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Auch wenn der Begriff so abgewetzt ist wie eine alte Schuhsohle: Die zwölf Modelle im Test wollen die perfekten Allrounder sein. Mit strammem Tritt zum Gipfel und mit festem Halt im Pedal wieder ins Tal. Und wenn das Gelände mal zu unwegsam wird, geht es bequem zu Fuß weiter. Dabei haben sich die Trail- und Enduro-Schuhe in den letzten Jahren stark verändert. Konnte man früheren Modellen ihren Einsatzzweck förmlich ansehen, ähneln einige von ihnen aktuell eher Skate-Sneakern als Bike-Schuhen. Was nicht verkehrt sein muss, denn die flachen Sohlen stehen gerade auf Pedalen mit Plattform besonders sicher und lassen sich – auch wenn sie nicht maximal steif sind – noch gut berghoch treten. Wer viele Höhenmeter sammelt oder nach der Bestzeit auf der Enduro-Strecke schielt, sollte trotzdem einen der steiferen Schuhe im Vergleich wählen. Ein Mix aus Nylon und Carbon oder Glasfaser sorgt hier für einen spürbar härteren Antritt.
Während man noch vor wenigen Jahren mit kippeligen Profilen durchs Gelände stöckelte, steht man mit dem aktuellen Jahrgang meist fest am Boden verwurzelt. Nahezu jeder Hersteller setzt auf rutschfestes Gummi. Man findet jetzt auch wieder vermehrt klassisch geschnürte Schuhe. Das ist nicht nur eine Frage des Preises. Die Boa-Züge laufen eher zäh durch die Laschen. Auch wenn das Schnüren etwas länger dauert – insgesamt lassen sich die Schuhe so exakter an die Füße anpassen und sind im Falle eines Defekts auch deutlich leichter zu reparieren. Ein Vorteil, der besonders auf Mehrtagestouren zum Tragen kommt. Ebenso wie besonders schnell trocknende Materialien.
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