Stefan Frey
· 26.08.2026
Mit der neuen Smart Light Series strukturiert Sigma sein Beleuchtungsprogramm grundlegend neu. Der Beleuchtungshersteller startet eine wahre Licht-Offensive und geht mit neuen Aura Frontleuchten, Hiro Rückleuchten, sowie optimal aufeinander abgestimmte Beleuchtungssets an den Start.
Die neue Core Series richtet sich an Alltagsfahrer, Pendler und Tourenradler, die eine unkomplizierte und zuverlässige Beleuchtung suchen. Die Link Series ergänzt das Konzept um vernetzte Funktionen wie App-Steuerung, Gerätekopplung, Fernlicht und Radar-Technologie. Das Ziel beider Serien bleibt identisch: mehr Sichtbarkeit, mehr Sicherheit und eine möglichst einfache Bedienung.
Die Vernetzung von Sicherheits- und Elektroniksystemen ist auch im Radsport nicht mehr aufzuhalten. Auch Sigma reagiert reagiert mit der Smart Light Series auf diesen Trend. Während viele Hersteller lediglich die Lichtleistung erhöhen, denkt Sigma das Thema größer: Automatische Helligkeitssteuerung, Bremslichtfunktionen, Radar-Technologie und App-Anbindung schaffen ein Ökosystem, das weit über klassische Fahrradbeleuchtung hinausgeht. Besonders die Kombination aus Fernlicht, App-Steuerung und Radar macht die neue Link Series zu einer interessanten Alternative für Pendler, Rennradfahrer, Gravelbiker und E-Bike-Nutzer - solange die smarten Funktionen auch wirklich intuitiv nutzbar sind und es dem Fahrer ermöglichen, sich stärker auf die Strecke oder den Verkehr zu konzentrieren, statt von der Flut an Möglichkeiten überfordert zu werden. Stefan Frey, BIKE-Redakteur
Das zentrale Modell der neuen Link Series ist die AURA 120 LINK. Sigma verspricht ein besonders ausgewogenes Lichtbild mit breiter Ausleuchtung im Nahbereich und einer weitreichenden Fernzone. Dadurch soll die Leuchte sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch für sportliche Touren geeignet sein.
Ein integrierter Helligkeitssensor ermöglicht einen Auto-Modus, der die Lichtleistung automatisch an die Umgebungsbedingungen anpasst. Dadurch entfällt das manuelle Umschalten zwischen verschiedenen Leuchtstufen und man kann sich ausschließlich auf das Fahren konzentrieren.
Als neues Topmodell positioniert Sigma die AURA 170 HB LINK. Sie richtet sich an Fahrer, die regelmäßig auf unbeleuchteten Straßen, Waldwegen oder langen Pendelstrecken unterwegs sind. Das Highlight ist ein zuschaltbares Fernlicht (High Beam), das per separater Lenker-Fernbedienung aktiviert wird.
Im Fernlichtmodus stehen bis zu 170 Lux zur Verfügung, wodurch der Sichtbereich deutlich erweitert werden soll. Wie alle Link-Modelle lässt sich auch die AURA 170 HB LINK mit kompatiblen Sigma-Rückleuchten und Radar-Systemen koppeln.
Mit Version 3.1 integriert Sigma seine neue Beleuchtung vollständig in die Sigma Ride App. Nutzer können dort Akkustände kontrollieren, Leuchtmodi anpassen, Firmware-Updates durchführen sowie Front- und Rückleuchten koppeln und steuern. Dadurch entwickelt sich die App zunehmend zur zentralen Schaltstelle des gesamten Lichtsystems.
Neben den vernetzten Modellen präsentiert Sigma mit der AURA 70 und AURA 90 zwei neue Leuchten für den täglichen Einsatz. Die AURA 70 bietet 70 Lux und eine Laufzeit von bis zu 28 Stunden. Die AURA 90 erhöht die Lichtleistung auf 90 Lux und eignet sich dadurch auch für längere Touren oder Fahrten auf dunkleren Strecken. Beide Modelle verfügen über USB-C-Ladeanschlüsse sowie einen Auto-Modus mit Helligkeitssensor.
Auch im Heckbereich wird das Portfolio komplett neu aufgestellt. Die neue HIRO 30 übernimmt die Rolle der bisherigen Infinity-Rückleuchte und konzentriert sich auf lange Laufzeiten und hohe Sichtbarkeit. Besonders interessant wirkt die neue HIRO 50. Sie verfügt über:
Wird eine starke Bremsung erkannt, aktiviert die Leuchte automatisch ein schnell blinkendes Warnsignal. Die HIRO 50 LINK ergänzt diese Funktionen zusätzlich um App-Anbindung und Systemintegration.
Einer der spannendsten Aspekte der neuen Plattform ist die Integration des bereits bekannten RECO LINK Radar-Rücklichts. In Verbindung mit den neuen Link-Leuchten erkennt das System herannahende Fahrzeuge und übermittelt Warnhinweise an kompatible Fahrradcomputer oder die Sigma Ride App. Das Smartphone fungiert dabei als digitaler Rückspiegel. Damit folgt Sigma einem Trend, der bislang vor allem von Garmin geprägt wurde und inzwischen auch im Alltag sowie auf dem Rennrad zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Parallel zur Lichtserie bringt Sigma mehrere neue Halterungslösungen auf den Markt:
Diese Zubehörteile tragen dem Trend zu immer aufgeräumteren Rennrad-, Gravel- und E-Bike-Cockpits Rechnung.
Die Vernetzung von Sicherheits- und Elektroniksystemen ist auch im Radsport nicht mehr aufzuhalten. Auch Sigma reagiert reagiert mit der Smart Light Series auf diesen Trend. Während viele Hersteller lediglich die Lichtleistung erhöhen, denkt Sigma das Thema größer: Automatische Helligkeitssteuerung, Bremslichtfunktionen, Radar-Technologie und App-Anbindung schaffen ein Ökosystem, das weit über klassische Fahrradbeleuchtung hinausgeht.
Besonders die Kombination aus Fernlicht, App-Steuerung und Radar macht die neue Link Series zu einer interessanten Alternative für Pendler, Rennradfahrer, Gravelbiker und E-Bike-Nutzer - solange die smarten Funktionen auch wirklich intuitiv nutzbar sind und es dem Fahrer ermöglichen, sich stärker auf die Strecke oder den Verkehr zu konzentrieren, statt von der Flut an Möglichkeiten überfordert zu werden. Stefan Frey, BIKE-Redakteur

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