei Rahmenoptionen, Bosch-Vernetzung: Das Speeddrive R600 ist eine spammemde Option für alle, die täglich in der Stadt unterwegs sind, und Motorunterstützung wollen ohne dabe das budh´get zu sprengen.

Was meint ihr, liebe Leser*innen: Mittel- oder Nabenmotor? Welches Antriebskonzept ist besser für den Alltagseinsatz? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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Max Fuchs

Max Fuchs

Redakteur

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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