Leicht und spritzig: E-MTB Orbea Rise im Test Leicht und spritzig: E-MTB Orbea Rise im Test Leicht und spritzig: E-MTB Orbea Rise im Test

Einzeltest 2021: Orbea Rise

Leicht und spritzig: E-MTB Orbea Rise im Test

  • Florentin Vesenbeckh
 • Publiziert vor 9 Tagen

Das Orbea Rise ist der nächste Kandidat einer neuen E-Ära. Die Idee: E-MTBs sollen sich auf dem Trail endlich genau so fahren wie motorlose Bikes. Funktioniert das Konzept?

Xabi Narbaiza ist ein Mountainbike-Enthusiast. Einer, der auch ohne Motor am Bike glücklich wird. Er habe sich lange schwergetan, E-MTBs als Teil seiner Sportart Mountainbiken zu akzeptieren, gibt er zu. Mit dem Wild FS hat Orbea unter Xabis Regie schon vor einiger Zeit ein erfolgreiches E-MTB für rassige Trails kreiert. Doch so wirklich warm ist er mit klassischen E-MTBs noch immer nicht geworden. Dieses Gefühl bekommt man zumindest, wenn man ihn von seinem neuesten Projekt schwärmen hört. „Weniger E, mehr Bike“, so der passende Slogan hinter dem Orbea Rise *. Ein Herzensprojekt von Xabi, dem sportlichen, besessenen Spanier.

Das Rise ist eine Kampfansage an kraftstrotzende, akku-bepackte E-MTB-Boliden. Aber auch an klassische Trail-Mountainbikes ohne Motor. Es schlägt in die gleiche Kerbe wie ein Levo SL von Specialized oder das brandneue Rotwild R.X 375. Egal, ob man sie Light-E-MTBs oder Minimal-Assist-Bikes nennen will, eine Kernkompetenz eint die neue Klasse: Sie sind leicht. Das Rise schafft es in der edlen, trail-orientierten Team-Ausstattung auf 17,96 Kilo in Größe L. Die Top-Version, eher auf schnelle Touren getrimmt, soll sogar noch über ein Kilo darunter liegen. Wie schaffen es die Spanier zu diesem geringen Gewicht?

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Optik und Fahrgefühl erinnern an ein Trailbike ohne Motor, doch der EP8 RS gibt mächtig Schub. Mit dem schlanken 360-Wh-Akku muss man allerdings gut haushalten, wenn man längere Touren angeht.

Die aufgeklebte Vignette „RS“ zeigt’s an: Im Orbea steckt eine spezielle Version des Shimano EP8. Der Motor liefert maximal 60 Newtonmeter.

Ist das tatsächlich ein E-MTB? Ja, in diesem schlanken Unterrohr steckt ein Akku mit 360 Wattstunden – der allerdings nicht entnommen werden kann.

Gut gelöst: Die Ladebuchse ist gedichtet, der Verschluss sitzt fest und klapperfrei. Über den Port wird auch der optionale Zusatz-Akku mit dem System ver­bunden. Der Range-Extender (252 Wh) passt in den Flaschenhalter.

Smart verbunden: Eine Orbea-App macht die Motordaten auf Garmin-Geräten sichtbar – inklusive prozentgenauer Akku-Standsanzeige. Die Idee dahinter: Das Rise wird komplett ohne Display ausgeliefert. Wer möchte, kann einen klassischen Screen im Konfigurator dazubuchen.

180-Millimeter-Bremsscheiben sind auch an einem leichten E-Trailbike zu klein. Aktuell kann man im Konfigurator auch keine größeren Discs buchen. Das soll sich laut Orbea aber noch ändern.

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Themen: E-TrailbikeOrbeaTest

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