Die neue Kollektion umfasst wasserdichte Taschen mit TPU-Befestigung – vom Ultraleicht-Setup für Rennen bis zur Alltagstasche fürs Pendeln. Ob das System hält, was es verspricht, muss sich zeigen. Erste interne Tests liefen bereits unter Wettkampfbedingungen.
Dazu kommen Top Tube Packs, Frame Packs, Multi Frame Packs, eine Downtube Pack, Pannier Bag, Fork Pack und Food Pouch. Alle wasserdicht, alle modular kombinierbar. EVOC will damit jeden Einsatzbereich abdecken – vom Rennfahrer bis zum Gravel-Touristen.
Die Befestigung läuft über TPU-Straps. Die sollen sich flexibel an unterschiedliche Rahmenformen anpassen und dabei materialschonend sein. Klingt erstmal gut – wie stabil das Ganze bei ruppigen Trails bleibt, wird die Praxis zeigen.
Bei der Fork Pack (4,5 Liter) und der Pannier Bag (25 Liter) setzt EVOC auf KLICKfix-Technologie. Vorteil: Taschen rauf, Taschen runter – ohne Gefummel mit Riemen. Praktisch, wenn man die Taschen oft demontiert. Wer sie dauerhaft dranlässt, hat davon wenig.
Für Langstreckenrennen hat EVOC die Ultra Series entwickelt. Kleinere Taschen, weniger Gewicht. Die Seat Pack Ultra gibt's mit 4 und 7 Litern, dazu kommen Top Tube Pack Ultra (2 Liter), Aero Bar Pack (5 Liter), Downtube Pack (1,2 Liter) und Food Pouch. Das Setup richtet sich an Leute, die beim Transcontinental Race oder ähnlichen Events jedes Gramm zählen.
Für kürzere Ausfahrten bietet EVOC die Micro Adventure Range an – kompakter, schneller Zugriff, verschiedene Größen. Hier geht's weniger um Ultraleicht, mehr um Alltagstauglichkeit.
Die Commuting Range bringt das Bikepacking-Konzept in die Stadt. Handlebar Pack WP 1,5 und Pannier Bag WP25 mit Laptop-Fach – für Pendler, die nicht mit Rucksack fahren wollen. Ob man dafür eine Bikepacking-Tasche braucht oder eine klassische Fahrradtasche tut's auch? Geschmackssache.
Ultra-Distance-Athletin Jana Kesenheimer hat die Kollektion beim Transcontinental Race getestet. Härtere Bedingungen gibt's kaum: 4.000 Kilometer quer durch Europa, selbst organisiert, unter Zeitdruck. Wenn die Taschen da halten und funktionieren, sind sie alltagstauglich. Kesenheimer sagt: „Bikepacking bedeutet für mich Freiheit und Selbstständigkeit. Die neue EVOC-Kollektion basiert genau auf diesen Erfahrungen."
Klingt nach Werbesprech – ist aber nachvollziehbar. Wer tagelang im Sattel sitzt, merkt schnell, was nervt und was funktioniert.
Das Herzstück der Kollektion sind die Handlebar Packs (5 und 9 Liter) und Seat Packs (9, 12 und 15 Liter). Beide nutzen den BOA-Verschluss, den man sonst vor allem von Bike-Schuhen kennt. Der Vorteil: Drehen statt Strippen – soll schneller und präziser gehen. Ob das in der Praxis nervt oder hilft, hängt davon ab, wie oft man die Taschen auf- und zumacht.

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