MTB-Profis reden KlartextTahnée Seagrave über Rennen und Plan A bis C

Dimitri Lehner

 · 24.01.2023

Sau schnell, aber auch sehr verletzlich: Tahnée Seagrave.
Foto: Bartek Wolinski, Fox
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Die britische Downhill-Racerin Tahnée Seagrave will sich nach einer von Verletzungen geprägten Rennsaison 2023 zurück aufs Worldcup-Podium kämpfen. Wir sprachen mit der Profi-Bikerin, die für Canyon fährt, über ihren Bruder und ihre Pläne.

Tahnée Seagrave (27) ist in London geboren und im Bike-Mekka Morzine in den französischen Alpen aufgewachsen. Papa Tony, selbst leidenschaftlicher Biker, hat seine zwei Kinder: Tochter Tahnée und Sohn Kaos fürs Biken begeistert - und ganze Arbeit geleistet, denn beide sind Bike-Profis geworden. Tahnée ist Podiumskandidatin in jedem Downhill-Rennen, bei dem sie startet. Bruder Kaos ist bekannt für seine radikalen Web-Edits und Auftritte bei der Red Bull Hardline. Tahnée Seagrave wurde Junioren-Weltmeisterin 2013 im Downhill, gewann ihren ersten UCI Mountainbike-Downhill-Worldcup 2016 in Leogang, wurde Vize-Weltmeisterin (2018/19), dann brachten sie Verletzungen ins Schleudern. Wir wünschen gute Besserung!

Tahnée Seagrave im FREERIDE-Kurzinterview

„Das Edit Parallel II ist der Hammer. Kade Edwards und Brandon Semenuk begeistern mich so, dass ich gleich aufs Bike springen will. Sehr geil!“
„Okay, ich bin vielleicht etwas befangen, doch es ist aufregend, meinen Bruder racen zu sehen. Du spürst, wie leidenschaftlich er bei der Sache ist, und er zieht immer eine irre Show ab!“
„Ich habe angefangen zu meditieren. Das tut mir gut. Ich muss runterkommen, denn ich bin so hyper.“
„Sex Education ist meine Lieblingsserie auf Netflix.“
„Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass eine Gehirnerschütterung mein Leben so aus dem Tritt bringen kann. Ich verlor die Kontrolle über Körper und Geist. Jetzt muss ich alles neu überdenken, als Athlet, aber auch sonst im Leben.“
„Ich lebe nach Plan A. Doch ich brauche auch einen Plan B und am besten noch einen Plan C.“
„Meine Race-Runs angucken? Dafür ist meine Mama zu nervös. Mein Papa muss sie anrufen, sagen, dass alles gutgegangen ist. “
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