Interview Elias SchwärzlerWeltrekord und Verwechslungsgefahr

Dimitri Lehner

 · 17.02.2025

Interview Elias Schwärzler: Weltrekord und VerwechslungsgefahrFoto: Rick Walder
Spezialist in Selbstvermarktung: Bike-Influencer Elias Schwärzler
Elias Schwärzler (29) ist ein Multitalent. Stunts, Abenteuer, Rekorde, Coaching, Action-Dokus auf Amazon Prime usw. – der Influencer aus Österreich scheint rastlos. Hier im Interview spricht er Klartext.

Bekannt wurde Elias Schwärzler als er gemeinsam mit Fabio Wibmer die legendäre Sick-Series drehte. Mittlerweile betreibt Elias sein eigenes Unternehmen mit 19 Festangestellten. Sein Traum: ein Bike-Gymnasium mit eigenem Bikepark führen.

Elias in Statements: Was ich schon immer mal sagen wollte...

Mein Lieblings-Motto lautet: Don't quit! Fight for it! Niemals aufgeben. Das habe ich mir sogar tätowieren lassen.
Jugendliche, die cool sein wollen, um jeden Preis, erst zwei Bier trinken müssen vor dem Biken etc. Das bereitet mir Albträume.
Während unseres Festivals „Senders Academy“ im Bikepark Geisskopf schlug ein Blitz in die Liftstation ein. Gott sei Dank ist niemandem was passiert. Da habe ich mir vor Glück in die Faust gebissen!
Perfekter Tiefschnee für Powderruns beim Skifahren – da kann ich nicht widerstehen und Formel 1, wenn ich durchs TV-Programm zappe.
Es gibt viele krasse Bike-Stunts. Doch die Sprünge, die Fabio Wibmer in den Videos „Urban Freeride Lives“ gemacht hat, sind crazy. Krankes Risiko! Das würde da draußen niemand sonst machen!
Meine größte Mutprobe war der Weltrekordversuch: „Mission 300“ auf einem Serienrad. Ich habe 272 km/h geschafft. Dafür musste ich all meinen Mut zusammenkratzen.
Von einem Traum habe ich mich schon verabschiedet: Groß zu sein. Der Zug ist abgefahren!
Ich kann über wirklich alles lachen!
Mein größte Modesünde? Skinny Jeans! Leider sind die jetzt out. Ich trage sie immer noch.
Ich bemerke, dass die Video-Edits nicht mehr richtig zünden. Mich flasht keines mehr so richtig. Wo ist die Kreativität geblieben? Es scheint nur noch darum zu gehen, wer den krassesten Trick macht. Niemand erzählt mehr eine fesselnde Story. Schade!
Ich werde, ab und an gefragt, ob ich schon mal mit Fabio Wibmer verwechselt wurde. WHAT? Die Verwechslungsgefahr ist jetzt wirklich nicht so groß! ha ha
In den letzten drei Jahren hatte ich vollen Fokus auf meine SENDERS Academy und meine Projekte. Da blieb wenig Zeit für Freunde und Hobbies. Das ist, was ich im Leben verpasse.
Was ich gar nicht kann? Schwimmen, da bin ich ne ziemliche Gurke!
Bester Sport außer Biken? Fallschirmspringen und Motocross!
Wenn ich durchs TV-Programm zappe, bleibe ich garantiert hängen bei: Formel 1
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Dimitri Lehner ist diplomierter Sportwissenschaftler. Er studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ihn fasziniert fast jede Disziplin des Funsports – neben Biken ganz vorne: Windsurfen, Skifahren und Fallschirmspringen. Seine neueste Leidenschaft: das Gravelbike. Damit fuhr er kürzlich von München an die Ostsee – und fand es herrlich. Und anstrengend. Herrlich anstrengend!

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