”Das Grobe steht, die Details bleiben geheim. So oder so ähnlich geht's durch den Norden.” So lautet jedenfalls das Motto auf der Homepage des Veranstalters. Ergebnis: 500 Voranmeldungen noch bevor es mit dem Ticket-Verkauf am 1. Januar überhaupt losging. Dementsprechend waren die insgesamt 100 Startplätze fürs Backyard-Rennen 2026 nach nur sechs Stunden schon weg. Aber! Es gibt die Möglichkeit, wenigstens ein bisschen an dem Event teilzunehmen.
Dieses Jahr gibt es eine neu geschaffene Kategorie “Night Shift”. Die hat zwar “nur” 239 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter, doch dafür gibt’s auch nur eine Nacht, genauer gesagt 12 Stunden Zeit. Gestartet wird Freitagabend in Hamburg, dann geht’s rein in die Nacht. Ob dabei - wie beim Backyard-Kurs - die grobe Richtung Mecklenburg-Vorpommern eingeschlagen wird, erfahren die Racer erst am Start. Das Gute bei dieser “Night Shift”-Version: Man braucht kein Übernachtungszeug, keine Zahnbürste und nicht mal einen Fotoapparat. Außer natürlich, man möchte das Morgengrauen für ein Panorama-Bild vom Zielsprint nutzen. Für alle, die noch nie bei einem Gravel-Ultra im Sattel saßen, ist das vielleicht ohnehin die bessere Option, denn: Bei der Erstausgabe des Rennens schafften es von den damals 65 Teilnehmern nur knapp die Hälfte ins Ziel.
Ganz aufgeben muss man die Teilnahme am Backyard-Rennen dieses Jahr übrigens auch noch nicht. Die Veranstalter sind gerade dabei, die Erlaubnis für weitere Startplätze einzuholen. Interessierte sollten dafür jetzt schleunigst auf der Homepage den Newsletter abonnieren, um rechtzeitig den Startschuss für die Vergabe der eventuell allerletzten Plätze zu hören.
Sollte es dieses Jahr nicht mehr mit einem Startplatz fürs Ultra-Rennen klappen: Die Warteliste für 2027 ist bereits geöffnet. Nicht nur für Einzelstarter, sondern auch für Zweier-Teams.

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