Kauftipp für MinischlossDas Acid Ratch von Cube

Matthias Borchers

 · 26.08.2026

BIKE Kauf-Tipp
Dank Schnalle lässt sich das Minischloss klein zusammenfalten
Foto: Matthias Borchers

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​Ob für einen schnellen Espresso, eine kurze Pause im Biergarten oder einen Stopp beim Bäcker: Rennradfahrer brauchen für solche Momente eine praktische Wegfahrsperre. Minischlösser sind dafür eine kompakte Lösung. Das Acid Ratch von Cube überzeugt dabei besonders und verdient sich einen Kauftipp.

Themen in diesem Artikel

Minischlösser im Vergleich

Wir haben sechs kompakte Fahrradschlösser von Abus bis Zefal zwischen 13 und 40 Euro verglichen. Bewertet wurden die Modelle nach den Kriterien Handling und Sicherheit. Alle Testkandidaten besitzen ein Zahlenschloss, doch bei der Bedienung zeigen sich deutliche Unterschiede.

Zwei Schlösser sichern das Fahrrad mit einem dünnen Spiralkabel. Vier weitere Modelle verwenden metallverstärkte Bänder nach dem Prinzip eines abschließbaren Kabelbinders. Die Ummantelungen schützen Rahmen und Laufräder vor Kratzern. Gleichzeitig unterscheiden sich die Bänder deutlich bei Länge, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit.

Bedienung mit Zahlenschloss

Ein gutes Minischloss lässt sich auch während einer kurzen Pause schnell und intuitiv bedienen. Die Zahlen müssen sauber rasten und gut ablesbar sein. Bei einigen Modellen gelingt das problemlos. Andere verlangen beinahe Uhrmacherfinger, weil sich die Zahlenrädchen schwergängig drehen oder die gewünschte Kombination nur schwer exakt einstellen lässt.

Gerade bei kleinen Schlössern ist das Handling entscheidend. Wenn das Schloss erst umständlich aus der Tasche geholt, entwirrt und geschlossen werden muss, wird es im Alltag schnell zu Hause gelassen. Komfortable Modelle punkten deshalb mit leichtgängigen Zahlenwalzen und einem sauber einrastenden Verschluss.

Sicherheit für kurze Stopps

Minischlösser sind eine zusätzliche Wegfahrsperre, kein Ersatz für ein schweres Bügel- oder Kettenschloss. Ihr Einsatzgebiet liegt bei kurzen Stopps, bei denen das Fahrrad in Sichtweite bleibt. Gegen den schnellen Zugriff eines Gelegenheitsdiebes können sie abschreckend wirken. Professionellem Werkzeug halten viele Modelle jedoch nur begrenzt stand.

Einige Anbinder geben Knipex und Co. bereits bei leichtem Druck nach. Andere verteidigen das Fahrrad erstaunlich wehrhaft. Metallverstärkte Bänder bieten dabei grundsätzlich mehr Widerstand als einfache Spiralkabel, sind aber oft weniger flexibel und kürzer.

Acid Ratch von Cube

Das Acid Ratch aus dem Zubehörprogramm von Cube überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und erhält deshalb den Kauftipp Preis-Leistung. Das metallverstärkte Band schützt effektiv vor dem Durchtrennen. Das Zahlenschloss rastet sauber ein, die Zahlen bleiben auch bei Dämmerung gut erkennbar.

Der einzige Nachteil ist die geringe Länge von 50 Zentimetern. Damit reicht das Band kaum aus, um zwei Fahrräder miteinander zu sichern. Für ein einzelnes Rennrad oder Gravelbike am festen Fahrradständer genügt es jedoch meist.

Bewertung:

  • Handling: 4 von 5 Sternen
  • Sicherheit: 4 von 5 Sternen
  • Preis: 12,95 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht/Länge: 79 Gramm / 50 Zentimeter

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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