BIKE Junior Team
· 06.06.2023
Nachdem in Hausach die Premiere in dieser Saison schon sehr gut gelungen war, konnten das BIKE Junior Team in Gedern seine Leistungen noch übertreffen. Die Nachwuchsportlerinnen und -sportler waren zu viert an den Start gegangen - im Cross Country holten sie die Plätze 1, 2 (2x) und 3. Ein Wahnsinnsergebnis. Hier der Bericht der vier Bikerinnen und Biker.
Endlich ging es zur Bundesnachwuchssichtung nach Gedern, worauf ich mich sehr gefreut hatte, weil die Strecke eine meiner Favoriten ist. Am Samstag Morgen stand der Technik Parcours an. Ich vermasselte direkt die erste Sektion durch einen unnötigen Fehler, der mich dermaßen geärgert hat, weil der Rest super geklappt hat und ich sonst eine Chance auf eine gute Platzierung gehabt hätte. So hieß es dann aber leider nur Platz 17 und die dritte Startreihe für Sonntag.
Der Start im Rennen am Sonntag ist mir sehr gut geglückt, was aber auch sehr wichtig war, weil wir Mädels keinen Startloop hatten. Es ging direkt in die engen Passagen in den Wald. Sehr schwierig dort zu überholen, allerdings konnte ich sehr gut Plätze nach vorne gut machen und kam schon an der ersten Feedzone auf Platz 5 vorbei. Der Anschluss nach ganz vorne war jedoch schon weg. Mein Ehrgeiz packte mich und ich wollte auf meiner Lieblingsstrecke eine gute Leistung zeigen. Ich führte eine Dreiergruppe um Platz 3 an und hatte dann dummerweise noch einen Sturz.
Ich fühlte mich sehr gut und habe direkt wieder die Führung übernommen, um weiter Boden nach vorne gut zu machen. In der letzten Runde setze eine andere Fahrerin die Attacke, wobei ich nur schlecht folgen konnte. Doch im hinteren Teil der Strecke konnte ich die Lücke wieder zufahren und die Führung übernehmen. Bis zu den letzten Metern war es ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen, das ich im Zielsprint glücklicherweise für mich entscheiden konnte und somit endlich wieder einmal auf dem Podium gelandet bin.
Mit Platz 3 war ich sehr zufrieden, nachdem ich nicht die optimalen Voraussetzungen vom Vortag gehabt hatte. Auch die vorderen beiden Platzierungen waren nicht weit voraus. Jetzt heißt es gut zu trainieren und wieder Energie für Wombach zu tanken!
Auf das Rennwochenende in Gedern freute ich mich sehr, denn es ist meiner Meinung nach eine der besten Strecken der Bundesnachwuchssichtung. Am Samstag Vormittag hatte ich meinen Technik-Wettkampf. Dieser bereitete mir nicht wirklich Freude, aber dennoch musste ich alles geben, da es essentiell für die Startaufstellung das folgenden Tages war. Also schaute ich mir alles Tricks und Lines zusammen mit Max Ebrecht im Parcours an. Mein Ziel für den Parcours war, einfach ruhig zu bleiben und keine Leichtsinnsfehler zu machen.
Leider schlichen sich zwei kleine Fehler in meinen Lauf ein, mit denen ich nicht zufrieden war. Am Ende reichte es nur für Platz 28. Das bedeutete für den darauffolgenden XCO-Renntag, dass ich aus der Mitte starten musste. Aufgrund des Startloops sollte sich das aber nicht als ganz so schlimm erweisen. So machte ich nach meinem Technikparcours noch einen Trackcheck auf der XCO-Runde und bereitete mich auf das anstehende Race vor.
Sonntag um 11:15 Uhr ertönte der Startschuss und ich fand extrem schnell das Hinterrad meines vor mir startenden Teamkollegen Max Ebrecht, sodass wir im “Train” in die Spitzengruppe fahren konnten. So fanden sich insgesamt sechs Fahrer in der Spitze wieder.
Die entscheidende Attacke setzte ich am einzigen langen Anstieg der Strecke. Hier schaffte ich, eine kleine Lücke aufzumachen und die folgende Runden zu halten. So überquerte ich die Ziellinie überglücklich als Sieger. Insgesamt war es ein aufregendes Wochenende mit viel Race-Action.
Das zweite Rennen der Bundesnachwuchssichtung war dieses Wochenende in Gedern, wie immer bei der BNWS gibt es einen Vor-Wettkampf und ein Hauptrennen. Der Vor-Wettkampf war dieses Mal meine Nicht-Lieblingsdisziplin “Trail”, letztes Jahr lief es dabei überhaupt nicht. Trotzdem ging ich zuversichtlich an den Trail, weil es mein (wahrscheinlich) letzter Trail sein sollte und der Parkour nicht allzu schwer aussah. Vollkommen unerwartet für mich landete ich auf Platz 15. Ich schaffte alle Hindernisse, die ich mir vorgenommen habe und konnte eine Punktzahl von 8 von 11 möglichen Punkten erreichen. Somit konnte ich am Sonntag aus der dritten Startreihe starten.
Am Sonntag ging ich nach dem Trail sehr zuversichtlich und mit viel Freude in das XCO-Rennen, eine meiner Lieblingsstrecken – diesmal sogar bei trockenen Bedingungen. Wir mussten drei große Runden und einen Startloop fahren, die Strecke war griffig und trocken. Die Strecke ist nicht so technisch und hat zwei längere, aber flache Wiesenanstiege und immer wieder kurze Abfahrten. Also eine perfekte Strecke für mich.
Ich ging also aus der dritten Startreihe in das Rennen und konnte mich im Startloop etwa auf Platz 6 vorarbeiten. Dort fuhr ich dann bis kurz vor dem Ende der ersten Runde mit meinem Teamkollegen Elias, der dann am letzten Anstieg eine Attacke setzte, der ich nicht folgen konnte, weil ich ein kleines Loch zur Führungsgruppe hatte. Dies konnte ich dann aber zufahren und wenig später dann selbst eine Attacke fahren und mich auch absetzen. Auf Platz 2 liegend fuhr ich dann mit einem Konkurrenten bis zur Hälfte der zweiten Runde, bis ich mich in einer erneuten Attacke dann endgültig absetzten konnte. Ich konnte dann den zweiten Platz sicher durch die letzte Runde bringen und kam ca. 20 Sekunden hinter meinem Team-Kollegen Elias ins Ziel. Ich bin super zufrieden mit meinem ganzen Wochenende und freue mich schon auf mein nächstes Rennen in Wombach.
Am Wochenende fand das zweite Rennen der Bundesnachwuchssichtung in Gedern statt, das zum meinem Lieblingsrennen gehört. Samstag war ein Technikparcours, der aus mehreren Teilstationen bestand zu absolvieren. Leider machte ich zu viele Fehler und so wurde ich am Ende nur 38.
Etwas frustriert darüber, aber dafür mit viel Ehrgeiz ging ich aus dieser Startposition am Sonntag ins Rennen. Ich kämpfte mich gleich im Startloop auf Platz 9 vor und konnte in der ersten Runde weitere Fahrer überholen. Am Ende schaffte ich es mit Platz 2 sogar noch auf’s Podest. Ich bin sehr glücklich über dieses Ergebnis.
Für mich stand in der U 19 ein Lauf der MTB-Bundesliga an. Letztes Jahr konnte ich hier in der U 17 gewinnen. Voller Motivation ging ich an den Start. Leider kam ich während des ganzen Rennens nicht auf Touren. Nie konnte ich meine Leistung abrufen. Als 8. kam ich ins Ziel. Das ärgert mich sehr. Keep on fighting...!