Schon gefahrenSupernova M99 Mini Pro Akku-Lampe

Stefan Frey

 · 29.04.2020

Schon gefahren: Supernova M99 Mini Pro Akku-LampeFoto: Georg Grieshaber
Schon gefahren: Supernova M99 Mini Pro Akku-Lampe
Der Scheinwerfer von Supernova war eine Herzensangelegenheit von Firmenchef Marcus Wallmeyer und hat viele Arbeitsstunden verschlungen. Heraus kam der hellste Akku-Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung.

Während man im Abblendmodus blendfrei durch die Stadt pendeln kann, entfesselt die Fernlichtfunktion mit 1600 Lumen einen breiten Lichtteppich. Wer will, kann den Scheinwerfer auch per App über Handy oder Smartwatch steuern und erhält so eine minutengenaue Leuchtzeitangabe. Auf maximaler Stufe beträgt die Leuchtdauer mit 54-Wh-Akku rund zwei Stunden plus zwei Stunden Reservelicht. Wer den hochglanzpolierten Akku mindestens 50 Prozent im Longlife-Modus nutzt, bekommt sogar bis zu fünf Jahre Garantie. Automatischer Lichtsensor im Akku für die Tunneldurchfahrt und eine Coming-Home-Funktion wie beim Auto sind nette Zusatzfunktion der M99.

  Der Akku der Supernova M99 Mini Pro steckt voll Sensorik (Lichtsensor, Vorheizfunktion) und verfügt über die gleichen Zellen wie Tesla. Mit viel Knowhow und guter Pflege soll er besonders lange halten.Foto: Georg Grieshaber Der Akku der Supernova M99 Mini Pro steckt voll Sensorik (Lichtsensor, Vorheizfunktion) und verfügt über die gleichen Zellen wie Tesla. Mit viel Knowhow und guter Pflege soll er besonders lange halten.

Da die Konkurrenz bei den leistungsfähigen Akku-Lampen mit StVZO überschaubar ist, haben wir die Supernova mit der Lupine SL AF mit 1300 Lumen für 466 Euro verglichen. Weil Supernova mit einem Reflektor und Lupine mit einer Linse arbeitet, ergeben sich stark unterschiedliche Leuchtbilder. Während die Supernova einen deutlich größeren Licht-Spot besitzt und auch im Randbereich nicht so scharf abgegrenzt ist, fällt der Spot bei Lupine kleiner, aber am Rande wie mit dem Lineal gezogen aus, was im Wiegetritt etwas irritiert. Dafür leuchtet die Lupine homogener und besitzt keine Flecken wie die Supernova. Im Fernlichtmodus blendet die M99 etwas höher auf, und die kabelgebundene Fernbedienung bietet besseres Feedback.


PLUS. Schlaue Akku-Steuerung; großflächige Ausleuchtung; minuten-genaue Leuchtzeitan­gabe per App; hochwertig verarbeitet

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MINUS Hoher Preis; voluminöses Lampengehäuse; Leuchtbild auf Grund des Reflektors etwas inhomogen


Gewicht Lampe mit Akku 501 Gramm


Preis 539 Euro

  Supernova M99 Mini ProFoto: BIKE Magazin Supernova M99 Mini Pro


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Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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