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Die Hersteller ION und SQlab führen ein neues Größensystem für Knieprotektoren ein, das neben dem Beinumfang erstmals auch die Körpergröße berücksichtigt.
Ein wesentlicher Faktor für die Schutzwirkung von Protektoren im Radsport ist der korrekte Sitz. Verrutscht die Schutzbekleidung bei Belastung oder bei einem Sturz, verliert sie ihre Funktion. Herkömmliche Größentabellen im Bereich des Schutzequipments orientieren sich in der Regel ausschließlich am Umfang der Gliedmaßen. Die Zubehörhersteller ION und SQlab haben dieses Schema nun für ihre Produktlinien überarbeitet.
Das neu vorgestellte System namens „Adaptive Sizing“ erweitert die üblichen Standardgrößen (S bis XL) um eine weitere Dimension. Während der Umfang des Beins weiterhin die Weite des Protektors bestimmt, wird die Länge des Schützers nun über die Gesamtkörpergröße definiert. Laut Angaben der Hersteller soll diese Differenzierung der unterschiedlichen Anatomie und Beinlänge von Personen mit gleichem Oberschenkelumfang besser gerecht werden.
SQlab bringt hierbei seine Erfahrungswerte aus dem Bereich der Ergonomie ein. Zur Ermittlung der passenden Größe dient ein klassisches Maßband oder eine spezifische Schablone des Herstellers. Neben den Abmessungen wurde auch die Geometrie der integrierten Schutzpolster angepasst, um eine bessere Anformung an das Kniegelenk in der Bewegung zu erzielen.
Die neue Passform-Logik wird primär in drei Knieprotektoren-Modellen eingesetzt, die sich nach Einsatzzweck und Schutzklasse unterscheiden:

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