Cube Duffle Bag 60 im CheckDie Tragetasche für Biker

Florentin Vesenbeckh

 · 23.08.2026

Für kurze Strecken auf dem Bike lässt sich die Duffle Bag 60 von Cube gut als Rucksack tragen. Praktisch für den Weg zum Treffpunkt mit den Kumpels oder zum Zug. Sitz und Tragekomfort können aber bei Weitem nicht mit dem eines echten Rucksacks mithalten.
Foto: Adrian Kaether

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​Die Cube Duffle Bag 60 ist eine geräumige Reisetasche für Biker, die Kleidung, Schuhe, Helm und Zubehör übersichtlich verstauen möchten. Im Check zeigt sich, wie praktisch die Fächeraufteilung, die integrierte Fußmatte und die abnehmbaren Schultergurte im Alltag sind und wo die Tasche gegenüber einem echten Rucksack Grenzen hat.

Themen in diesem Artikel

Ob für den Tagesausflug oder das lange Bike-Wochenende: Die richtige Ausrüstung muss mit. Dafür braucht es eine passende Tasche - und die sollte mehr können, als nur Kleidung aufzunehmen. Die Cube Duffle Bag 60 kombiniert ein großzügiges Volumen mit praktischen Trageoptionen und einer aufgeräumten Innenaufteilung - auch für verdreckte Bike-Schuhe und Tage bei widrigen Bedingungen.

Wie es der Name schon sagt, handelt es sich bei der Duffle Bag um eine “Reisetasche”, nicht um einen Bike-Rucksack. Für die Tour oder den Transport auf dem Trail ist diese Tasche natürlich nicht gemacht.

Die wichtigsten Daten im Überblick

MerkmalAngaben
Volumen60 Liter
ExtrasSchuh- und Helmfach, inkl. Fußmatte, reflektierende Elemente
Gewicht1370 Gramm
MaterialNylon 840 D, TPU-beschichtet
FarbeSchwarz
Unverbindliche Preisempfehlung129,95 Euro >> hier reduziert erhältlich

Ein besonderes Merkmal der Duffle Bag 60 sind die Trageoptionen. Klassische Tragegriffe - oder doch die Rucksack-Funktion? Dafür gibt es abnehmbare Schultergurte, mit denen die Tasche als Rucksack genutzt werden kann. Das ist praktisch, wenn ein Teil der Anreise mit dem Bike oder zu Fuß absolviert wird. Dann bleiben die Hände frei. Den Tragekomfort eines echten Rucksacks darf man dabei aber nicht erwarten. Wenn man mit Bedacht packt, sitzt die Tasche aber ganz gut am Rücken und eine Strecke auf dem Bike lässt sich gut erledigen.

Viel Platz und eine sinnvolle Aufteilung

Das große Hauptfach hat an der Seite Netztaschen, in denen sich kleinere Gegenstände übersichtlich verstauen lassen. Werkzeug, Handschuhe, Ladekabel, Handy oder Pflegeprodukte müssen dadurch nicht zwischen der Kleidung gesucht werden.

Zusätzlich gibt es zwei größere separate Fächer: Eines für (dreckige) Schuhe, eins für den Helm. Gerade beim Mountainbiken ist diese Trennung sinnvoll, denn Schuhe und Helm können nach der Tour verschmutzt sein. Gleichzeitig bleibt die frische Kleidung im Hauptfach besser geschützt. Stark verschwitzte oder eingeschlammte Kleidung findet noch im Schuh-Department Platz.

Insgesamt bietet die Tasche einiges an Platz. Ob das nur für ein ausgefüllten Tagesausflug oder ein verlängertes Bike-Wochenende reicht, hängt natürlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Mit der Ausrüstung für einen Bike-Tag ist die Tasche aber bei Weitem noch nicht ausgelastet, selbst wenn Kleidung für kühles oder regnerisches Wetter Platz finden muss. Optional gibt’s die Tasche übrigens auch als kompaktere 40-L-Variante.

Entspannt umziehen - dank Fußmatte

Wer kennt es nicht: Auf dem Parkplatz nach der Schlammfahrt nur schnell umziehen. Aber wo? Die Cube Duffle Bag 60 hat eine herausnehmare Fußmatte integriert. So muss man nicht im Nassen stehen und hält die frischen Socken trocken. Zum Waschen kann die Fußmatte komplett abgenommen werden. Im Alltag verschwindet sie gefaltet in einem Extra-Fach der Duffle Bag.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Sinnvolle Rucksack-Option mit abnehmbaren Trägern
  • Gute Fächeraufteilung, auf Bike-Einsatz optimiert
  • fairer Preis

Schwächen

  • Tragegriff nicht abnehmbar
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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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