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Das Rucksack-Label Unit 1 positioniert sich im Bereich funktionaler Alltags- und Mobilitätslösungen mit einem Fokus auf durchdachtes Design und technische Integration. Auf deutsch: Für modebewusste Radfahrer und Hipster. Mit dem Modell Torch richtet sich die Marke insbesondere an Pendler im urbanen Raum.
Wir haben den Unit 1 Torch genau unter die Lupe genommen. Den Rucksack gibt es in fünf Farben.
Der Rucksack kombiniert ein reduziertes Erscheinungsbild mit praktischen Funktionen. Dazu zählt unter anderem ein integriertes Beleuchtungssystem, das die Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern soll und sich aufladen lässt – das finden wir super. Ergänzt wird das Konzept durch robuste, wasserfeste Materialien, die Schauer gut abhalten.
Beim Volumen gibt der Hersteller 22 Liter an – wir haben jedoch gerade mal 15 Liter gemessen, was für das Nötigste aber problemlos ausreicht. Mit 1527 Gramm ist der Rucksack eher auf der schweren Seite.
Der Torch 1 ist ein wahres Raumwunder, auch wenn der Hersteller beim Volumen etwas geschummelt hat. Die von uns gemessenen 15 Liter reichen aus für Laptop, Block, Wechselkleidung und Smartphone. Gut: Seitlich gibt es Taschen für Flaschen oder Schläuche. Der Haken-Verschluss des Hauptfachs erfordert zu Beginn etwas Eingewöhnung, gefiel dann aber schnell. Der Reißverschluss lässt sich auf einer Seite bis nach unten öffnen, was das Handling erleichtert.
Neben dem Laptopfach gibt es etliche kleine Taschen mit wasserdichten Reißverschlüssen. Super! In Sachen Taschenmanagement vergeben wir dicke Punkte – das ist alles sehr gut.
Der Tragekomfort ist okay. Die seitlichen Polster sind sehr weich und komprimieren bei voller Beladung – darunter leidet dann auch die Belüftung. Das mittige eher straffe Polster liegt auf der Wirbelsäule, das mag nicht jeder. Auf einen Brust- und Bauchgurt wurde verzichtet – was bei der Ausrichtung auf eher urbane Nutzung in Ordnung geht. Kurzum: Das Rückensystem ist okay, aber eben nichts Spektakuläres – und damit das einzige Kriterium, bei dem der Torch Punkte liegen lässt.
In Sachen Sicherheit räumt er dagegen ab. Denn das per Magnet integrierte Rücklicht ist richtig hell und lässt sich aufladen - leider nicht per Micro-USB. Super. Die fehlenden reflektierenden Elemente stören daher nicht. Note 1.
Der Torch von Unit 1 ist sauschick und besitzt ein erstklassiges Taschenmanagement – wenn auch bei geringem Volumen. Der Rucksack überstand im Test auch heftigere Schauer dank wasserfester Reißverschlüsse und robustem Material. Besonders hervorzuheben ist das abnehmbare Rücklicht, das sich per Micro-USB aufladen lässt. Mittelmäßig bis leicht unter Durchschnitt ist der Rucksack nur beim Tragesystem: Brust- und Bauchgurte gibt es keine. Ach ja, und der Preis ist gesalzen.
Name: Unit 1 Torch
Volumen*: 15 Liter (BIKE-Messwert)
Gewicht*: 1527 Gramm (BIKE-Messwert)
Preis: 229 Euro >> hier erhältlich
BIKE BEWERTUNG: (Schulnoten)
Tragesystem (40%) 3,5
Handling (30%) 1,5
Sicherheit (10 %) 1,0
Wetterschutz (20%) 2,0
Gesamtnote: 2,4
Wir haben jeden Rucksack auf mindestens 60 Kilometern getestet, meist bei mittlerer Beladung und eher frischen bis milden Temperaturen von 3 bis 13 °C. Auf die Herstellerangaben zum Volumen haben wir uns nicht verlassen, sondern die Rucksäcke mit speziell gefüllten Säcken ausgelitert – dabei gab es durchaus Abweichungen. Zusätzlich wurden die Rucksäcke gewogen und auf ihre Reflektions-Elemente geprüft; hier besteht bei fast allen Modellen noch Verbesserungspotenzial. Die meisten Rucksäcke bestehen aus wasserfestem Obermaterial. Einige Materialien wirken nur wasserabweisend – diese haben wir unter dem Duschkopf getestet.

Redakteur