Rockrider Defense BagRucksack mit D3O-Protektor für 99,99 Euro

Stefan Frey

 · 01.04.2026

Sicherheit sorgt für ein gutes Gefühl auf dem Trail. Mit dem neuen Rockrider Defense Pack bringt Decathlon seinen ersten Bike-spezifischen Daypack mit Rückenprotektor auf den Markt.
Foto: Decathlon

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​Sicherheit auf dem Trail ist kein Trend, sondern eine Lebensversicherung. Mit dem neuen Rockrider Defense Bag Protektorrucksack bringt Decathlon ein echtes Multitalent auf den Markt, das nicht nur im ruppigen Gelände, sondern auch im Powder eine gute Figur machen soll – und das zum gewohnt aggressiven Preispunkt. Der Protektorrucksack kombiniert 21 Liter Stauraum mit einem integrierten D3O-Rückenprotektor und richtet sich zum Preis von 99,99 Euro an Mountainbiker sowie Wintersportler.

Themen in diesem Artikel

​Wir kennen es alle: Der Flow verführt, die Geschwindigkeit steigt, und plötzlich wird der Trail tückisch. In solchen Momenten trennt die Ausrüstung oft die Spreu vom Weizen. Ein guter Rückenprotektor gehört mittlerweile für viele Mountainbiker:innen zum Standard-Repertoire, egal ob im Bikepark oder auf der Feierabendrunde. Decathlon schickt unter seiner Performance-Marke Rockrider nun einen neuen Kandidaten ins Rennen, der weit mehr kann als nur „Rucksack“.

D3O: Der unsichtbare Bodyguard

Das Herzstück des neuen Rockrider-Rucksacks ist der integrierte D3O-Protektor. Für alle, die es technisch mögen: Das Material ist im Normalzustand weich und flexibel, verhärtet sich aber bei einem Aufprall blitzartig, um die Energie zu absorbieren. Der Clou: Das Protektor-Element lässt sich entnehmen. Wer also mal „leicht“ unterwegs sein will oder den Rucksack im Alltag nutzt, kann den Schutz einfach im Schrank lassen.

​Von der E-MTB-Tour bis zur Skipiste

Mit 21 Litern Volumen zielt der Rucksack auf die „Goldene Mitte“. Er ist groß genug für die Tagestour inklusive Wechselklamotten und Brotzeit, aber kompakt genug, um bei technischen Abfahrten nicht störend hin- und herzuschwingen. Ein ergonomisches Tragesystem mit neoprenverstärktem Hüftgurt soll dafür sorgen, dass das Packstück auch dann fest am Körper sitzt, wenn es im Wurzelfeld richtig scheppert.

Besonders smart: Decathlon hat den Rucksack als Ganzjahres-Tool konzipiert.

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  • Für Biker: Es gibt ein spezielles Fach für E-Bike Range Extender und eine weiche Brillentasche für die Goggle.
  • Für Wintersportler: Ski- und Snowboard-Halterungen sind ebenso an Bord wie Platz für Lawinenschaufel und Sonde.
  • Für die Sicherheit: Je nach Modell ist sogar ein Recco-Reflektor integriert, der die Suche durch Rettungskräfte erleichtert.

Fächeraufteilung und Stauraum

Der Defense Bag bietet 21 Liter Volumen, verteilt auf vier separate Fächer. Eine Brillentasche aus weichem Stoff schützt empfindliche Gläser vor Kratzern. Ein spezielles Fach nimmt Range Extender für E-Mountainbikes auf. Im Winter lassen sich dort alternativ Lawinenschaufel oder Sonde verstauen. Seitliche Befestigungsmöglichkeiten erlauben den Transport von Skiern, eine weitere Option ermöglicht die Mitnahme von Snowboards. Je nach Modellkonfiguration besteht Kompatibilität mit RECCO-Reflektoren, die bei Lawinenunfällen die Ortung erleichtern sollen.

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Die Aufteilung erlaubt die Mitnahme von Werkzeug, Ersatzteilen, Snacks und Wechselkleidung. Die Taschen sind nach Herstellerangaben so angeordnet, dass häufig benötigte Gegenstände schnell erreichbar bleiben.

​Preis-Leistungs-Ansage aus Lille

Dass Decathlon über den Preis kommt, ist kein Geheimnis. Doch mit den verwendeten Materialien (100% beschichtetes Polyester für maximale Abriebfestigkeit) und dem durchdachten Layout zielt der Rockrider Protektorrucksack direkt auf die etablierte Konkurrenz. Mit 99,99 Euro ist die Hürde für mehr Sicherheit am Berg für viele Fahrer:innen nun deutlich niedriger.


Der Rockrider Protektorrucksack im Check:

  • Schutz: Integrierter, herausnehmbarer D3O-Rückenprotektor.
  • Volumen: 21 Liter, aufgeteilt auf 4 funktionale Fächer.
  • Multisport: Halterungen für Ski/Snowboard; Fach für Schaufel/Sonde oder E-Bike Akku.
  • Komfort: Ergonomische Träger, Brustgurt und breiter Neopren-Hüftgurt.
  • Wetterfest: Wasserabweisendes, robustes Material mit Polyurethan-Beschichtung.
  • Preis: 99,99 Euro >> hier erhältlich

Alternative Protektorrucksäcke: Was bietet der Markt?

Wer auf der Suche nach dem passenden „Rückgrat“ ist, sollte sich neben dem Rockrider-Modell auch diese Klassiker anschauen:

  1. EVOC FR Enduro / Trail Serie: Der unangefochtene Platzhirsch. Die Münchner bieten eine riesige Auswahl an Größen und Farben. Der Liteshield-Protektor ist top, preislich liegen die Rucksäcke jedoch meist zwischen 160 und 220 Euro.
  2. Ortovox Free Rider: Ursprünglich aus dem Wintersport kommend, bietet dieser Rucksack eine extrem körpernahe Passform und einen sehr flexiblen Protektor. Ideal für alle, die ein sehr cleanes Design suchen (ca. 180 Euro).
  3. Deuter Attack: Ein Urgestein der Protektor-Rucksäcke. Er punktet seit dieser Saison mit dem recyclingfähigen Re Zro Protektor und dem typischen Deuter-Tragekomfort. Er ist extrem robust, baut aber oft etwas schwerer als die Konkurrenz (ab 220 Euro).
  4. CamelBak K.U.D.U. / M.U.L.E. Pro: Diese Modelle kombinieren Trinksystem-Expertise mit Aufprallschutz. Der Protektor ist hier oft etwas schmaler geschnitten, was für viel Belüftung sorgt (ca. 150 - 190 Euro).

Das sagt die Redaktion

Sicherheit sollte niemals eine Frage des Budgets sein. Mit dem neuen Rockrider-Rucksack liefert Decathlon ein starkes Argument für alle, die eine robuste All-in-One-Lösung für Sommer und Winter suchen, ohne dabei das Konto zu plündern.

Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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