Wettbewerbe

Worldcup-Bikes: Das fahren die Profis

BIKE Magazin

 · 01.04.2018

Worldcup-Bikes: Das fahren die ProfisFoto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion

Die Arbeitsgeräte der Worldcup-Stars sind schick, schnell und sündhaft teuer. Wir haben beim MTB-Worldcup in Südafrika genauer hingeschaut, welche Bikes Neff, Marotte und Co. fahren.

  Das Cannondale Scalpel-SI von Maxime Marotte: Cannondale ist mit der legendären Lefty-Gabel ein Meister der Systemintegration. Marotte fuhr die schnellen Schwalbe Thunder Burt-Reifen, eine Kindshock-Variostütze und eine mechanische Shimano XTR mit Einfach-Kurbel.Foto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion
Das Cannondale Scalpel-SI von Maxime Marotte: Cannondale ist mit der legendären Lefty-Gabel ein Meister der Systemintegration. Marotte fuhr die schnellen Schwalbe Thunder Burt-Reifen, eine Kindshock-Variostütze und eine mechanische Shimano XTR mit Einfach-Kurbel.
  Das Focus O1E von Florian Vogel: Der Schweizer Europameister fährt ebenfalls eine absenkbare Kindshock-Stütze, Trickstuff Piccola-Bremsen und Continental Race-King-Reifen mit dem Aufdruck „Pro LTD“.Foto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion
Das Focus O1E von Florian Vogel: Der Schweizer Europameister fährt ebenfalls eine absenkbare Kindshock-Stütze, Trickstuff Piccola-Bremsen und Continental Race-King-Reifen mit dem Aufdruck „Pro LTD“.
  Titouan Carod mit seinem BMC Fourstroke 01: Der junge Franzose setzt auf das elektronische iCTD-Fahrwerk von Fox. Das Mehrgewicht investiert er anscheinend gerne, um Gabel und Dämpfer schnell und komfortabel zu blockieren.Foto: Sebastian Sternemann,EGO-Promotion
Titouan Carod mit seinem BMC Fourstroke 01: Der junge Franzose setzt auf das elektronische iCTD-Fahrwerk von Fox. Das Mehrgewicht investiert er anscheinend gerne, um Gabel und Dämpfer schnell und komfortabel zu blockieren.
  Das Ghost Lector von U23-Siegerin Marlene Degn: Tune-Carbon-Laufräder, der leichte Hardtail-Rahmen und die Kombo aus Schwalbe Thunder Burt (hinten) und Racing Ralph machen das Bike zu einem der leichtesten im gesamten Worldcup-Zirkus. Auf die Reverb-Variostütze wollte die Dänin aber dann doch nicht verzichten.Foto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion
Das Ghost Lector von U23-Siegerin Marlene Degn: Tune-Carbon-Laufräder, der leichte Hardtail-Rahmen und die Kombo aus Schwalbe Thunder Burt (hinten) und Racing Ralph machen das Bike zu einem der leichtesten im gesamten Worldcup-Zirkus. Auf die Reverb-Variostütze wollte die Dänin aber dann doch nicht verzichten.
  Das Thömus-Bike von Mathias Flückiger: Der schnelle der beiden Schweizer Brüder fährt im Team von Ralph Näf. Das Race-Fully, das Flückiger fährt, sucht man auf der Thömus-Website allerdings vergeblich. Ein Prototyp? Vielleicht. Das Fahrtechnik-Ass verzichtet auf eine Variostütze und fährt ebenfalls das elektronische iCTD-Fahrwerk von Fox.Foto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion
Das Thömus-Bike von Mathias Flückiger: Der schnelle der beiden Schweizer Brüder fährt im Team von Ralph Näf. Das Race-Fully, das Flückiger fährt, sucht man auf der Thömus-Website allerdings vergeblich. Ein Prototyp? Vielleicht. Das Fahrtechnik-Ass verzichtet auf eine Variostütze und fährt ebenfalls das elektronische iCTD-Fahrwerk von Fox.
  Das Kross Level von Jolanda Neff: Die Weltmeisterin aus der Schweiz fährt die leichte, goldene DT Swiss OPM-Gabel und eine Kindshock LEV-Variostütze mit mehr Hub. Eine kleine Kettenführung verhindert ein Abfallen vom Kettenblatt, die Mitas Scylla-Reifen sieht man im Worldcup sonst selten.Foto: Sebastian Sternemann,EGO-Promotion
Das Kross Level von Jolanda Neff: Die Weltmeisterin aus der Schweiz fährt die leichte, goldene DT Swiss OPM-Gabel und eine Kindshock LEV-Variostütze mit mehr Hub. Eine kleine Kettenführung verhindert ein Abfallen vom Kettenblatt, die Mitas Scylla-Reifen sieht man im Worldcup sonst selten.
  Sabine Spitz mit ihrem Prototypen-Race-Fully vom koreanischen Hersteller Wiawis: Anbauteile und Laufräder kommen von Tune und Schmolke, das Fahrwerk von Fox. Vorne fährt Spitz einen Rocket Ron, hinten den Thunder Burt. Die Bremsen kommen ebenfalls aus dem Schwarzwald, von Trickstuff.Foto: Lynn Sigel,EGO-Promotion
Sabine Spitz mit ihrem Prototypen-Race-Fully vom koreanischen Hersteller Wiawis: Anbauteile und Laufräder kommen von Tune und Schmolke, das Fahrwerk von Fox. Vorne fährt Spitz einen Rocket Ron, hinten den Thunder Burt. Die Bremsen kommen ebenfalls aus dem Schwarzwald, von Trickstuff.
  Lukas Baum mit seinem Rocky Mountain Element: Das Element Carbon 99-Serienbike? Nicht ganz: Durch die DT Swiss Carbon-Laufräder, eine Shimano XTR und die schnelleren Maxxis-Reifen unterscheidet sich das Race-Bike von der Serienausstattung der Kanadier.Foto: Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion
Lukas Baum mit seinem Rocky Mountain Element: Das Element Carbon 99-Serienbike? Nicht ganz: Durch die DT Swiss Carbon-Laufräder, eine Shimano XTR und die schnelleren Maxxis-Reifen unterscheidet sich das Race-Bike von der Serienausstattung der Kanadier.
  Einer der wenigen Hardtail-Fahrer auf den vorderen Plätzen bei den Herren: Anton Cooper mit seinem Trek Procaliber. Für den Fahrkomfort muss das Gelenk am Sitzknoten reichen, eine Variostütze fährt Cooper nicht. Zudem spannend: Der kleine Neuseeländer fährt an dem 29er-Hardtail einen Vorbau mit extremer Negativneigung. Im Großen und Ganzen gleicht das Profi-Bike aber dem Serienmodell.Foto: Sebastian Sternemann,EGO-Promotion
Einer der wenigen Hardtail-Fahrer auf den vorderen Plätzen bei den Herren: Anton Cooper mit seinem Trek Procaliber. Für den Fahrkomfort muss das Gelenk am Sitzknoten reichen, eine Variostütze fährt Cooper nicht. Zudem spannend: Der kleine Neuseeländer fährt an dem 29er-Hardtail einen Vorbau mit extremer Negativneigung. Im Großen und Ganzen gleicht das Profi-Bike aber dem Serienmodell.
  Catherine Pendrel mit ihrem Orbea Oiz: Obwohl die Kanadierin schon mehrmals mit Variostütze im Worldcup am Start stand, fuhr sie in Stellenbosch keine. Das 29er-Fully ist mit Fox iCTD-Fahrwerk und Shimano XTR Di2 bestückt, zudem fährt Pendrel ein ovales Rotor-Kettenblatt.Foto: Lynn Sigel,EGO-Promotion
Catherine Pendrel mit ihrem Orbea Oiz: Obwohl die Kanadierin schon mehrmals mit Variostütze im Worldcup am Start stand, fuhr sie in Stellenbosch keine. Das 29er-Fully ist mit Fox iCTD-Fahrwerk und Shimano XTR Di2 bestückt, zudem fährt Pendrel ein ovales Rotor-Kettenblatt.

Test der Sieger-Bikes in BIKE 5/18


Einziger Haken an den Race-Bikes der Worldcup-Profis: Sie sind für normalsterbliche Biker nahezu unbezahlbar. Deshalb haben wir in BIKE 5/18 die Bikes der erfolgreichsten Profis in einer bezahlbaren Ausstattungsvariante getestet. Ob diese Modelle von Bulls, Scott, Cannondale, Canyon und Kross so gut sind wie ihr Ruf, lesen Sie in BIKE 5/18 – ab 3. April am Kiosk.

  Der Test der Sieger-Bikes ist nur eines von vielen spannenden Themen in BIKE 5/2018. Das Heft gibt´s ab 3. April am Kiosk, im <a href="http://www.delius-klasing.de/zeitschriften" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DK-Onlineshop</a>  und als                  Digital-Ausgabe  für alle Endgeräte.Foto: BIKE Magazin
Der Test der Sieger-Bikes ist nur eines von vielen spannenden Themen in BIKE 5/2018. Das Heft gibt´s ab 3. April am Kiosk, im DK-Onlineshop  und als  Digital-Ausgabe  für alle Endgeräte.

Meistgelesene Artikel