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Die meisten Fahrradträger sind ziemliche Brummer, 18 Kilo und mehr sind keine Seltenheit. Handling, Transport und Platzbedarf im Keller stellen Biker immer wieder vor Herausforderungen. Wir haben insgesamt vier leichte und kompakte Fahrradträger für die Anhängerkupplung getestet. Der Yakima FoldClick 2 Evo ist, wie der Name schon sagt, als platzsparender 2‑Bike‑Träger konstruiert. Sein größter Vorteil zeigt sich bereits beim ersten Kontakt: Im zusammengeklappten Zustand fällt er vergleichsweise kompakt aus und lässt sich gut verstauen – sei es im Keller, im Kofferraum oder in der Garage.
Trotz dieses Fokus auf Kompaktheit verzichtet Yakima nicht auf eine solide Bauweise. Der Träger wirkt robust, die Mechanik sauber geführt. Der Träger kommt vormontiert und lässt sich schnell einsatzbereit machen. Nicht ganz so hochwertig wirken die verwendeten Kunststoffe. Die Befestigung der klappbaren Lichtleisten ist wackelig. Zudem war einer der beiden Hebel der Klappfunktion bereits beim Aupsacken aus dem Karton abgebrochen – die Funktion dadurch etwas eingeschränkt.
Die Montage erfolgt bei Yakima über ein spezielles Klappsystem. Der Träger wird stehend auf die Kupplung gesetzt und anschließend über Herabdrücken der Ladeplattform arretiert. Das funktioniert in der Praxis äußerst intuitiv und in Verbindung mit dem praktischen Tragegriff sehr bequem. Positiv: Ist der FoldClick 2 Evo einmal positioniert, sitzt er stabil und ohne nennenswertes Spiel auf der Kupplung. Eine kleine Anzeige gibt „grünes Licht“, sobald der Träger korrekt befestigt ist. Jetzt noch die Lichtleisten ausklappen und die Radschienen umlegen, schon ist der Yakima einsatzbereit.
Auch bei der Beladung selbst sammelt der Yakima fleißig Punkte: Die Greifarme lassen sich zum Positionieren im Handumdrehen abnehmen und je nach Bedarf auf dem Haltebügel positionieren – auch wenn dessen geschwungene Form die Montageoptionen etwas einschränkt.
Die klassischen Klauen sind zwar rahmenschonend gummiert, stoßen an voluminösen und eckigen Rohren jedoch eher an ihre Grenzen als moderne Ratschengreifer wie sie bei Atera, Thule oder Uebler Verwendung finden.
Die Radschienen mit hochwertigen Metallratschen bieten dagegen ausreichend Platz für moderne und lange Rahmen. Auch der Schienenabstand ist gut gewählt und bietet auch bei breiten Rahmen oder wuchtigen Federgabeln ausreichend Platz. Damit sind weder E-MTBs noch Gravel- oder Rennräder ein Problem für den FoldClick. Kleines Manko: Alle vier Rastbänder für die Laufräder zeigen nach innen. Zumindest beim Festzurren des äußeren Bikes muss man umständlich durch den Rahmen greifen.
Wie es sich für einen modernen Kupplungsträger gehört, lässt sich auch der FoldClick Evo 2 abklappen. Damit bleibt der Zugang zum Kofferraum in den meisten Fällen erhalten – selbst mit montierten Bikes. Die Bedienung erfolgt über einen zentralen Mechanismus, der gut mit dem Fuß erreichbar ist. In der Praxis funktioniert das Abklappen problemlos.
| Note | |
| Montage (30%) | 1,4 |
| Handling (40%) | 2,2 |
| Ausstattung / Verarbeitung (10%) | 2,4 |
| Gewicht / Transport (20%) | 2,0 |
| BIKE-NOTE | 1,9 |
Mit dem FoldClick Evo 2 liefert Yakima einen durchdachten, angenehm kompakten Kupplungsträger für den Alltag. Besonders die einfache Montage, das platzsparende Klappmaß und die stabile Performance im Fahrbetrieb wissen zu überzeugen. In der Praxis punktet er mit intuitiver Handhabung und guter E‑Bike-Tauglichkeit. Abstriche gibt’s bei Materialanmutung, Detailverarbeitung und der etwas eingeschränkten Anpassungsfähigkeit der Greifarme. Unterm Strich ein solider Allrounder für alle, die Wert auf Kompaktheit und unkompliziertes Handling legen – mit kleinen Schwächen im Detail.

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