Max Fuchs
· 07.10.2026
Cool zu sehen, dass Boschs Nabenmotor hochwertige Marken-E-Bikes wie das Speeddrive erschwinglicher machen könnte. Ob der schwere Motor am Hinterrad bei einem sportlich angehauchten Bike fahrdynamisch überzeugt, muss allerdings erst ein Test zeigen.
Bosch beschreibt die Hub Line als stylischen, smarten und kräftigen Antrieb für die Stadt. Die Eckdaten: 45 Nm Drehmoment, bis zu 400 Watt Leistung, rund 2,3 kg Motorgewicht und kompakte Integration in die Hinterradnabe. Der Rahmen des Speeddrive behält seine schlanke Silhouette. Wer das Rad sieht, erkennt auf den ersten Blick kein E-Bike.
Der Motor entkoppelt sich oberhalb von 25 km/h vollständig. Wer auf der Stadtstraße Fahrt aufnimmt, tritt danach ungebremst weiter.
Ein zentrales Argument des Speeddrive R600 ist der entnehmbare Akku. Gerade im städtischen Alltag, wo Garagen und sichere Abstellplätze rar sind, macht das einen Unterschied. Der 360-Wh-Akku lässt sich nach oben aus dem Rahmen nehmen – und separat in der Wohnung laden. Bosch gibt die Reichweite mit dem 360-Wh-Akku im Eco-Modus mit rund 89 Kilometern an. Für eine Woche Pendeln in der Stadt reicht das locker.
Als Teil des smarten Bosch-Systems sind Over-the-Air-Updates, Diebstahlschutz, Navigation und Personalisierung über die eBike Flow App an Bord. Auch das ist kein Luxus mehr – sondern Pflicht für alle, die ihr Rad täglich nutzen und schützen wollen.
Das Speeddrive R600 gibt es in zwei Rahmenformen. Der Diamantrahmen für alle, die klassische Proportionen bevorzugen. Die Trapezversion mit abgesenktem Oberrohr für ein bequemeres Auf- und Absteigen – bekannt aus CENTURIONs bisherigen Speeddrive-Modellen mit Bosch-SX-Antrieb. Beide kosten exakt 2.499 Euro. Beide kommen vollständig ausgestattet für den Alltag.
Unter 2.500 Euro, zwei Rahmenoptionen, Bosch-Vernetzung: Das Speeddrive R600 ist eine spammemde Option für alle, die täglich in der Stadt unterwegs sind, und Motorunterstützung wollen ohne dabe das budh´get zu sprengen.
Was meint ihr, liebe Leser*innen: Mittel- oder Nabenmotor? Welches Antriebskonzept ist besser für den Alltagseinsatz? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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