In diesem Artikel verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Bei jedem Einkauf über diese Links erhalten wir eine Provision vom Händler. Alle vermittlungsrelevanten Links sind mit gekennzeichnet. Mehr erfahren.
Gegründet wurde das Label 1974 in Kalifornien und stellt seitdem Rucksäcke für Outdoor-Enthusiasten her. In vergangenen Tests haben Osprey-Produkte stets gezeigt, dass viel Hirnschmalz und Liebe zum Detail in die Entwicklung fließt. Die Metron-Serie gibt es in verschiedenen Designs, Formen und Volumina. Wir haben den Metron 24 Pack ausprobiert, der deutlich den Look eines MTB-Rucksacks trägt.
Osprey setzt beim Metron auf ein Regencape statt auf ein vollständig wasserfestes Obermaterial. Dagegen spricht nichts: Kurze Schauer hält das Material auch so ab. Wird es stärker, kann man das orangene Regencape aus dem Bodenfach nehmen und über den Rucksack stülpen.
Das angegebene Volumen von 24 Litern konnten wir nicht erreichen – nicht einmal annähernd. In der Praxis fasst der Rucksack etwa 17 Liter. Dennoch lässt sich das nötige Commuter-Equipment problemlos unterbringen. Auffällig sind die Flanken und Straps an den Seiten: Öffnet man sie, lässt sich der Hauptreißverschluss vollständig öffnen.
Mit 170 Euro liegt der Rucksack im oberen Preissegment. Er ist zudem in Schwarz z. B. hier erhältlich.
Auffällig ist das orangefarbene Innenmaterial, das für gute Sichtbarkeit sorgt. Wer den Rucksack komplett öffnen möchte, muss die beiden Straps mit Klickverschluss an der Vorderseite lösen. Anschließend lassen sich die Reißverschlüsse bis zum Rucksackboden öffnen, sodass sich der Rucksack wie ein Koffer aufklappen lässt. Das ist praktisch, allerdings ist der Umgang mit den beiden „Flügeln“ etwas ungewohnt.
Im Hauptfach gibt es zwei Fächer für Laptop (passt für die meisten 16-Zoll-Laptops) und Notizblock. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein weiteres Fach mit Reißverschluss, in dem man beispielsweise Schuhe verstauen kann – ein nettes Feature, für das wir in der Praxis jedoch keine Verwendung hatten.
Das Werkzeugfach bietet ausreichend Platz für allerlei Utensilien, während vier kleine Taschen zusätzlichen Krimskrams aufnehmen. Außen gibt es seitlich zwei weitere Fächer: eines mit Reißverschluss fürs Smartphone und eines ohne, ideal für schnell zugängliche Gegenstände wie eine Windweste.
Kurzum: Viele Fächer, überschaubarer Stauraum. Das Schuhfach haben wir nicht genutzt, doch es stört bei Nichtbenutzung auch nicht. Schade: Seitliche Taschen für eine Trinkflasche fehlen. Außen lässt sich zudem ein Helm oder eine Jacke befestigen.
Osprey hat ein gewölbtes Rückensystem entwickelt, das von einem Netz umspannt wird, um die Luftzirkulation zwischen Rucksack und Rücken zu verbessern. In der Praxis trägt sich der Rucksack angenehm, allerdings leidet die Belüftung bei voller Beladung. Mehr Profilierung oder zusätzliche Polster am unteren Rückenteil würden den Abstand zum Rücken erhöhen und die Luftzufuhr verbessern.
Der Rucksack verfügt über zwei einfache Bauch- und Brustgurte, beide abnehmbar. In Sachen Sicherheit könnten mehr reflektierende Elemente integriert sein – derzeit reflektieren immerhin die Schlaufen und Ösen.
Der Osprey Metron ist eher ein MTB-Rucksack als ein Pendler-Rucksack. Der Metron 24 bietet etwas weniger Volumen als angegeben, ist aber dennoch absolut ausreichend. Zudem gibt es zahlreiche Taschen, um Ausrüstung ordentlich zu verstauen. Das Tragesystem ist solide, allerdings gibt es andere Modelle mit besserer Belüftung. Ein Regencap versteckt sich im Rucksackboden.
Volumen*: 17 Liter (BIKE-Messwert)
Gewicht*: 1043 Gramm (BIKE-Messwert)
Preis: 170 Euro >> hier reduziert erhältlich
BIKE BEWERTUNG: (Schulnoten)
Tragesystem (40%) 4
Handling (30%) 2,5
Sicherheit (10 %) 3
Wetterschutz (20%) 1
Gesamtnote: 2,9
Wir haben jeden Rucksack auf mindestens 60 Kilometern getestet, meist bei mittlerer Beladung und eher frischen bis milden Temperaturen von 3 bis 13 °C. Auf die Herstellerangaben zum Volumen haben wir uns nicht verlassen, sondern die Rucksäcke mit speziell gefüllten Säcken ausgelitert – dabei gab es durchaus Abweichungen. Zusätzlich wurden die Rucksäcke gewogen und auf ihre Reflektions-Elemente geprüft; hier besteht bei fast allen Modellen noch Verbesserungspotenzial. Die meisten Rucksäcke bestehen aus wasserfestem Obermaterial. Einige Materialien wirken nur wasserabweisend – diese haben wir unter dem Duschkopf getestet.

Redakteur