Wettbewerbe

Deutsche Meister verteidigen Titel in Obergessertshausen

Max Fuchs

 · 26.10.2020

Deutsche Meister verteidigen Titel in ObergessertshausenFoto: Max Fuchs

Bei der spektakulären Schlammschlacht der Cross-Country-DM in Obergessertshausen verteidigen Elisabeth Brandau und Maximilian Brandl ihre Titel.

Was für ein Finale! Die Rennstrecke der deutschen Meisterschaft in Obergessertshausen gleicht einem Wildschweingehege. Starke Regenfälle verwandelten die Hausstrecke von Georg Egger über Nacht in ein Schlammbad. Viele Passagen des Waldkurses waren somit unfahrbar, Defekte am Bike vorprogrammiert. Technische Probleme oder gar Stürze bugsierten viele Teilnehmer frühzeitig aus dem Rennen. Doch am Ende triumphierten dennoch die Favoriten.

  Teilweise mehr Crosslauf als Radrennen. Einige Passagen des Kurses waren nicht fahrbar und die Athleten mussten laufen.Foto: Max Fuchs
Teilweise mehr Crosslauf als Radrennen. Einige Passagen des Kurses waren nicht fahrbar und die Athleten mussten laufen.
Georg Egger hatte sich große Ziele gesetzt. Platz neun war nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Im Ziel hatte er dennoch Grund zur Freude. Freundin und Töchterchen warteten schon sehnsüchtig auf ihn.Foto: Henri Lesewitz
Georg Egger hatte sich große Ziele gesetzt. Platz neun war nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Im Ziel hatte er dennoch Grund zur Freude. Freundin und Töchterchen warteten schon sehnsüchtig auf ihn.
Harte Corona-Auflagen machten die Durchführung der DM zum Kraftakt für alle Beteiligten, doch Organisatoren wie Starter stemmten sich gegen die Widrigkeiten. Dieser Fahrer hier trug die passenden Socken: Fuck Corona!Foto: Henri Lesewitz
Harte Corona-Auflagen machten die Durchführung der DM zum Kraftakt für alle Beteiligten, doch Organisatoren wie Starter stemmten sich gegen die Widrigkeiten. Dieser Fahrer hier trug die passenden Socken: Fuck Corona!
Teilweise erinnerten die Rennen mehr an Tough Guy-Läufe als an Mountainbike-Rennen. Selbst der Chicken Way, der um die gefährliche Wurzelabfahrt herumleitete, wurde zur Schlitterbahn.Foto: Henri Lesewitz
Teilweise erinnerten die Rennen mehr an Tough Guy-Läufe als an Mountainbike-Rennen. Selbst der Chicken Way, der um die gefährliche Wurzelabfahrt herumleitete, wurde zur Schlitterbahn.
Die Rennstrecke führte über die Felder und durch den Privatwald der Familie Egger. Sohn Georg war einer der Mit-Favoriten. „Always Fullgaz, Georg“, feuerten ihn Flaggen im ansonsten zuschauerleeren Start/Ziel-Bereich an.Foto: Henri Lesewitz
Die Rennstrecke führte über die Felder und durch den Privatwald der Familie Egger. Sohn Georg war einer der Mit-Favoriten. „Always Fullgaz, Georg“, feuerten ihn Flaggen im ansonsten zuschauerleeren Start/Ziel-Bereich an.
Georg Egger hatte auf Heimvorteil gehofft, doch der Schlamm machte diese Hoffnung ein Stück weit zunichte. Der rutschige Kurs war unberechenbar. Für mehr Grip zieht Georg Schlammreifen auf.Foto: Henri Lesewitz
Georg Egger hatte auf Heimvorteil gehofft, doch der Schlamm machte diese Hoffnung ein Stück weit zunichte. Der rutschige Kurs war unberechenbar. Für mehr Grip zieht Georg Schlammreifen auf.
Ein absurdes Bild: Dieser Fahrer verlor so blitzschnell die Haftung, dass er die Hände noch am Lenker hat, als er daliegt wie ein umgepusteter Pappaufsteller.Foto: Henri Lesewitz
Ein absurdes Bild: Dieser Fahrer verlor so blitzschnell die Haftung, dass er die Hände noch am Lenker hat, als er daliegt wie ein umgepusteter Pappaufsteller.
Dieser verdammte Schlamm! Selbst Passagen, in denen man sonst mit straffer Kette durchpressen könnte, wurden zu Jogging-Strecken. Jeder Meter musste der Strecke abgewrungen werden, was die Fahrer ans Ende ihrer Kräfte brachte.Foto: Henri Lesewitz
Dieser verdammte Schlamm! Selbst Passagen, in denen man sonst mit straffer Kette durchpressen könnte, wurden zu Jogging-Strecken. Jeder Meter musste der Strecke abgewrungen werden, was die Fahrer ans Ende ihrer Kräfte brachte.
Die strengen Corona-Auflagen verboten Zuschauer an der Strecke. Nur vereinzelt standen Betreuer und Team-Mitglieder an der Strecke und spendeten Applaus. Diese beiden Mädels aus Obergessertshausen warteten einsam im Wald, um die Lokalmatadoren Georg Egger und dessen Bruder Andreas anzufeuern.Foto: Henri Lesewitz
Die strengen Corona-Auflagen verboten Zuschauer an der Strecke. Nur vereinzelt standen Betreuer und Team-Mitglieder an der Strecke und spendeten Applaus. Diese beiden Mädels aus Obergessertshausen warteten einsam im Wald, um die Lokalmatadoren Georg Egger und dessen Bruder Andreas anzufeuern.
Die heftigen Bedingungen setzen den Fahrern zu, aber auch dem Material. Der Platzierungskampf wurde zur Lotterie. In vielen Fällen entschied die Restfunktion von Schaltwerk und Bremsen über die Rangfolge.Foto: Henri Lesewitz
Die heftigen Bedingungen setzen den Fahrern zu, aber auch dem Material. Der Platzierungskampf wurde zur Lotterie. In vielen Fällen entschied die Restfunktion von Schaltwerk und Bremsen über die Rangfolge.
Die Helfer in der Technikzone hatten alle Hände voll zu tun. Auch hier: Auch herrschte Maskenpflicht und das Gebot zur Einhaltung von 1,5 Meter Mindestabstand.Foto: Henri Lesewitz
Die Helfer in der Technikzone hatten alle Hände voll zu tun. Auch hier: Auch herrschte Maskenpflicht und das Gebot zur Einhaltung von 1,5 Meter Mindestabstand.
Der Egger-Wald war ein einziger Hindernis-Parcours. Sogar künstliche Rampen mussten überfahren werden.Foto: Henri Lesewitz
Der Egger-Wald war ein einziger Hindernis-Parcours. Sogar künstliche Rampen mussten überfahren werden.
Abrupter Richtungswechsel: Der erste Downhill ging nahtlos in einen Steilanstieg über. Hier gehen die Elite-Damen auf ihre erste Runde.Foto: Henri Lesewitz
Abrupter Richtungswechsel: Der erste Downhill ging nahtlos in einen Steilanstieg über. Hier gehen die Elite-Damen auf ihre erste Runde.
Elisabeth Brandau fuhr souverän zum Sieg in der Damen-Eliteklasse. Der maximal verwinkelte Pumptrack, den sie hier durchkurbelt, war eigentlich als Zuschauer-Magnet gedacht. Aber Publikum war ja leider nicht erlaubt. Die Stille an der Strecke war auch für Elisabeth eine neue Erfahrung.Foto: Henri Lesewitz
Elisabeth Brandau fuhr souverän zum Sieg in der Damen-Eliteklasse. Der maximal verwinkelte Pumptrack, den sie hier durchkurbelt, war eigentlich als Zuschauer-Magnet gedacht. Aber Publikum war ja leider nicht erlaubt. Die Stille an der Strecke war auch für Elisabeth eine neue Erfahrung.
Der Titelverteidiger Maximilian Brandl bringt die Beine im Pavillon seines Lexware Racing-Teams auf Betriebstemperatur.Foto: Henri Lesewitz
Der Titelverteidiger Maximilian Brandl bringt die Beine im Pavillon seines Lexware Racing-Teams auf Betriebstemperatur.
Während sich die Herren noch auf der Rolle warm kurbeln, sitzt Damen-Siegerin Elisabeth Brandau ausgepowert im Ziel. Der tiefe Matsch hat ihr die letzten Kraftatome aus dem Körper gesogen.Foto: Henri Lesewitz
Während sich die Herren noch auf der Rolle warm kurbeln, sitzt Damen-Siegerin Elisabeth Brandau ausgepowert im Ziel. Der tiefe Matsch hat ihr die letzten Kraftatome aus dem Körper gesogen.
Zum Start der Elite-Herren kam die Sonne raus. Was die Streckenbedingungen nur noch schlimmer machte. Schwerer Matsch setze die Reifenprofile komplett zu. Selbst simpelste Kurven und flache Wiesenstücke wurden zu tückischen Schikanen.Foto: Henri Lesewitz
Zum Start der Elite-Herren kam die Sonne raus. Was die Streckenbedingungen nur noch schlimmer machte. Schwerer Matsch setze die Reifenprofile komplett zu. Selbst simpelste Kurven und flache Wiesenstücke wurden zu tückischen Schikanen.
Der Titelkampf der Herren war spannend wie lange nicht mehr. Cyclocross-Spezialist Marcel Meisen bestimmte die erste Hälfe des Rennens. Hier die vielleicht entscheidende Szene. Nachdem sich Manuel Fumic in der vorletzten Runde auf Platz zwei und nah an den Führenden herangearbeitet hatte, stürzt er in der berüchtigten Wurzelabfahrt, die Runden zuvor schon Titelverteidiger Maximilian Brandl zum Verhängnis wurde. Während sich Fumic leicht benommen den glitschen Hang nach oben kämpft, um sein Bike zu holen, joggt Brandl von hinten kommend an ihm vorbei. Brandl holt kurz darauf den Führenden Marcel Meisen ein. Fumic ist aus dem Rhythmus.Foto: Henri Lesewitz
Der Titelkampf der Herren war spannend wie lange nicht mehr. Cyclocross-Spezialist Marcel Meisen bestimmte die erste Hälfe des Rennens. Hier die vielleicht entscheidende Szene. Nachdem sich Manuel Fumic in der vorletzten Runde auf Platz zwei und nah an den Führenden herangearbeitet hatte, stürzt er in der berüchtigten Wurzelabfahrt, die Runden zuvor schon Titelverteidiger Maximilian Brandl zum Verhängnis wurde. Während sich Fumic leicht benommen den glitschen Hang nach oben kämpft, um sein Bike zu holen, joggt Brandl von hinten kommend an ihm vorbei. Brandl holt kurz darauf den Führenden Marcel Meisen ein. Fumic ist aus dem Rhythmus.
Maximilian Brandl im Glück. Er hat den Titel verteidigt. Ein Bravourstück, nichts weniger.Foto: Henri Lesewitz
Maximilian Brandl im Glück. Er hat den Titel verteidigt. Ein Bravourstück, nichts weniger.
Die Deutsche Meisterschaft war auch ein Stresstest für das Material: Nach dem Rennen waren viele Bikes kaum noch als solche erkennbar.Foto: Henri Lesewitz
Die Deutsche Meisterschaft war auch ein Stresstest für das Material: Nach dem Rennen waren viele Bikes kaum noch als solche erkennbar.
Auf der Liste der Medaillen-Aspiranten stand Julian Schelb mit ganz oben. Er hat alles gegeben. Am Ende reichte es aber nur für Platz acht.Foto: Henri Lesewitz
Auf der Liste der Medaillen-Aspiranten stand Julian Schelb mit ganz oben. Er hat alles gegeben. Am Ende reichte es aber nur für Platz acht.
Georg Egger hatte sich große Ziele gesetzt. Platz neun war nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Im Ziel hatte er dennoch Grund zur Freude. Freundin und Töchterchen warteten schon sehnsüchtig auf ihn.Foto: Henri Lesewitz
Georg Egger hatte sich große Ziele gesetzt. Platz neun war nicht das, was er sich vorgenommen hatte. Im Ziel hatte er dennoch Grund zur Freude. Freundin und Töchterchen warteten schon sehnsüchtig auf ihn.
Harte Corona-Auflagen machten die Durchführung der DM zum Kraftakt für alle Beteiligten, doch Organisatoren wie Starter stemmten sich gegen die Widrigkeiten. Dieser Fahrer hier trug die passenden Socken: Fuck Corona!Foto: Henri Lesewitz
Harte Corona-Auflagen machten die Durchführung der DM zum Kraftakt für alle Beteiligten, doch Organisatoren wie Starter stemmten sich gegen die Widrigkeiten. Dieser Fahrer hier trug die passenden Socken: Fuck Corona!
Harte Corona-Auflagen machten die Durchführung der DM zum Kraftakt für alle Beteiligten, doch Organisatoren wie Starter stemmten sich gegen die Widrigkeiten. Dieser Fahrer hier trug die passenden Socken: Fuck Corona!
Teilweise erinnerten die Rennen mehr an Tough Guy-Läufe als an Mountainbike-Rennen. Selbst der Chicken Way, der um die gefährliche Wurzelabfahrt herumleitete, wurde zur Schlitterbahn.
Die Rennstrecke führte über die Felder und durch den Privatwald der Familie Egger. Sohn Georg war einer der Mit-Favoriten. „Always Fullgaz, Georg“, feuerten ihn Flaggen im ansonsten zuschauerleeren Start/Ziel-Bereich an.
Georg Egger hatte auf Heimvorteil gehofft, doch der Schlamm machte diese Hoffnung ein Stück weit zunichte. Der rutschige Kurs war unberechenbar. Für mehr Grip zieht Georg Schlammreifen auf.
Ein absurdes Bild: Dieser Fahrer verlor so blitzschnell die Haftung, dass er die Hände noch am Lenker hat, als er daliegt wie ein umgepusteter Pappaufsteller.
Dieser verdammte Schlamm! Selbst Passagen, in denen man sonst mit straffer Kette durchpressen könnte, wurden zu Jogging-Strecken. Jeder Meter musste der Strecke abgewrungen werden, was die Fahrer ans Ende ihrer Kräfte brachte.
Die strengen Corona-Auflagen verboten Zuschauer an der Strecke. Nur vereinzelt standen Betreuer und Team-Mitglieder an der Strecke und spendeten Applaus. Diese beiden Mädels aus Obergessertshausen warteten einsam im Wald, um die Lokalmatadoren Georg Egger und dessen Bruder Andreas anzufeuern.
Die heftigen Bedingungen setzen den Fahrern zu, aber auch dem Material. Der Platzierungskampf wurde zur Lotterie. In vielen Fällen entschied die Restfunktion von Schaltwerk und Bremsen über die Rangfolge.
Die Helfer in der Technikzone hatten alle Hände voll zu tun. Auch hier: Auch herrschte Maskenpflicht und das Gebot zur Einhaltung von 1,5 Meter Mindestabstand.
Der Egger-Wald war ein einziger Hindernis-Parcours. Sogar künstliche Rampen mussten überfahren werden.
Abrupter Richtungswechsel: Der erste Downhill ging nahtlos in einen Steilanstieg über. Hier gehen die Elite-Damen auf ihre erste Runde.
Elisabeth Brandau fuhr souverän zum Sieg in der Damen-Eliteklasse. Der maximal verwinkelte Pumptrack, den sie hier durchkurbelt, war eigentlich als Zuschauer-Magnet gedacht. Aber Publikum war ja leider nicht erlaubt. Die Stille an der Strecke war auch für Elisabeth eine neue Erfahrung.
Der Titelverteidiger Maximilian Brandl bringt die Beine im Pavillon seines Lexware Racing-Teams auf Betriebstemperatur.
Während sich die Herren noch auf der Rolle warm kurbeln, sitzt Damen-Siegerin Elisabeth Brandau ausgepowert im Ziel. Der tiefe Matsch hat ihr die letzten Kraftatome aus dem Körper gesogen.
Zum Start der Elite-Herren kam die Sonne raus. Was die Streckenbedingungen nur noch schlimmer machte. Schwerer Matsch setze die Reifenprofile komplett zu. Selbst simpelste Kurven und flache Wiesenstücke wurden zu tückischen Schikanen.
Der Titelkampf der Herren war spannend wie lange nicht mehr. Cyclocross-Spezialist Marcel Meisen bestimmte die erste Hälfe des Rennens. Hier die vielleicht entscheidende Szene. Nachdem sich Manuel Fumic in der vorletzten Runde auf Platz zwei und nah an den Führenden herangearbeitet hatte, stürzt er in der berüchtigten Wurzelabfahrt, die Runden zuvor schon Titelverteidiger Maximilian Brandl zum Verhängnis wurde. Während sich Fumic leicht benommen den glitschen Hang nach oben kämpft, um sein Bike zu holen, joggt Brandl von hinten kommend an ihm vorbei. Brandl holt kurz darauf den Führenden Marcel Meisen ein. Fumic ist aus dem Rhythmus.
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Start-Ziel-Sieg für die Titelverteidigerin

Beim Rennen der Damen war die Titelverteidigerin Elisabeth Brandau den verschärften Bedingungen am Besten gewachsen. Von der ersten Runde an konnte sich Brandau an die Spitze setzten und ihren Vorsprung Runde um Runde ausbauen. Nach vier Runden und einer Renndauer von 1:34:27 Stunden sicherte sich Brandau den Titel. 3:48 Minuten später rollte Nadine Rieder, die als 18. beste Deutsche bei der WM in Leogang war, ins Ziel. Antonia Daubermann landete auf Rang drei.

  Alte und neue deutsche Meisterin: Elisabeth Brandau dominierte das Damenrennen.Foto: Max Fuchs
Alte und neue deutsche Meisterin: Elisabeth Brandau dominierte das Damenrennen.
  Die Ergebnisse der Cross-Country-DM 2020 der Damen-Elite.Foto: Screenshot
Die Ergebnisse der Cross-Country-DM 2020 der Damen-Elite.
Bild 13Foto: Max Fuchs
Der DM-Kurs in Obergessertshausen wurde zur Schlammpiste, speziell die Passagen im Wald.Foto: Max Fuchs
Der DM-Kurs in Obergessertshausen wurde zur Schlammpiste, speziell die Passagen im Wald.
Elisabeth Brandau auf dem Weg zu ihrem nächsten Deutschen Meistertitel.Foto: Max Fuchs
Elisabeth Brandau auf dem Weg zu ihrem nächsten Deutschen Meistertitel.
Der Schlamm setzte auch dem Material extrem zu. Immer wieder sah man im Rennen, dass Fahrer die zähe Pampe vom Rahmen oder  Antrieb kratzten.Foto: Max Fuchs
Der Schlamm setzte auch dem Material extrem zu. Immer wieder sah man im Rennen, dass Fahrer die zähe Pampe vom Rahmen oder Antrieb kratzten.
Nadine Rieder fuhr einen starken Doppel-Worldcup in Nove Mesto, wurde 19. bei der WM und holte sich DM-Silber.Foto: Max Fuchs
Nadine Rieder fuhr einen starken Doppel-Worldcup in Nove Mesto, wurde 19. bei der WM und holte sich DM-Silber.
Antonia Daubermann kämpfte sich auf den dritten Rang.Foto: Max Fuchs
Antonia Daubermann kämpfte sich auf den dritten Rang.
In einigen Passagen war man laufend deutlich schneller wie im Sattel.Foto: Max Fuchs
In einigen Passagen war man laufend deutlich schneller wie im Sattel.
Der Start des Herrenrennens. Davor hatten die Nachwuchs- und Masters-Fahrer die Strecke bereits ordentlich umgepflügt.Foto: Max Fuchs
Der Start des Herrenrennens. Davor hatten die Nachwuchs- und Masters-Fahrer die Strecke bereits ordentlich umgepflügt.
Hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt, holte Meisen ein und fuhr bis ins Ziel einen Vorsprung heraus: Damit ist Max Brandl ein weiteres Jahr im Meistertrikot unterwegs.Foto: Max Fuchs
Hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt, holte Meisen ein und fuhr bis ins Ziel einen Vorsprung heraus: Damit ist Max Brandl ein weiteres Jahr im Meistertrikot unterwegs.
Die wechselnde Belastung aus Laufen und Fahren kennt man eigentlich eher von Cyclocross-Rennen.Foto: Max Fuchs
Die wechselnde Belastung aus Laufen und Fahren kennt man eigentlich eher von Cyclocross-Rennen.
Manuel Fumic landete auf Rang drei.Foto: Max Fuchs
Manuel Fumic landete auf Rang drei.
Manuel Fumic in der letzten Sektion, bevor es in den Wald ging. Dahinter Luca Schwarzbauer von Lexware, der am Ende VierterFoto: Max Fuchs
Manuel Fumic in der letzten Sektion, bevor es in den Wald ging. Dahinter Luca Schwarzbauer von Lexware, der am Ende Vierter
Das Podest der Herren bei der DM 2020 in Obergessertshausen.Foto: Max Fuchs
Das Podest der Herren bei der DM 2020 in Obergessertshausen.
Bild 13Foto: Max Fuchs
Der DM-Kurs in Obergessertshausen wurde zur Schlammpiste, speziell die Passagen im Wald.Foto: Max Fuchs
Der DM-Kurs in Obergessertshausen wurde zur Schlammpiste, speziell die Passagen im Wald.
Der DM-Kurs in Obergessertshausen wurde zur Schlammpiste, speziell die Passagen im Wald.
Elisabeth Brandau auf dem Weg zu ihrem nächsten Deutschen Meistertitel.
Der Schlamm setzte auch dem Material extrem zu. Immer wieder sah man im Rennen, dass Fahrer die zähe Pampe vom Rahmen oder  Antrieb kratzten.
Nadine Rieder fuhr einen starken Doppel-Worldcup in Nove Mesto, wurde 19. bei der WM und holte sich DM-Silber.
Antonia Daubermann kämpfte sich auf den dritten Rang.
In einigen Passagen war man laufend deutlich schneller wie im Sattel.
Der Start des Herrenrennens. Davor hatten die Nachwuchs- und Masters-Fahrer die Strecke bereits ordentlich umgepflügt.
Hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt, holte Meisen ein und fuhr bis ins Ziel einen Vorsprung heraus: Damit ist Max Brandl ein weiteres Jahr im Meistertrikot unterwegs.
Die wechselnde Belastung aus Laufen und Fahren kennt man eigentlich eher von Cyclocross-Rennen.
Manuel Fumic landete auf Rang drei.
Manuel Fumic in der letzten Sektion, bevor es in den Wald ging. Dahinter Luca Schwarzbauer von Lexware, der am Ende Vierter
Das Podest der Herren bei der DM 2020 in Obergessertshausen.
Bild 13

Maximilian Brandl schlägt deutschen Cross-Meister

Cyclocrosser sind es gewohnt, ihr Bike im Rennen durch knöcheltiefen Schlamm zu tragen. Die Spannung war dementsprechend hoch, als der amtierende deutsche Cyclocross-Meister Marcel Meisen in Obergessertshausen mit den besten deutschen Cross-Country-Piloten um den Titel kämpfte. Und siehe da: Schon nach der Startrunde setzte sich der Fahrer vom Team Alpecin Fenix an die Spitze des Feldes. Von diesem Zeitpunkt an drehte der Schlamm-Experte konstant seine Runden. Keiner aus der Cross-Country-Garde konnte ihm Folgen. So wuchs der Vorsprung bis zur vierten von fünf Runden auf 20 Sekunden an. Doch nach einem Stutz in der zweiten Runde hatte auch Titelverteidiger Maximilian Brandl (Lexware) wieder seinen Rhythmus gefunden. Mit der schnellsten Rundenzeit in Runde vier konnte Brandl die Lücke zu Meisen schließen und ging sogar in Führung. Nach der letzten Runde bahnte sich Brandl mit 34 Sekunden Vorsprung zu Meisen den Weg über die Ziellinie. Manuel Fumic belegte mit 1:24 Minuten Rückstand den dritten Rang.

  Cross-Spezialist Marcel Meisen von Alpecin Fenix zeigte zu Beginn des Rennens, dass er mit solchen Bedingungen bestens zurechtkommt.Foto: Max Fuchs
Cross-Spezialist Marcel Meisen von Alpecin Fenix zeigte zu Beginn des Rennens, dass er mit solchen Bedingungen bestens zurechtkommt.
  Bei der WM in Leogang hatte Manuel Fumic noch gefehlt. Nun meldet er sich mit Rang drei bei der DM zurück. Nächstes Ziel: das Cape Epic im Frühjahr 2021 an der Seite von Henrique Avancini.Foto: Max Fuchs
Bei der WM in Leogang hatte Manuel Fumic noch gefehlt. Nun meldet er sich mit Rang drei bei der DM zurück. Nächstes Ziel: das Cape Epic im Frühjahr 2021 an der Seite von Henrique Avancini.
  Das Meistertrikot bleibt ein weiteres Jahr auf den Schultern von Max Brandl. DM-Silber geht an Marcel Meisen (links), Platz drei an ManuelFoto: Max Fuchs
Das Meistertrikot bleibt ein weiteres Jahr auf den Schultern von Max Brandl. DM-Silber geht an Marcel Meisen (links), Platz drei an Manuel
  Die Ergebnisse der Cross-Country-DM 2020 der Herren Elite.Foto: Screenshot
Die Ergebnisse der Cross-Country-DM 2020 der Herren Elite.

Ergebnisse U23 und U19-Klassen

U23 Damen:
1. Nina Benz
2. Lia Schrievers
3. Emma Blömeke

U23 Herren:
1. David List
2. Niklas Schehl
3. Silas Graf

Juniorinnen U19:
1. Luisa Daubermann
2. Sina van Thiel
3. Finja Lipp

Junioren U19:
1. Lennart Krayer
2. Ben Schweizer
3. Fabian Eder

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