Josh Welz
· 11.09.2026
Der Schutzbekleidungs-Spezialist Leatt erweitert mit der Serie 6.0 Evo sein Protektoren-Portfolio. Die drei neuen Knie- und ein Ellbogenschützer sollen hohes Schutzniveau mit Tragekomfort verbinden.
Protektoren leiden in der Praxis oft unter Akzeptanzproblemen: Unbequeme Passformen und Hitzeentwicklung verleiten dazu, sie abzulegen oder erst gar nicht anzulegen. Um dem entgegenzuwirken, verspricht Leatt für die 6.0-Evo-Kollektion eine besonders schlanke, flexible Bauweise. Laut Hersteller sollen die Schützer unauffällig unter der Kleidung getragen werden können, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Die neue Leatt-Serie umfasst drei Knieprotektoren-Varianten sowie einen Ellbogenschützer. Zentrales Merkmal ist die Zertifizierung nach der Norm CE-Level 2, die für ein hohes Dämpfungsvermögen steht. Bei Knie- und Ellenbogen-Protektoren für Mountainbiker gibt es nach der maßgeblichen EU-Prüfnorm EN 1621-1 nur zwei Schutz-Levels: CE Level 1 steht für einen Basis-Schutz. Bei Protektoren mit Schutzlevel 2 wird bei Stürzen deutlich mehr Aufprallenergie absorbiert - sie eignen sich besonders für den härteren Einsatz wie Enduro, Freeride oder Downhill. Nach Aussage des Herstellers gilt das Schutzlevel 2 auch für das schlanke Modell 6.0 Evo Lite.
Als Basis der neuen Leatt-Protektoren dient weicher Stoßdämpfungsschaum. Die Ausführungen „Evo“ und „Evo EXT“ besitzen zudem externe Gleitplatten. Diese Kappen ermöglichen ein kontrolliertes Abgleiten bei Stürzen. Besonderen Wert hat man laut Leatt bei der Entwicklung der neuen Serie auf Tragekomfort und Atmungsaktivität für den Ganztageseinsatz gelegt.
Preislich liegen die Knieprotektoren zwischen 119,00 Euro (Lite) und 139,00 Euro für die längere Version mit Schienbeinschutz (EXT). Das Standardmodell kostet 129,00 Euro, der Ellbogenschutz 99,00 Euro.

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