Fürs Bike-AbenteuerNeue Evoc-Bikepacking-Kollektion

Laurin Lehner

 · 15.06.2026

Freshe Taschen für die Saison. Evocs neue Kollektion.
Foto: Evoc
Evoc bringt neue Bikepacking-Taschen für Alltag, Race und Bikepacking-Abenteuer. Wir zeigen die wichtigsten Features.

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Die neue Kollektion umfasst wasserdichte Taschen mit TPU-Befestigung – vom Ultraleicht-Setup für Rennen bis zur Alltagstasche fürs Pendeln. Ob das System hält, was es verspricht, muss sich zeigen. Erste interne Tests liefen bereits unter Wettkampfbedingungen.

Explorer Range

Dazu kommen Top Tube Packs, Frame Packs, Multi Frame Packs, eine Downtube Pack, Pannier Bag, Fork Pack und Food Pouch. Alle wasserdicht, alle modular kombinierbar. EVOC will damit jeden Einsatzbereich abdecken – vom Rennfahrer bis zum Gravel-Touristen.

TPU-Straps und KLICKfix: Ran ans Bike

Die Befestigung läuft über TPU-Straps. Die sollen sich flexibel an unterschiedliche Rahmenformen anpassen und dabei materialschonend sein. Klingt erstmal gut – wie stabil das Ganze bei ruppigen Trails bleibt, wird die Praxis zeigen.
Bei der Fork Pack (4,5 Liter) und der Pannier Bag (25 Liter) setzt EVOC auf KLICKfix-Technologie. Vorteil: Taschen rauf, Taschen runter – ohne Gefummel mit Riemen. Praktisch, wenn man die Taschen oft demontiert. Wer sie dauerhaft dranlässt, hat davon wenig.

Ultra Series: Weniger ist mehr

Für Langstreckenrennen hat EVOC die Ultra Series entwickelt. Kleinere Taschen, weniger Gewicht. Die Seat Pack Ultra gibt's mit 4 und 7 Litern, dazu kommen Top Tube Pack Ultra (2 Liter), Aero Bar Pack (5 Liter), Downtube Pack (1,2 Liter) und Food Pouch. Das Setup richtet sich an Leute, die beim Transcontinental Race oder ähnlichen Events jedes Gramm zählen.
Für kürzere Ausfahrten bietet EVOC die Micro Adventure Range an – kompakter, schneller Zugriff, verschiedene Größen. Hier geht's weniger um Ultraleicht, mehr um Alltagstauglichkeit.

Die Seat Pack Ultra gibt's mit 4 und 7 Litern.Foto: EvocDie Seat Pack Ultra gibt's mit 4 und 7 Litern.

Commuting Range: Bikepacking trifft Büro

Die Commuting Range bringt das Bikepacking-Konzept in die Stadt. Handlebar Pack WP 1,5 und Pannier Bag WP25 mit Laptop-Fach – für Pendler, die nicht mit Rucksack fahren wollen. Ob man dafür eine Bikepacking-Tasche braucht oder eine klassische Fahrradtasche tut's auch? Geschmackssache.

Praxistest beim Transcontinental Race

Ultra-Distance-Athletin Jana Kesenheimer hat die Kollektion beim Transcontinental Race getestet. Härtere Bedingungen gibt's kaum: 4.000 Kilometer quer durch Europa, selbst organisiert, unter Zeitdruck. Wenn die Taschen da halten und funktionieren, sind sie alltagstauglich. Kesenheimer sagt: „Bikepacking bedeutet für mich Freiheit und Selbstständigkeit. Die neue EVOC-Kollektion basiert genau auf diesen Erfahrungen."
Klingt nach Werbesprech – ist aber nachvollziehbar. Wer tagelang im Sattel sitzt, merkt schnell, was nervt und was funktioniert.

​Ab Oktober mit BOA

​Das Herzstück der Kollektion sind die Handlebar Packs (5 und 9 Liter) und Seat Packs (9, 12 und 15 Liter). Beide nutzen den BOA-Verschluss, den man sonst vor allem von Bike-Schuhen kennt. Der Vorteil: Drehen statt Strippen – soll schneller und präziser gehen. Ob das in der Praxis nervt oder hilft, hängt davon ab, wie oft man die Taschen auf- und zumacht.

Ultra-Distance-Athletin Jana Kesenheimer hat die Kollektion beim Transcontinental Race getestet.Foto: EvocUltra-Distance-Athletin Jana Kesenheimer hat die Kollektion beim Transcontinental Race getestet.

Die Fakten

  • Handlebar Pack BOA WP: 5 und 9 Liter
  • Seat Pack BOA WP: 9, 12 und 15 Liter
  • Fork Pack WP: 4,5 Liter
  • Pannier Bag WP: 25 Liter
  • Seat Pack Ultra WP: 4 und 7 Liter
  • Befestigung: TPU-Straps, BOA-Verschluss (erst ab Oktober), KLICKfix
  • Konstruktion: Wasserdicht
  • Produktlinien: Explorer Range, Ultra Series, Micro Adventure, Commuting Range


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Laurin Lehner

Laurin Lehner

Redakteur

Der gebürtige Südbadener Laurin Lehner ist laut eigenen Angaben ein lausiger Racer. Vielleicht fasziniert ihn deshalb kreatives, verspieltes Biken. Für ihn zählt nicht, wie schnell man von A nach B kommt, sondern was dazwischen passiert. Lehner schreibt Reportagen, interviewt Szene-Größen und testet Produkte und Bikes - am liebsten welche mit viel Federweg.

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